Pflanzenmedizin

Die Phytopharmakotherapie ist eine der Richtungen der Schulmedizin, deren Grundlage die Anwendung von Heilpflanzen zur Behandlung und Prophylaxe verschiedener Erkrankungen bildet. Phytotherapie – Behandlung mit Kräutern

Die Phytopharmakologie hat sich vor etwa einem Jahrhundert entwickelt; früher nannte man diese Wissenschaft "Phytotherapie", wobei Menschen bereits die Wirkung pflanzlicher Inhaltsstoffe auf den menschlichen Organismus kannten.

Die moderne Phytopharmakologie setzt heute Experten mit medizinischer Ausbildung ein, die zusätzliches Wissen aus dem Bereich der Naturheilkunde nutzen, um Heilpflanzen, Beeren, Blätter und andere Substanzen natürlichen Ursprungs therapeutisch einzusetzen.

Die Phytopharmakotherapie nutzt pflanzliche Wirkstoffe wie Glykoside, ätherische Öle, Alkaloide und Gerbstoffe, die den menschlichen Organismus bei innerer sowie äußerlicher Anwendung beeinflussen.

Vorteile der Phytopharmakotherapie

Der Vergleich zwischen moderner Phytopharmakologie und Schulmedizin verdeutlicht, dass die auf pflanzlichen Arzneimitteln basierende Wissenschaft spezifische Vorteile bietet:

  • Medizinisch gesammelte Heilpflanzen aus ökologisch reinen Gebieten enthalten keine Toxine und lösen keine Allergien aus.
  • In den Gräsern, die als Futter für Bienen dienen, lassen sich tatsächlich jene Wirkstoffe finden, die die Pharmaindustrie noch nicht in Laboren synthetisiert hat;
  • Medikamentöse Gräser sind bei korrekter Anwendung für den Menschen unbedenklich und können über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
  • Grasextrakte, Tinkturen und andere natürliche Heilmittel wirken auf den Organismus sanft ein, da ihre Wirkstoffe mit anderen Verbindungen komplexiert sind.
  • Präparate der Phytopharmakotherapie können einen starken prophylaktischen Effekt entfalten: Sie stellen die Immunität wieder her, aktivieren den Stoffwechsel und heilen den Organismus über physiologische Wege.
  • Natürliche Heilmittel wirken sofort wohltuend auf bestimmte Organe. Dies unterscheidet sie von chemischen Arzneimitteln, die oft eine Nachtherapiekur erfordern oder Leber sowie andere Organe durch ihre Substanzen belasten.

Anwendungsbereiche der Phytopharmakotherapie

Phytotherapie – eine der Methoden zur Bekämpfung von Übergewicht Zunächst ist festzuhalten, dass die Phytopharmakotherapie entweder traditionell als Teil der Schulmedizin oder wissenschaftlich als eigenständiger Bereich der evidenzbasierten Medizin konzipiert werden kann.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Richtungen besteht darin, dass die wissenschaftliche Phytopharmakotherapie den Einsatz von Arzneipflanzen als Monopräparate oder ausschließlich im Komplex mit anerkannten Medikamenten (häufig synthetischen Ursprungs) ablehnt;

Die moderne Phytopharmakotherapie kann alle Erkrankungsformen behandeln – von Erkrankungen innerer Organe, einschließlich der Onkologie, bis hin zu Infektionen der Haut und des Haarbalgs unterschiedlicher Stadien und Ätiologien.

Eine große Anwendungsnische in der Phytopharmakotherapie ist die Behandlung von Übergewicht. Dabei kommen grüne Abführmittel sowie natürliche Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz, die den Appetit hemmen und den Stoffwechsel anregen.

Die Hauptregeln der Phytopharmakotherapie

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass die Anwendung der Phytopharmakotherapie – also die Verwendung von Gräsern, Blättern und Rinden von Pflanzen – fundiertes Wissen über bestimmte Regeln voraussetzt:

  • Für eine erfolgreiche Behandlung von Erkrankungen wäre es ratsam, sich an einen Spezialisten, den Phytointernisten, zu wenden. Diese Ärzte orientieren sich ähnlich wie Homöopathen in der Welt der Gräser und sind sowohl mit der Anatomie als auch mit der Physiologie des Menschen vertraut; sie verstehen die biologische Wirkung der Wirkstoffe auf den Organismus.
  • Es ist wichtig, die vom behandelnden Arzt festgelegten phytotherapeutischen Schemata strikt einzuhalten;
  • Die verordneten Dosierungen müssen eingehalten werden, da in der Phytopharmakotherapie auch giftige Pflanzen verwendet werden können;
  • Obwohl die Ergebnisse der Phytopharmakotherapie bereits nach wenigen Tagen Anwendung sichtbar werden, ist es entscheidend, die Behandlung fortzusetzen. Für die Stabilisierung des Therapieerfolgs und zur Bewältigung langjähriger sowie schwerer Erkrankungen sind eine langfristige und regelmäßige Einnahme der verschriebenen Phytopräparate erforderlich:
Ob Beachten Sie Folgendes:

Der 74-jährige Australier James Harrison spendete über 1.000 Mal Blut. Aufgrund seiner seltenen Blutgruppe konnten seine Abwehrstoffe Neugeborene mit schwerer Anämie retten. So hat dieser Australier etwa zwei Millionen Kinder gerettet.


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