Aconitum

Aconitum junghuhnii

Der Eisenhut – eine Pflanze aus der Familie der Roteroten. Weitere Namen: Eisenhut, Dsungarischer Eisenhut, Ringer, Zarenkraut.

Chemische Verbindung

Die charakteristischen Eigenschaften des Eisenhuts werden durch seine chemische Zusammensetzung bestimmt, die Alkaloide sowie Makro- und Mikroelemente umfasst.

  • Alkaloide: 0,3–1,07 % in den Stielen, 0,62–3,99 % in den Blättern, 1,38–4,56 % in den Zwetschgen.
  • Kalium: 16,3 mg/g
  • Calcium: 11 mg/g
  • Magnesium: 2,7 mg/g
  • Eisen: 0,4 mg/g
  • Magnesium: 73,3 µg/g
  • Kupfer: 11,3 µg/g
  • Zink: 58,5 µg/g
  • Molybdän: 0,4 µg/g
  • Chrom: 0,32 µg/g
  • Aluminium: 512,8 µg/g
  • Barium: 54,88 µg/g
  • Vanadium: 1,04 µg/g
  • Selen: 0,11 µg/g
  • Nickel: 4,0 µg/g
  • Strontium: 280,8 µg/g
  • Zink: 0,88 µg/g
  • Strontium: 280,8 µg/g
  • Zink: 0,88 µg/g

Die Pflanzen der Zwetschensorte enthalten vor allem Alkaloide.

Nutzeigenschaften

Für die Medizin sind vor allem Blätter und Knollen des Eisenhuts von Interesse; dabei ist jedoch zu beachten, dass sie giftig sind, weshalb eine besonders vorsichtige Anwendung unter strikter Einhaltung der Dosierung erforderlich ist.

Die Anwendung des Eisenhuts in der Homöopathie und Volksmedizin hat den Vertrieb dank des breiten Spektrums an nützlichen Eigenschaften erhalten: So wirkt er schmerzstillend, entzündungshemmend, heilend, krampflösend und beruhigend.

Anwendungshinweise für den Eisenhut

Die Schulmedizin nutzt die Pflanze nicht; in der Volksmedizin werden jedoch folgende Heilwirkungen beschrieben:

  • Arthrose
  • Gicht
  • Lumbago
  • Beinwurz
  • Rheumatismus
  • Epilepsie
  • Geistesverwirrung
  • Hysterie
  • Neuralgien, einschließlich Trigeminusneuralgie
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Krampflähmungen
  • Blutarmut
  • Lungen-Tuberkulose
  • Lungenentzündung
  • Bronchialasthma
  • Grippe
  • Herzinfarkt
  • Akute Atemwegserkrankungen
  • Sehstörungen
  • Wurmbefall
  • Gelbsucht
  • Verstopfung
  • Blähbauch
  • Harnwegsinfektion
  • Ödeme
  • Scharlach
  • Diphtherie
  • Malaria
  • Syphilis
  • Schuppenflechte
  • Scabies

In der Homöopathie werden Eisenhut-Tinkturen aus den Wurzeln und Blättern der Pflanze als antiphlogistisches, schmerzstillendes und heilendes Mittel eingesetzt.

Die Dosierung wird aufgrund der hohen Giftigkeit des Mittels vom Homöopathen je nach Einschätzung des Krankheitszustands festgelegt.

Kontraindikationen

Der Eisenhut ist für Kinder, Personen mit niedrigem Blutdruck sowie schwangere und stillende Frauen kontraindiziert.

Nach der äußerlichen Anwendung der Tinktur müssen das Gefäß und die Hände sorgfältig mit Seife ausgewaschen werden; zudem muss der Kontakt des Mittels mit dem Gesicht vermieden werden, um eine Hornhautinfektion zu verhindern.

Bei Vergiftungserscheinungen durch den Eisenhut ist das sofortige Einnehmen von Brechmitteln wie Eichenrindenabkochung, Schwarzem Kaffee, Wein oder Essiglösung sowie der unverzügliche Herbeiruf des Rettungsdienstes erforderlich.

Hausmittel auf Basis des Eisenhuts

Für die Behandlung onkologischer Erkrankungen empfiehlt die nichttraditionelle Medizin die Anwendung einer Eisenhut-Tinktur.

Dazu werden 1 Teelöffel des Wurzelpulvers mit 500 ml Wodka übergossen und zwei Wochen im dunklen Raum bei täglicher Durchschüttelung stehen gelassen; vor der Anwendung wird die Tinktur vorsichtig durch ein doppelt gefaltetes Mulltuch filtriert.

Anschließend beginnt die Behandlung: Ein Tropfen des Mittels wird mit 50 ml Wasser gemischt (einmalige Dosierung) und dreimal täglich vor den Mahlzeiten eingenommen. Die Dosis wird täglich um einen Tropfen erhöht, bis maximal 10 Tropfen pro Aufnahme erreicht sind; diese Dosis wird dann für weitere 10 Tage beibehalten. Anschließend wird die Dosis schrittweise verringert, bis wieder auf drei Aufnahmen zu je einem Tropfen zurückgegangen ist. Danach wird die Eisenhut-Behandlung abgebrochen und nach einem Monat der Kurs wiederholt. Insgesamt werden sieben therapeutische Kurse durchgeführt.

Zur Behandlung von Zahn- und Kopfschmerzen (einschließlich Migräne) sowie Rheuma- und Neuralgieerkrankungen wird eine Tinktur wie folgt zubereitet: 20 g Eisenhutwurzeln werden mit 500 ml Wodka übergossen und sieben Tage lang stehen gelassen.

Bei Migräne und Neuralgie wird die Anwendung mit einem Kaffeelöffel begonnen; die Dosierung wird schrittweise bis auf einen Esslöffel erhöht. Die Behandlung dauert einen Monat.

Zur Linderung von Zahnschmerzen wird ein Esslöffel der Tinktur in das Zahnfleisch an der betroffenen Stelle massiert.

Zur Behandlung von Rheuma wird die Eisenhut-Tinktur nachts auf den schmerzenden Punkt eingerieben und mit einem Flanelltuch abgedeckt.

Ob Folgendes ist zu beachten:

Studien zeigen, dass Frauen, die wöchentlich mehrere Gläser Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben.


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