Wesentliches > Medizinische Begriffe > Zähigkeit in der Psychiatrie

Zähigkeit in der Psychiatrie

Die Zähigkeit in der Psychiatrie (Synonyme: psychische Zähigkeit, Viskosität psychischer Prozesse) – sie äußert sich als Verwirrung der psychischen Tätigkeit (Affekte, Rede, Denken), gekennzeichnet durch eine Verlangsamung sowie unzureichende Wechselbarkeit und Flexibilität.

Spezies der Zähigkeit:

  • Affektive Zähigkeit: Neigung zum Festhalten emotionaler Reaktionen (z. B. übermäßige Empfindlichkeit gegenüber Missständen oder Kränkungen) bei gleichzeitiger Tendenz zu rasch auftretenden heftigen Affekten.
  • Denkzähigkeit: Unfähigkeit, unwichtige von wichtigen Aspekten zu unterscheiden; gekennzeichnet durch mangelnde Gründlichkeit, verlangsamte assoziative Prozesse, Fixierung der Gedanken im Bewusstsein sowie Beschränktheit der Ideen und Vorstellungen.
Ob Sie wissen dies:

Zahnärzte sind relativ neu entstanden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein gehörten die Behandlung von kranken Zähnen zu den Aufgaben des Barbiers.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt