Hornhautfleck

Allgemeine Charakteristik der Erkrankung

Symptome der Hornhautflecke am Auge

Unter dem Begriff Hornhautfleck versteht man eine Trübung der Hornhaut. Dazugehörig sind Veränderungen auf der Hornhaut, die durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Im Verlauf des Narbenverlustes verliert die Hornhaut ihre Durchsichtigkeit und die Fähigkeit, das Licht ungehindet zu leiten. Das Auge mit dem spezifischen Hornhautfleck erscheint weiß wie Porzellan. Mit der Zeit ändert sich die Färbung des Hornhautflecks: Er wächst aus dem Netz der Blutgefäße, zieht sich unter die Fetttrübung und wird gelblich.

Der Einfluss des Hornhautflecks auf die Sehkraft kann unterschiedlich sein. In manchen Fällen führt der Hornhautfleck zur vollen Blindheit, doch auch ein Teilverlust der Sehkraft ist nicht ausgeschlossen. Die Qualität der Sehkraft hängt von den Ausmaßen des Hornhautflecks sowie seiner Lage auf der Hornhaut ab.

Die schwerwiegendsten Komplikationen entstehen bei der Bildung eines Hornhautflecks in der Mitte der Hornhaut, direkt gegenüber dem Pupillenzentrum. Eine periphere Lokalisation der Trübung beeinflusst die Sehkraft hingegen kaum. Zudem spielen die Ausmaße der Trübungen eine entscheidende Rolle für den Sehverlust: Ein großflächiger Hornhautfleck im zentralen Bereich des Auges ist am gefährlichsten.

Plurale Hornhautflecke kleinen Umfanges können oft erst mit Hilfe ophthalmologischer Ausrüstung erkannt werden. Sie führen zu einem unbedeutenden Sehverlust, und der Mensch vermutet die Existenz eines Hornhautflecks bei sich häufig nicht.

Die Arten des Hornhautflecks im Auge

Der Hornhautfleck im Auge kann angeboren oder durch intrauterine entzündliche Prozesse verursacht sein. Er stellt meist eine seltene Form der Pathologie der Hornhautvernarbung dar.

Meist handelt es sich bei dem Hornhautfleck um eine erworbene Erscheinung. Die Bildung pluraler Flecke wird oft durch einen ausgeprägten entzündlichen Prozess der Hornhaut – die sogenannte Keratitis – ausgelöst. Diese kann sowohl syphilitischen als auch tuberkulösen Ursprungs sein. In beiden Fällen führt die Keratitis zu einer massiven Vernarbung der Hornhaut.

Angeborene Hornhautflecke am Auge

Der erworbene Hornhautfleck im Auge, der in Verbindung mit einer Untersuchung eines Hornhautgeschwüres steht und oft von Entzündungsprozessen sowie Pathologien des Augeninnendrucks begleitet wird. Diese Variante des Hornhautflecks wird als ektatische (konvexe) Leukom bezeichnet.

Die Bildung eines Hornhautflecks im Auge kann auch durch eine chemische Brandwunde oder ein Trauma der Hornhaut ausgelöst werden. Alkalische Brandwunden sind für die Sehkraft besonders gefährlich; nach ihnen kann beim Menschen die Fähigkeit zur Lichtwahrnehmung erhalten bleiben.

Ein schweres durchdringendes Augentrauma führt nicht selten dazu, dass sich die Hornhäute mit der Regenbogenhaut verbinden. Diese Situation kann die Entwicklung eines erneuten Glaukoms (Trübung des Augensehlochs) auslösen. Zudem besteht die Wahrscheinlichkeit einer Narbenbildung an der Hornhaut und der Entstehung eines Hornhautfleckes im Auge; oft scheitern daraufhin ophthalmologische Operationen.

Die Behandlung des Hornhautfleckes im Auge

Die Behandlung des Hornhautfleckes erfolgt vorzugsweise chirurgisch. Nach statistischen Daten wird eine günstige Prognose in der Therapie des Hornhautfleckes bei Erkrankungen infektiösen Ursprungs beobachtet. In diesem Fall erhält der Patient zunächst die konservative Therapie der Grunderkrankung, bevor er sich einer chirurgischen Behandlung des Hornhautfleckes unterzieht.

Die Methodik der Hornhautplastik ermöglicht es, auf signifikante Ergebnisse in der Verbesserung der Sehkraft hinzuarbeiten. Die chirurgische Behandlung des Hornhautfleckes erfolgt durch das Einsetzen von Spenderhornhautgewebe. Dabei sind sowohl vollständige als auch partielle Einpflanzungen der Spenderhornhaut möglich.

Die Prognose der Behandlung eines traumatischen oder verbrennungsbedingten Hornhautflecks hängt vom Charakter und der Schwere der Beschädigungen ab. Bei massiver Zerstörung des Corneaepithels sowie einer ausgeprägten Nervenlähmung wird die Implantation einer Innenaugenschutzlinse durchgeführt. Diese chirurgische Maßnahme lindert zwar den Zustand des Patienten, führt jedoch nicht zur Wiederherstellung der Sehkraft.

Bei minimaler Trübung der Hornhaut peripher wird eine chirurgische Behandlung unterlassen. Dem Patienten wird eine Verlaufsbeobachtung und eine konservative Therapie empfohlen, um die lokale Immunität im Auge zu stärken.

Die Volksbehandlung des Hornhautflecks

Bei der Behandlung des Hornhautflecks nach volkstümlichen Methoden werden feuchte Kühlverbände mit einem Aufguss aus Otschanka verwendet. Dieser wird aus einem Esslöffel pro Glas Wasser zubereitet, eine Stunde lang ziehen gelassen, abfiltriert und gekühlt. Wattebäusche, die damit getränkt sind, sollten täglich für 20 bis 30 Minuten auf das Auge gelegt werden. Der Aufguss kann zudem in einer Menge von einem Viertel des Glases dreimal täglich eingenommen werden.

Behandlung von Hornhautflecken am Auge

Eine weitere Methode zur Volksbehandlung des Hornhautflecks besteht im Einträufeln eines Gemischs aus Zwiebelsaft und Honig im Verhältnis 1:1.

Bei der volkstümlichen Behandlung des Hornhautflecks wird auch frische Brustmilch eingesetzt, die unbedingt direkt ins betroffene Auge geträufelt werden muss.

Die effektivste Methode unter den exotischen Volksbehandlungen besteht im Einträufeln von frischer Fischgalle in das Auge.

Die Wirksamkeit der genannten volkstümlichen Behandlungsmethoden des Hornhautflecks ist durch die Schulmedizin nicht bestätigt worden.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Laut Angaben der WHO erhöht ein tägliches halbstündiges Telefonat das Risiko für die Entstehung eines Hirntumors um 40 %.


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