Ernährung nach der Cholezystektomie – ein therapeutisches Ernährungsprogramm, das dem Organismus hilft, sich schneller nach dem chirurgischen Eingriff zu erholen. In den ersten Tagen postoperativ ist eine spezielle Diät zur Wiederherstellung der Gallenfunktion und des Stoffwechsels erforderlich.
In den ersten 2 bis 3 Tagen nach dem Eingriff verspüren Patienten meist keinen Hunger. Da die Narkose Übelkeit auslösen kann, ist es ratsam, in den ersten vier Stunden ausschließlich Wasser zu trinken und bis zum Ende des Tages auf feste Nahrung sowie süße Aufgüsse zu verzichten. Am folgenden Tag, wenn sich der Organismus von der Narkose erholt hat, wird die Flüssigkeitsaufnahme auf maximal 1 Liter pro Tag (Wasser und Aufgüsse) begrenzt.
Nach Ablauf von 36 Stunden können Wasser durch Kompotte aus getrocknetem Obst, ungesüßten Tee und 0 % Kefir ersetzt werden. Man sollte alle 3 bis 3,5 Stunden jeweils 150 bis 200 ml der genannten Getränke zu sich nehmen; die Gesamtmenge pro Tag darf jedoch 1,5 Liter nicht überschreiten.
Am dritten und vierten Tag wird das Ernährungsprogramm nach der Cholezystektomie erweitert, indem die folgenden Lebensmittel hinzugefügt werden:
Es ist wichtig zu beachten: Eine Portion von 200 bis 250 g sollte nicht mehr als dreimal täglich verzehrt werden.
Am fünften Tag wird Weißbrot, Galette und Suchariki ohne Gewürze aufgenommen; die Tagesmenge darf 100 g nicht übersteigen. Ab dem sechsten Tag können Haferbrei, Buchweizenmilchbrei, gekochtes Fleisch, geräuchertes Schafkäse sowie saure Milchprodukte verwendet werden.
Nach einer Woche strenger Diät beginnt die Schonkost, die für 1,5 Monate beibehalten wird. In dieser Phase sollten die Mahlzeiten in kleinen Portionen über maximal sechs Tage verteilt werden; alle Speisen müssen gekocht oder gedämpft zubereitet sein.
Nach anderthalb Monaten der Diätbeobachtung nach einer Cholezystektomie kann auf die allgemeine Diät umgestellt werden. Das Menü besteht aus Kaninchenfleisch, Hühnerfleisch, magerem Kalbfleisch oder Rindfleisch, Gemüse und Früchten, einem gekochten Ei pro Woche, Salaten mit pflanzlichem Öl oder nichtfettiger saurer Sahne, Brei, fettarmer gekochter Wurst, Gemüsesalat, hausgemachter Milch sowie Gemüsesuppen.
Bei der Diätbeobachtung nach einer Cholezystektomie sind streng verboten: scharfe, marinierte, salzige, geräucherte, gebratene, süße und würzige Lebensmittel (mit Ausnahme von Früchten), sowie Alkohol, Hammelfleisch, fettige Würste, Schweinefleisch, Gans, Ente und Kakao.
Die Ernährung nach einer Cholezystektomie muss streng den folgenden Regeln folgen, da sie den Verlauf des Wiederaufbauprozesses direkt beeinflusst. Nach Abschluss dieser Phase kann man in der Regel vollständig zu einer normalen Ernährung mit geringfügigen Einschränkungen bei fetthaltigen Lebensmitteln zurückkehren.
Nach Entfernung der Gallenblase entwickeln einige Patienten häufig flüssige, wässrige Stühle, die als Diarrhöe bezeichnet werden. Diese Symptomatik dauert meist einige Wochen bis Monate an. Die postcholezystektomische Diarrhöe ist direkt mit dem Abfluss von Galle in den Darm verbunden. Während die Gallenblase normalerweise Galle sammelt und konzentriert, fließt nach der Operation die Galle ununterbrochen in den Darm, wo sie eine abführende Wirkung entfaltet und sowohl die Fettverdauung als auch die Aufnahme fettlöslicher Vitamine beeinträchtigt.
Nach der Cholezystektomie können angepasste Ernährung und folgende Empfehlungen helfen, das Problem der Diarrhöe auf ein Minimum zu reduzieren:
Außerdem müssen Lebensmittel vermieden werden, die Durchfälle verstärken können. Dazu zählen:
Wenn flüssiger Stuhl nicht abhilft, sich verschlimmert oder ein heftiger Gewichtsverlust sowie zunehmende Schwäche auftreten, wenden Sie sich an einen Arzt. Zur Ernährung nach der Gallenblasenoperation können Präparate wie Loperamid (Imodium) zur Verlangsamung der Darmbewegung oder Cholestyramin (Locholest, Prewalin) zur Bindung von Galle eingesetzt werden.
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