Hypolipidämische Diät

Hypolipidämische Diät – Ernährungsweise für Menschen mit koronarer Herzkrankheit Patientinnen mit ischämischer Herzkrankheit, die einer koronaren Bypass-Operation unterzogen wurden, stellen eine Risikogruppe dar. Die meisten zur Atherosklerose empfohlenen Diäten sind für Patientinnen mit kritischen Koronarstenosen unzureichend wirksam, da das Infektionsrisiko der Herzkranzgefäße erhöht ist.

Das Hauptprinzip der hypolipidämischen Diät besteht in der Minimierung des Konsums von kohlenhydratreichen Lebensmitteln und Cholesterin. Zudem muss bei Patientinnen mit gleichzeitiger Adipositas auf eine Kalorienreduktion geachtet werden.

Die hypolipidämische Diät weist einen allgemeinen Charakter auf. Der Arzt kann je nach Art der Störung des Lipidaustauschs entsprechende Anpassungen vornehmen. Eine entscheidende Rolle spielt die vollständige Vermeidung von Nahrung nach 19 Uhr. Das Abendessen sollte aus ballaststoffreichen Lebensmitteln bestehen, die kein Cholesterin enthalten (z. B. Obst und Gemüse).

Allgemeine Regeln und Empfehlungen der hypolipidämischen Diät

Bei der hypolipidämischen Diät empfehlen Ernährungsberater, sich strikt an den folgenden Regeln zu halten:

  • Strenges Fasten ist verboten. Um Gewicht zu verlieren und die Gesundheit zu unterstützen, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig; lange Pausen zwischen den Mahlzeiten sollten vermieden werden, da der Organismus sonst nicht genügend Kalorien erhält und Fette einlagert.
  • Man sollte häufig und in kleinen Portionen essen; optimal ist ein Ernährungsplan mit drei Hauptmahlzeiten und zwei zusätzlichen Snacks.
  • Bei der hypolipidämischen Diät muss auf den Kaloriengehalt der Rezepte geachtet werden. Die durchschnittliche tägliche Kalorienzufuhr sollte 1200 Kilokalorien nicht überschreiten. Bestehen jedoch wesentliche körperliche Belastungen, wie etwa Sport, ist eine Erhöhung der Kalorienzufuhr notwendig. In diesem Fall wird empfohlen, sich an einen Ernährungsberater zu wenden.
  • Achten Sie auf den Zustand des Organismus und konzentrieren Sie sich auf das positive Ergebnis.
  • Erstellen Sie ein korrektes hypolipidämisches Menü für jeden Tag und halten Sie es strikt ein.

Welche Lebensmittel dürfen einem hypolipidämischen Menü nicht hinzugefügt werden?

Bei Einhaltung dieser Diät ist der Verzehr von Lebensmitteln, die reich an gesättigten Fetten sind, verboten.

  • Fettreiche Milchprodukte wie Sahne, verdickte Milch, saure Sahne, Quark, Käse, Kefir, Eis, Joghurt, Sauermilch sowie Milchkoktails und darauf basierende Breis sind untersagt.
  • Margarine, kulinarisches Fett, Schweinefett sowie Palm- und Kokosöl;
  • Hammelfleisch und Schweinefleisch sowie daraus hergestellte Produkte wie Schinken, Grudinka, geräucherten Speck, Schejka, Karbonat, verschiedene Räucherwaren, das Fett und Lebensmittel, die damit zubereitet werden können. Vermeiden Sie zudem Bockwurst, gekochte Würste, Beefsteaks, Koteletts, Würstchen, Fleischkonserven sowie fettige Fleischbrühen;
  • Rotes Geflügelfleisch und Haut;
  • Verschiedene Organleber (z. B. Leber), Gehirne und Nieren;
  • Störfleisch, Krabben, Krebse, Mollusken, Fischleber sowie Fischkaviar;
  • Backwaren aus Mehlen höherer Sorten (z. B. Kuchen, Biskuits, Torten), da sie Zucker, Eier und Milch enthalten;
  • Zucker;
  • Teigwaren
  • Eier;
  • Getreidekaffee, Kakao und Schokolade
  • Zuckerhaltige Getränke und Alkohol (z. B. süßes starkes Getränk, Bier, Liköre)

Welche Lebensmittel sollten in das Menü der hypolipidämischen Diät aufgenommen werden?

