Benalgin

Benalgin-Tabletten Benalgin – Das kombinierte Medikament wirkt sowohl schmerzlindernd als auch entzündungshemmend.

Darreichungsform und Inhalt

Das Präparat wird als flache, weiße Tablette mit runder Form und einem Teilrisso auf einer Seite (in Blisterpackungen zu je 10 Tabletten; nach zwei Blisterpackungen in einer Pappe) geliefert.

Zusammensetzung

  • Eine Tablette Benalgin enthält:
  • Koffein – 50 mg
  • Thiaminchlorid – 38,75 mg

Hilfsstoffe: Gelatine, mikrokristalline Cellulose, Gleitmittel, Weizenstärke, Magnesiumstearat und kolloidales Siliciumdioxid.

Anwendungshinweise

  • Gelenkbeschwerden
  • Korsakow-Syndrom
  • Nervenschmerzen
  • Schmerzhafter Zyklus
  • Nieren-, Gallen- und Darmkoliken
  • Kopfschmerzen und Zahnbeschwerden
  • Migräne
  • Muskelbeschwerden
  • Erhöhte Körpertemperatur im Rahmen diagnostizierter akuter oder infektiös-entzündlicher Erkrankungen

Kontraindikationen

  • Bronchospasmus
  • Schwere Niereninsuffizienz
  • Schlafstörungen
  • Unkontrollierte arterielle Hypertonie
  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen
  • Unterdrückung der Knochenmarkblutbildung
  • Manifeste Atherosklerose
  • Das Felty-Syndrom, die Agranulozytose und die hämolytische Anämie.

Die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr ist nicht empfohlen.

Das Präparat bei akuter Hepatitis und Niereninsuffizienz vorsichtig anwenden.

Anwendung und Dosierung

Benalgin wird in einer Dosierung von 1 Tablette 2- bis 3-mal täglich eingenommen; bei ausgeprägtem Schmerzsyndrom kann die Einzeldosis auf 2 Tabletten erhöht werden. Die Einnahme ist am Vormittag bevorzugt.

Für Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren wird eine Dosierung von ½ bis 1 Tablette 2- bis 3-mal täglich empfohlen.

Die maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden: für Kinder 4 Tabletten, für Erwachsene 6 Tabletten.

Als Fiebermittel sollte Benalgin nicht länger als drei Tage eingenommen werden; zur Schmerzstillung maximal fünf Tage.

Nebenwirkungen

Dieses Arzneimittel kann allergische Reaktionen wie einen anaphylaktischen Schock, Juckreiz, Exanthem, Angioödem und Bronchospasmus hervorrufen.

Die Langzeitgabe des Präparates kann Thrombozytopenie, Palpitationen, das Felty-Syndrom, Rhythmusstörungen, Agranulozytose und Schlafstörungen verursachen.

Bei Überdosierung können Erbrechen, psychische und motorische Unruhe, Übelkeit, Epigastralgien, Tachykardie, eine Verminderung der Diurese sowie epileptiforme Krämpfe auftreten.

Besondere Hinweise

Um gegenseitige Verstärkung toxischer Effekte zu vermeiden, ist bei gleichzeitiger Anwendung von Benalgin mit den folgenden Arzneimitteln Vorsicht geboten:

  • andere nichtnarkotische Analgetika
  • perorale Kontrazeptiva
  • Allopurinol
  • nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente
  • trizyklische Antidepressiva

die Analoga

Als nächstes Analogon zu Benalgin hinsichtlich der chemischen Struktur gelten Sedalgin-Plus-Tabletten.

Anwendungsbedingungen und Haltbarkeitsdauer.

Das Präparat ist bei einer Temperatur von 15 bis 25 °C zu lagern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt drei Jahre.

Ob Wussten Sie das?

In vier Quadranten dunkler Schokolade sind etwa zweihundert Kalorien enthalten; sollten Sie nicht genesen wollen, ist es besser, nicht mehr als zwei Stück pro Tag zu sich zu nehmen.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt