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Das Stillen: Vor- und Nachteile

Кормление ребенка грудью: за и против Es erscheint seltsam, dass eine Ernährungsweise, die für alle Säugetiere grundlegend ist und seit jeher das Überleben gesichert hat, heute noch Zweifel an ihrer Richtigkeit hervorrufen kann. Die Muttermilch stellt sicher, dass ein Kind alle für seine Entwicklung notwendigen Substanzen in genau der Menge erhält, die es in seinem Alter benötigt. Daher beschränkt sich die Diskussion darüber, ob eine Ernährung mit Muttermilch notwendig ist, auf Fälle schwerer Erkrankungen, die dies verhindern könnten.

Das Stillen wird empfohlen, wenn die Mutter gesund ist oder keine schweren Erkrankungen wie bösartige Tumore, schwere psychische Störungen, offene Tuberkulose oder Hepatitis B hat. Eine Fütterung ist jedoch kontraindiziert, wenn sie stark wirksame Medikamente einnimmt, da dies eine unmittelbare Gefahr für Gesundheit und Leben des Kindes darstellt. In solchen Fällen besteht keine Notwendigkeit zur Stillung, insbesondere wenn eine künstliche Ernährung möglich ist. Auch bei Problemen seitens des Kindes – etwa fehlendem Saugreflex oder Entwicklungsstörungen im Atmungs- bzw. Verdauungssystem sowie Fehlbildungen des Oberkiefers – sollte nicht gestillt werden. Erkrankungen wie die Phenylketonurie stellen ebenfalls eine Gegenanzeige dar, da es sich um angeborene Stoffwechselstörungen handelt, bei denen das Kind die Milch nicht aufnehmen kann.

Das Stillen ist in allen übrigen Fällen außerordentlich nützlich. Ist die Mutter an einer Virusinfektion – beispielsweise Influenza oder ORVI – erkrankt, muss das Stillen nicht unterbrochen werden; vielmehr produziert ihr Organismus Schutzstoffe gegen das spezifische Virus, die über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden. Das Kind nimmt weder den Erreger noch die Infektion auf, sondern erhält stattdessen passive Immunität. Dies stellt die effektivste Form der Prophylaxe gegen Virusinfektionen dar.

Die Besonderheit der Muttermilch liegt darin, dass ihre Zusammensetzung sich je nach dem Wachstum des Kindes verändert. In den ersten Lebenstagen bietet die Milch nicht nur Nahrung, sondern auch Schutz, da das Immunsystem des Säuglings noch unreif ist und erst entwickelt werden muss. Durch das Stillen wird die normale Entwicklung von Immunsystem, Knochengerüst und Gesamtorganismus ohne besondere Anstrengung gewährleistet. Optimal ist es, wenn die Muttermilch das gesamte erste Lebensjahr des Kindes füttert – diese Dauer gilt heute als Minimum für notwendig. Eine unbegründete Ablehnung davon birgt schwerwiegende Risiken sowohl für das Kind als auch für den Organismus der Mutter.

 
 
Ob Das wissen Sie.

Der menschliche Magen ist in der Lage, nur sehr wenige nicht essbare Gegenstände zu verdauen. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Magensaft harte Materialien wie Münzen auflösen kann.