Bei Einhaltung der hypolipidämischen Diät sollten täglich folgende Lebensmittel in großen Mengen verzehrt werden:

  • Pflanzliche Öle – Olivenöl, Sonnenblumenöl, Maisöl, Baumwoll- und Rapsöl;
  • Alle Gemüsesorten. In den Rezepten der hypolipidämischen Diät ist es empfehlenswert, frisches Gemüse sowie eingefrorenes und zuckerfreies Obst aufzunehmen. Besonders gut eignen sich Rezepte wie kalter vegetarischer Borschtsch und Gemüsesalat.
  • Beliebiges Gemüse (Zwiebeln, Basilikum, Sellerie, Petersilie, Dill, Spinat usw.) sowie Knoblauch.
  • Rosenkohl.
  • Mineralwasser ohne Kohlensäure, Meerrettich sowie Fruchtsäfte ohne Zucker.
  • Meeresfisch (Nawaga, Strömling, Schellfisch, Eis, Knacken, Chek, Sardine, Plattfisch, Hering). Für die hypocholesterinische Diät eignen sich hervorragend gebackener Fisch, Fisch in Marinade sowie auf Pflanzenöl gerösteter Fisch.
  • Haferbrei mit Wasser. Fasten ist auf einer hypolipidämischen Diät streng verboten

Bei Einhaltung der hypocholesterinischen Diät dürfen folgende Lebensmittel in begrenzter Menge (nicht mehr als zwei Portionen pro Woche) konsumiert werden:

  • Geflügel und mageres Rindfleisch. Bevorzugt ist das Fleisch gekocht, gebraten oder im Mikrowellenofen zubereitet; Braten oder Schmoren sind nicht empfehlenswert.
  • Konsumieren Sie zweimal pro Woche Brühe aus magerem Hühnerfleisch oder magerem Rindfleisch.
  • Verwenden Sie ganzer Flussfisch.
  • Buchweizenbrei zubereitet mit Wasser und ohne Öl.
  • Pilze.
  • Kartoffeln, die vorläufig in Wasser für eine Stunde gegart werden. Die Kartoffeln müssen gekocht werden. Manchmal können sie auf kleiner Menge Pflanzenöl gebraten werden.
  • Sojasauce, Ketchup, Senf sowie Gewürze zur Würzung.
  • Instantkaffee und zuckerfreier Tee
  • Roggenbrot sowie Roggenschleim oder Roggenkleie
  • Mandeln, Walnüsse und Haselnüsse
  • Zuckerfreies Kauragummi
  • Alkohol, insbesondere: trockener Wein, Whisky, Cognac und Wodka

Beispielhafte Speisekarte für die hypolipidämische Diät

Die tägliche Ration der hypolipidämischen Diät gestaltet sich wie folgt:

  • Das Frühstück: Haferbrei aus graubraunem Reis mit einem Teelöffel natürlichem Honig, ein Glas Saft mit Fruchtfleisch
  • Zweites Frühstück: Einige Reiscrackers, eine Tasse fettarme Milch sowie eine große Frucht.
  • Mittagessen: Haferbrei, eine Portion gekochte Krabben, Mineralwasser und 150 g frische Ananas.
  • Nachmittagsmahlzeit: Ein Glas fermentierten Kefir sowie eine beliebige Frucht.
  • Abendessen: Gegrillter Fisch und grünes Gemüse.
Ob Man weiß:

Ein Lächeln zweimal täglich kann den arteriellen Blutdruck senken sowie das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verringern.


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