Akrodermatitis

Akrodermatitis (griech. akros – am weitesten entfernt, äußerst, hoch + derma – die Haut + it – das Suffix für entzündlichen Prozess) – allgemeine Bezeichnung für Dermatosen mit Aus- oder überwiegenden Infektionen distaler Gliedmaßenabschnitte.

Unterscheidung:

  • Akrodermatitis pustulosa (Synonyme: persistierende Akrodermatitis, allopo-pustulöse Akrodermatitis, akrodermatitis continua, polydaktyl-suppurative rezidivierende Akrodermatitis) – eine Form der Akrodermatitis, die durch sinusförmige rote Hyperämie und Spannungsreaktionen der Haut an den Fingern gekennzeichnet ist; seltener treten Pusteln auf. Allmählich breitet sich das Geschehen entlang des Gliedmaßes aus, in Einzelfällen über den gesamten Körper.
  • Akrodermatitis chronica atrophicans (Synonyme: Erythromelie, Berg-Erythromelie, Gerksgejmera atrofodermatit, essentielle fortschreitende Hautatrophie, Meschtscherski fortschreitende distrophe Erythem, Gerksgejmera-Gartmanna langdauernde atrophische Akrodermatitis, Fordajsa symmetrische Hautatrophie) – eine Form der Akrodermatitis, die durch ein Erythem auf der Rückseite von Händen und Füßen sowie im Bereich der Knie- und Ellenbogengelenke (einseitig oder symmetrisch) gekennzeichnet ist. Das Geschehen breitet sich langsam entlang des gesamten Gliedmaßes in stagnierend-sinusöder Form aus. Anschließend entwickelt sich eine Atrophie der betroffenen Haut.
  • Die Acrodermatitis enteropathica (Synonyme: Brandt-Syndrom, Danbolt-Klossa-Syndrom) ist eine bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr häufig auftretende Erkrankung. Sie wird durch pustulöse Effloreszenzen im Bereich des Anus, der Mundwinkel und Augen sowie an den Knie- und Ellbogengelenken, in den Inguinal-Hüftfalten, am Gesäß und an den Hüften gekennzeichnet; dabei bilden sich in der Folge schuppende Platten. Die Acrodermatitis enteropathica geht häufig mit Photophobie, Onychopathien (Nagelveränderungen), Haarausfall sowie Funktionsstörungen des Gastrointestinaltrakts einher.
Ob Beachten Sie Folgendes:

Laut Statistiken steigt das Risiko für Rückentraumata am Montag um 25 % und das Risiko für Herzinfarkte um 33 %. Seien Sie bitte vorsichtig.


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