Klion-D

Klion-d 100 Klion-D – das kombinierte synthetische Präparat mit antifungaler, antibakterieller und antiparasitärer Wirkung, das in der Gynäkologie eingesetzt wird.

Der pharmakologische Effekt

Die wirksamsten Substanzen von Klion-D wirken antibakteriell und antifungale.

Das Präparat wird bei florider Infektion eingesetzt.

  • Giardia lamblia
  • Fusobakterien
  • Prevotella-Arten
  • Eubakterien
  • Gardnerella vaginalis
  • Peptostreptokokken
  • Bakteroide
  • Peptokokken
  • Einzeller
  • Trichomonaden
  • Clostridien

Zusätzlich wirkt Klion-D auch antimykotisch gegen Hefepilze und Dermatophylen, insbesondere im Hinblick auf Candida albicans.

In den klinischen Studien zeigte sich, dass Klion-D die physiologische Flora sowie den pH-Wert des Vaginalbereichs nicht verändert.

Darreichungsform

Klion-D wird in Form von Tabletten verabreicht.

  • Jede Tablette enthält 250 mg Metronidazol; die Packung besteht aus 20 Tabletten.
  • Die Infusionslösung im Flakon mit 100 ml Inhalt;
  • Ovalzweikrümige flächige Tabletten mit dem spitzen Ende und der Prägung „100" (die Kerze Klion-d oder Klion-d 100) enthalten je Tablette 100 mg Metronidazol und Miconazol-Nitrat; die Packung enthält 10 Kerzen.

Anwendungshinweise zu Klion-D

Nach der Instruktion von Klion-D werden infektiös-entzündliche Erkrankungen behandelt, die durch Fusobakterien, Clostridien, Bacteroiden und anaerobe Kokken verursacht werden:

  • Beckenabszesse
  • Sepsis
  • Osteomyelitis
  • Endometritis
  • emphysematöse Gangrän
  • akute Peritonitis
  • Meningitis

Klion-D wird zudem zur Prophylaxe postoperativer infektiöser Komplikationen eingesetzt, die durch anaerobe Flora – Bakteroiden und Anaerobien sowie Streptokokken – ausgelöst werden können. Dies gilt insbesondere bei Operationen an Organen des kleinen Beckens und der Bauchhöhle.

Klion-D 100 wird zur lokalen Therapie einer Kolpitis mit gemischter Ätiologie eingesetzt, die durch Trichomonas- und Candida-Arten hervorgerufen wird.

Kontraindikationen.

Laut Packungsbeilage ist Klion-D bei folgenden Erkrankungen kontraindiziert:

  • Das Felty-Syndrom.
  • Leberinsuffizienz
  • eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen von Klion-D sowie anderen Azolen
  • Organische Infektionen des Zentralnervensystems, einschließlich Epilepsie

Klion-D ist im ersten und zweiten Schwangerschaftstrimester sowie während der Stillzeit zur Anwendung in jeglicher Darreichungsform kontraindiziert. Die Anwendung im Kindesalter bis zum 12. Lebensjahr ist ebenfalls kontraindiziert.

Beachten Sie die Vorsichtsmaßnahmen von Klion-D bei Durchblutungsstörungen und Diabetes mellitus; vermeiden Sie während der Anwendung Alkohol.

Anwendungshinweise für Klion-D.

Klion Tabletten Nach der Einnahme von Klion-D in Form von Tabletten:

  • Bei Trichomonas-Infektion: Zweimal täglich (morgens und abends) über 10 Tage; alternativ können 8 Tabletten als Einzeldosis am Abend eingenommen werden.
  • Bei Lamblien-Infektionen: Zweimal wöchentlich jeweils zwei Tabletten einnehmen.
  • Bei Amöbiasen: Dreimal täglich jeweils zwei Tabletten über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen einnehmen.

Die Infusionslösung wird intravenös appliziert; der Tropfkurs dauert 7 Tage. Nach Besserung des Zustands erfolgt die orale Einnahme von Klion-D dreimal täglich zu 400 mg.

Die Kerzen mit Klion-D werden intravaginal angewendet, wobei die Tablette vorab mit Wasser angefeuchtet wird. Der übliche Verlauf dauert 10 Tage; gleichzeitig wird eine orale Therapie mit Metronidazol-haltigen Präparaten (Klion-D) empfohlen.

Während der Anwendung von Klion-D-Kerzen sollte auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Zudem wird eine gleichzeitige Behandlung des sexuellen Partners mit oralem Klion-D unabhängig vom Vorliegen einer Infektion empfohlen.

Bei Schwangeren ist die Anwendung von Klion-D nur im dritten Trimester nach strengen Indikationen gestattet; üblich ist die Verordnung bei Candida-Infektionen der Scheide (Hefepilz).

Basierend auf klinischen Erfahrungen gilt die Anwendung von Klion-D ab der 36. bis 37. Schwangerschaftswoche als am sichersten und effektivsten.

Nebenwirkungen

Bei Anwendung von Klion-D 100 gemäß den Packungsbeilagen können verschiedene Nebenwirkungen wie Juckreiz, Schmerzen sowie Reiz- und Brennen der Scheiden Schleimhaut auftreten.

Nach den Patientenzusammenfassungen können bei oraler Einnahme von Klion-D folgende Nebenwirkungen beobachtet werden: Erbrechen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Veränderungen des Geschmacksempfindens, Schwindel, metallischer Beigeschmack im Mund, Verstopfung, Bauchschmerzen und Durchfall.

Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Hautausschläge oder Nesselsucht im Rahmen der Anwendung von Klion-D treten selten auf.

Lagerungsbedingungen

Klion-D wird auf ärztliche Verschreibung abgegeben und hat eine Haltbarkeit von fünf Jahren.

Ob Das sollten Sie wissen:

Bei regelmäßigem Solarium-Besuch steigt das Risiko einer Hautkrebs-Erkrankung um 60 %.


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