Abnormität

Abnormität (lat. anomalia – die Abweichung; das Synonym: die Entwicklungsabnormität) bezeichnet in der Biologie eine Abweichung von Funktion und/oder Struktur, die für die jeweilige biologische Spezies charakteristisch ist und sich infolge von Entwicklungsstörungen entwickelt hat. Zu den Abnormalitäten zählen Missbildungen und Entwicklungsfehler.

Unterscheiden Sie:

  • Kraniovertebrale Abnormalität (anomalia craniovertebralis) – einer der angeborenen Defekte, manifestiert als Gelenk zwischen dem ersten Halswirbel und dem Schädeldach, meist als ein- oder beidseitige Ankylose; sie wird vor allem durch Symptome einer Kleinhirnhernie dargestellt.
  • Formabnormalität [forma abnormalis – LNE (Leningrader embryologische Nomenklatur)] – gekennzeichnet durch Verstöße gegen den normalen Aufbau des Embryos.
  • Farbensehstörung (Anomalie des Farbsehens) – eine Störung der Farbwahrnehmung, die sich als Verminderung oder vollständiger Verlust der Fähigkeit zur Farbdiskriminierung manifestiert.
Ob Wissen Sie:

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