Die Gardnerellose ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit. Sie wird durch das Bakterium *Gardnerella vaginalis* verursacht, das die Schleimhaut der Vagina besiedelt. Eine geringe Anzahl dieser Mikroorganismen kann auch bei gesunden Frauen nachgewiesen werden; zur Manifestation der Symptome kommt es jedoch nur bei einer erhöhten Konzentration des Bakteriums in der Vagina.
Die Gardnerellose wird sexuell übertragen und betrifft etwa 20 % der reproduktionsfähigen Frauen. Als prädisponierende Faktoren gelten Schwangerschaft, Menopause, hormonelle Dysbalance, Diabetes mellitus sowie andere endokrine Erkrankungen. Die Inkubationszeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome beträgt drei bis zehn Tage. Bei Männern kann die Erkrankung ebenfalls auftreten; eine frühzeitige Diagnose ist jedoch aufgrund des häufig asymptomatischen Verlaufs erschwert.
Das günstigste Milieu für das Wachstum von *Gardnerella vaginalis* ist die Vagina. Die Gardnerellose beginnt mit einer massiven Vermehrung des Mikroorganismus und der allmählichen Verdrängung der Bakterien, die die normale Flora der Vagina bilden. Eine gestörte vaginale Mikrobiota führt zur Manifestation der Hauptsymptome: gynäkologische Entzündungsprozesse, reichlich gelb-grüne Sekrete mit einem spezifischen Fischgeruch sowie Juckreiz und Brennen.
Die Symptome der Gardnerellose verschlimmern sich nach dem Geschlechtsakt. Bei fortgeschrittenen Fällen können bei Frauen eine Blasenentzündung oder eine Pyelonephritis auftreten. Bei Schwangeren kann die Erkrankung häufig zu Blutungen, vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburt sowie Endometritis und einem niedrigen Geburtsgewicht führen.
Gardnerellose bei Männern wird als spezifische Erkrankung betrachtet, die primär sexuell übertragen wird. Die Besonderheit dieser Krankheit liegt darin, dass der männliche Organismus gegenüber dem Bakterium *Gardnerella vaginalis* meist unempfindlich ist. Ernste Probleme mit der Fortpflanzungsgesundheit können bei Männern nur im Falle einer deutlich herabgesetzten Immunität oder bei hohen Konzentrationen des pathogenen Mikroorganismus entstehen. Der Medizin sind Fälle von Gardnerellose bei Männern bekannt, die zu Urethritis, Prostatitis und Nebenhodenentzündungen führen. Jedoch stellen diese ernsten Komplikationen eine Ausnahme dar und nicht die Regel; gewöhnlich kommt der männliche Organismus mit dem Erreger innerhalb von 2–3 Tagen zurecht. Manchmal entwickelt sich das Bakterium *Gardnerella vaginalis* ohne jegliche Symptome beim Mann.
Für die Diagnosestellung bei Frauen werden labormedizinische Untersuchungen von Scheidenabsonderungen und Schleim durchgeführt. Das Vorliegen der Erkrankung wird durch eine Erhöhung des pH-Werts im Scheidengewebe über 4,5, einen positiven Amin-Test (der auf eine erhöhte Anzahl anaerober Bakterien hinweist) sowie den Nachweis von *Gardnerella vaginalis* in den Epithelzellen der Vagina angezeigt. Das pathogene Bakterium ist an sich noch kein Symptom der Gardnerellose, da kleine Mengen dieses Mikroorganismus auch beim gesunden Menschen vorkommen können.
Die aussagekräftigste Methode zur quantitativen Bestimmung der Gardnerellose bei Frauen ist die Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Sie kann auch für die Diagnostik der Gardnerellose bei Männern eingesetzt werden, beispielsweise in der Harnanalyse, im Sperma, beim Abstrich des urogenitalen Traktes oder im Prostatasekret. Die Sensitivität dieser Methode beträgt bis zu 100 %.
Die Behandlung der Gardnerellose bei Frauen ist komplex und umfasst die gleichzeitige Reduktion der Anzahl pathogener Mikroorganismen, die Besiedlung des Scheidengewölbs mit wertvollen Laktobakterien sowie eine allgemeine Stärkung der Organismus-Immunität. Die Vernichtung von *Gardnerella vaginalis* erfolgt in der Regel durch lokale antibakterielle Therapie. Die Immunität wird durch die Einnahme von Immunmodulatoren gestärkt. Von der kompliziertesten und langdauernden Phase der Behandlung bei Frauen ist die Rekolonisation des Scheidengewölbs mit nützlichen Bakterien; hierfür werden Probiotika mit lebenden bakteriellen Kulturen eingesetzt.
Die Effektivität der Behandlung der Gardnerellose bei Frauen lässt sich durch die Ergebnisse von Kontrolltests klären, die alle 4–6 Wochen durchgeführt werden. Bei Männern erfolgt die Behandlung lokal und in der Regel ohne Anwendung einer antibakteriellen Therapie. Zur Vermeidung einer Wiederansteckung ist eine Therapie beider sexuellen Partner obligatorisch. Während der gesamten Behandlungsphase wird den Patienten empfohlen, Barrieremethoden der Kontrazeption anzuwenden.
Die Prophylaxe der Erkrankung bei Männern besteht in der Nutzung von Kondomen bei zufälligen sexuellen Beziehungen sowie in einer termingemäßen Diagnostik und Behandlung der Gardnerellose bei der Frau als ständigen sexuellen Partnerin. Eine Vermeidung der Entwicklung der Gardnerellose bei Frauen ist möglich durch gesundes Verhalten und eine sorgfältige Einstellung zur Gesundheit: durch eine vollwertige Ernährung, ausreichenden Schlaf, Abwesenheit von Unterkühlung und regelmäßigen gynäkologischen Untersuchungen.
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