Ernährung bei Arthrose

Diät bei Arthrose: Das speziell entwickelte Ernährungsprogramm, das den Zustand der Gelenke verbessert und das Risiko einer weiteren Verschlechterung der Arthrose senkt. Die Hauptziele dieser Ernährungstherapie sind: Besonderheiten der Diät bei Arthrose

  • Die Belastung auf die Gelenke durch Gewichtsreduktion zu verringern;
  • das Fortschreiten der Arthrose durch die Reduktion entzündlicher Prozesse in den Gelenken stoppen;
  • das vorzeitige Altern sowie den Abbau des Knorpels verzögern;
  • Die Stoffwechselprozesse zu normalisieren.

Die Arthrose entwickelt sich im Verlauf des Alterns meist durch Knorpelzerstörung sowie Verdickung der Bänder und Knochenstrukturen. Die Erkrankung kann zudem bereits früher infolge einer bewegungsarmen Lebensweise, schwerer körperlicher Belastungen oder einer falschen Ernährung entstehen.

Die grundlegenden Komponenten einer Arthrose-Diät

Der Ernährungsplan bei Arthrose wird individuell für jeden Patienten unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Übergewicht, Stadium der Erkrankung sowie weiterer Faktoren erstellt. Dabei unterscheiden sich die Ernährung bei Hüftgelenksarthrose, Kniearthrose oder Fußarthrose faktisch nicht voneinander, da das Ziel dieser Diäten darin besteht, den Organismus mit Nährstoffen zu versorgen, die zur Wiederherstellung des Knorpelgewebes und zur Normalisierung der Gelenkfunktion beitragen.

Zur Regeneration des Knorpelgewebes, das die Gelenkoberfläche bedeckt, sowie zur Bildung neuer Gewebestrukturen sind tierische und pflanzliche Gelatine notwendig. Fleisch- und Fischprodukte sollten gekocht oder gedünstet werden; die Zubereitung von Suppen und Gelees ist ratsam, da diese eine reichhaltige Quelle für Kollagen darstellen – ein unverzichtbarer Nährstoff zur Wiederherstellung des Knorpel- und Knochengewebes der Gelenke.

Kohlenhydrate liefern die Energie für den richtigen Stoffwechsel. In der Ernährung bei Arthrose sollten komplexe Kohlenhydrate bevorzugt werden, die in Gemüse, Früchten und Beeren enthalten sind. Die verzögerte Resorption komplexer Kohlenhydrate versorgt den Organismus über einen längeren Zeitraum mit Energie. Einfache Kohlenhydrate, wie sie in Zucker und Süßwaren vorkommen, sollten aus der Ration ausgeschlossen werden, da sie zur Entstehung von Übergewicht beitragen.

Als Beschleuniger des Stoffwechsels eignen sich bei Arthrose pflanzliche Fette sowie natürliche Butter. Alle gesättigten Fette müssen vermieden werden, da sie Cholesterinablagerungen im Gefäßsystem fördern, die Durchgängigkeit verschlechtern und den Blutfluss behindern.

Die Versorgung des Organismus mit Vitaminen (insbesondere der Gruppe B), Mineralstoffen und Spurenelementen ist bei Arthrose von großer Bedeutung. Wenn diese über die Nahrung nicht ausreichend aufgenommen werden können, sollten vom behandelnden Arzt vitamin-mineralische Komplexe verschrieben werden.

Empfohlenen Lebensmittel in Diäten bei Arthrose

Beim Aufbau der Ernährung ist das Gleichgewicht entscheidend: Die Lebensmittel sollten eine ausreichende Menge an nährstoffreichen Bestandteilen für die Wiederherstellung der Gelenkfunktion enthalten, ohne jedoch zur Entstehung von Übergewicht beizutragen. Basierend auf diesen Bedingungen ist es bei Arthrose des Hüftgelenks, der Kniearthrose oder der Fußarthrose empfehlenswert, folgende Lebensmittel zu verwenden:

  • Milchprodukte, darunter auch fermentierte Milchgetränke;
  • Fleisch-, Fisch- und Geflügelfleisch in fettarmen Sorten;
  • Hülsenfrüchte und Getreidekörner
  • Eier;
  • Frisches Gemüse und Obst
  • Rosinen und Nüsse Empfohlene Lebensmittel für die Diät bei Arthrose

Bei der Erstellung einer Arthrose-Diät sind folgende Punkte zu beachten:

  • Fettreiche Fischsorten enthalten für Knorpel und Knochen wichtige Elemente wie Eisen, Selen und Phosphor; zudem verbessert Fischtran den Zustand des Knorpels und mildert Entzündungen.
  • Süßer Paprika und Orangen wirken dank ihres hohen Gehalts an Antioxidantien, die freie Radikale binden, das Altern von Gewebe und Gelenken verzögern (die Einnahme von 16 % Orangensaft pro Tag senkt das Risiko einer Arthrose-Entwicklung signifikant).
  • Granatapfel reduziert Entzündungen und hemmt die Bildung proteolytischer Enzyme, deren Überschuss zum Abbau des Knorpels führt; zur Aufrechterhaltung dieses Effekts sind 3–5 Esslöffel frisch zubereiteter Granatapfelsaft pro Tag ausreichend;
  • Ananas enthält das natürliche Enzym Bromelain mit stark entzündungshemmender Wirkung; der höchste Gehalt an Bromelain findet sich in frischen, ungeschnittenen Ananas.

Bei Arthrose sollten Getreideprodukte, fettes Fleisch, Maisöl sowie Fast-Food-Lebensmittel vermieden werden.

Die Einhaltung einer individuell angepassten Diät trägt maßgeblich zur Gewichtsreduktion bei, verbessert den Gelenkzustand der Patientinnen und senkt das Risiko für eine weitere Entwicklung von Arthropathien.

Ob Sie wissen das bereits:

Der menschliche Magen kommt auch mit nebensächlichen Gegenständen und ohne ärztliche Intervention befriedigend zurecht; es ist bekannt, dass der Magensaft sogar Münzen auflösen kann.


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