Astrozyt

Astrozyt (astrocytus – nach der Leningrader feingeweblichen Nomenklatur; lateinisch astrum = Stern, russisch swesdtschatyj + gist. cytus = Zelle; Synonyme: Astroglia, Astrogliazit) – eine reife Gliazelle mit starker Verzweigung. Die Astrozyten erfüllen in der Nervensubstanz die Funktion einer Stützstruktur.

Unterteilen Sie folgende Astrozyt-Typen:

  • Faseriger Astrozyt (fibrosus – nach der leningrader Feingeweblichen Nomenklatur; Synonyme: fibrillärer Astrozyt, faseriger Astrozyt) – besitzt lange, schwach verzweigte Fortsätze und erfüllt in der weißen Substanz des Gehirns die Stützfunktion.
  • Hypertropher Astrozyt (hypertrophicus; Synonyme: fetter Astrozyt, gemästeter Nissl-Astrozyt) – weist einen großen Zellkörper mit feinen Fortsätzen auf und tritt bei Astrozytomen auf.
  • Monströser Astrozyt (monstruosus) – einnukleare, riesenhafte Zellen mit langen, buschig-faserigen Fortsätzen; treten bei Siringomyelie in Gliomatose-Herden auf.
  • Tumoröser Astrozyt (tumorosus) – von riesenhaftem Umfang, mit Kern unregelmäßiger Form; tritt bei bestimmten Hirngeschwülsten auf (multiformes Glioblastom).
  • Piloider Astrozyt (piloideus) – nach der Form den Haaren ähnlich (lat. pilus = Haar); tritt in Astrozytomen auf.
  • Plasmazytischer Astrozyt – besitzt eine große Anzahl verzweigter, kurzer Fortsätze; erfüllt die Stützfunktion im Verhältnis zur grauen Substanz des Gehirns.
Ob Sie sollten wissen:

Die Mehrheit der Frauen empfindet mehr Vergnügen bei der Betrachtung ihres schönen Körpers im Spiegel als beim Geschlechtsverkehr und strebt daher nach Harmonie.


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