Arabisches Gummi

Arabisches Gummi (alternative Bezeichnungen: lösliches pflanzliches Gummi) – ein Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs, das im Bestand der Lebensmittel die Bezeichnung E414 trägt. Es handelt sich um den in der Luft erstarrenden Saft bestimmter Akazienarten, die in Australien, Afrika und Indien vorkommen. Die historisch einzigartigen Eigenschaften dieser Substanz sind bekannt und wurden bereits seit langem, noch in der Antike, verwendet. Gummiarabikum-Pulver im Bestande von den Lebensmitteln die Bezeichnung Е414 hat. Bekommen gummiarabikis des in der Luft erstarrenden Saftes bestimmter Abarten der Akazien, die in Australiens wachsen, Afrika und Indien. Die historisch einzigartigen Eigenschaften dieser Substanz sind bekannt und wurden sehr seit langem, noch in der antiken Periode verwendet.

Eigenschaften des Arabischen Gummis

Das Arabische Gummi ist farblos und löst sich im Wasser auf; es bildet eine gut auflösbare Lösung. Es besitzt keinen Geschmack und keinen Geruch.

Aufgrund seiner Struktur wirkt das Arabische Gummi als Polysaccharid mit hervorragenden Emulgatoreigenschaften. Aufgrund der Besonderheiten des Molekülaufbaus ist es in der Lage, Lösungen auch bei niedriger Viskosität und hoher molekularer Masse zu bilden.

Vor der Verwendung in der Lebensmittel- und Pharmaproduktion wird das arabische Gummi im Wasser gelöst. Die weitere Aufbereitung erfolgt durch Ultrafiltration, Pasteurisation sowie ein spezielles Trocknungsverfahren.

Wesensgemäß handelt es sich beim arabischen Gummi um lösliches Zellmaterial. Bei Einnahme wirkt es hemmend auf die Ausscheidung von Verdauungsenzymen und normalisiert die Magensaftbildung, wodurch die Nahrungsverdauungsprozesse verzögert werden. Das arabische Gummi kann die Konzentration von Zucker und Cholesterin im Blut senken. Durchgeführte Studien belegen die vollständige Sicherheit dieses Nahrungsergänzungsmittels für die menschliche Gesundheit.

Anwendung von Arabischem Gummi

In der Lebensmittelherstellung wirkt das Gummiarabikum als Stabilisator, Emulgator und Strukturverbesserer.

Bei der Herstellung von Kaugummis bindet das Arabische Gummi Aromen an ihre Basis; dies erschwert die Nachverträglichkeit des Geschmacks. Zudem wird es zur Verhinderung der Zuckerkristallisation sowie als Bindemittel bei der Produktion von Bonbons und Fruchtsaftkonfekt eingesetzt.

Das Gummiarabikum ermöglicht den Einsatz der Dragee-Technologie in der Konditorei. Am häufigsten werden Nüsse und Rosinen als mit Zucker überzogene Dragees angeboten, die zudem mit Schokolade oder Karamell kombiniert sind.

Anwendungsbereiche: Das Gummiarabikum wird bei der Zubereitung von Glasuren eingesetzt, die auf die Oberfläche von Backwaren als Verzierung aufgetragen werden, um deren Genusswert zu verbessern. Dies ist aufgrund der hervorragenden Haftfähigkeit des Gummiarabikums möglich. Die nach dem Abkühlen auf dem Brot festgewordene Glasur bildet eine dichte Schicht. Gebundenes Gummiarabikum das Gummiarabikum in der Vorbereitung der Glasur für das Auftragen auf die Oberfläche chlebobulotschnych der Erzeugnisse als Schmuck und zwecks der Verbesserung ihrer Genusswerte. Es ist dank den guten Adhäsionseigenschaften des Gummiarabikums möglich. Die in der heissen Spezies aufgetragene Glasur nach dem Abkühlen wird auf der Oberfläche des Brotes dicht gefestigt.

In der Konditorei dient das Gummiarabikum als Glanzmittel für Kuchen vor dem Backen; es wird mittels Zerstäubung oder manueller Auftragung verwendet. Nach der Verdunstung erscheint die Glasur optisch attraktiver und glänzender. