Terpinkod

Terpinkod – ein wirksames Mittel.

Der pharmakologische Effekt

Zur Zusammensetzung von Terpinkod gehören Codein, Natriumhydrocarbonat und Terpinghydrat. Terpinkod in der Packung

Codein ist ein Hustenmittel, das die Reizbarkeit des Hustenzentrums herabsetzt. Zudem wirkt es ähnlich wie Morphin: Es bewirkt eine analgetische Wirkung, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass es seltener Atemdepression, Verstopfung, Erbrechen oder eine Verengung der Pupillen verursacht.

Natriumhydrocarbonat beschleunigt den Auswurf, verändert das Gleichgewicht des Bronchialschleims und fördert die motorische Funktion der Bronchiolen sowie des Flimmerepithels.

Terpinghydrat wurde in die Zusammensetzung von Terpinkod aufgenommen, da es zur Verstärkung der Sekretionsleistung der Bronchialdrüsen beiträgt und das Husten lindert.

Die Bewertungen zu Terpinkod zeigen, dass die Wirkung des Arzneimittels nach 30 Minuten eintritt, nach einer Stunde voll wirkt und 2 bis 6 Stunden anhält.

Darreichungsform

Terpinkod wird in Tablettenform angeboten.

Vollständige Analoga von Terpinkod sind die Präparate Terkodin und Kodterpin.

Angaben zur Anwendung von Terpinkod

Die Tabletten werden bei trockenem Husten eingesetzt, der im Rahmen von Atemwegserkrankungen und Lungenerkrankungen auftritt.

In der Gebrauchsanweisung zu Terpinkod wird darauf hingewiesen, dass die Behandlung rein symptomatisch erfolgen kann; dies bedeutet, den Hustenreiz zu lindern und so den Krankheitsverlauf zu erleichtern.

Die Anwendung von Terpinkod-Tabletten

Die Tabletten werden zweimal oder mehrmals täglich eingenommen – jeweils eine Tablette pro Dosis. Aufgrund des Codeingehalts, das Abhängigkeitsrisiko birgt, ist es nicht zulässig, die Tabletten ohne ärztliche Aufsicht länger als fünf Tage einzunehmen.

Die Pausen zwischen den Einnahmephasen für Patienten mit Nierenkrankheiten sollten größer sein als im Standarddosierungsregime; dies liegt daran, dass Codein bei einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion langsamer ausgeschieden wird.

Nebenwirkungen von Terpinkod

Die Bewertungen zu Terpinkod deuten darauf hin, dass das Präparat Übelkeit, Verstopfung, allergische Reaktionen sowie Schläfrigkeit und Kopfschmerzen verursachen kann.

Bei langfristiger Anwendung von Terpinkod können die Analoga eine medikamentöse Abhängigkeit hervorrufen. Terpinkod-Tabletten

Auch eine Überdosierung des Präparats ist möglich; dabei können beim Patienten Erbrechen, Schläfrigkeit auftreten, es entwickelt sich eine Blasenatonie, die Koordination der Bewegungen sowie das Sehvermögen verschlechtern, und es kann zu Arrhythmien oder Bradykardien kommen; zudem wird die Atmung unterdrückt.

Im Verlauf der Behandlung werden Magenkrämpfe durch Kaliumpermanganat, Aktivkohle, Atemstillstandshemmer, Atropin und Naloxon gelindert.

Kontraindikationen

Terpinkod ist gemäß den Anweisungen bei Ateminsuffizienz, Bronchialasthma sowie erhöhter Empfindlichkeit gegenüber den Tablettenbestandteilen kontraindiziert.

Die gleichzeitige Einnahme des Präparats mit Alkohol oder die Kombination mit narkotischen Analgetika wird nicht empfohlen.

Das Präparat darf Kindern unter zwei Jahren sowie stillenden und schwangeren Frauen nicht verabreicht werden.

Bei der Anwendung von Terpinkod ist zu beachten, dass es die Wirkung von mukolytischen, antipsychotischen und Antihistaminika verstärken kann; zudem können hohe Dosen Codein die Wirkung von Herzglykosiden steigern.

Die resorbierenden und umhüllenden Präparate sowie Adsorptionsmittel verringern die Resorption von Codein.

Sportler, die Terpinkod einnehmen, sollten berücksichtigen, dass das Präparat die Ergebnisse eines Dopingtests verändern kann.

Ob Sie wissen:

Neben dem Menschen ist nur der Hund auf der Erde ein Lebewesen, das an einer Prostatitis leidet – unsere treuen Gefährten.


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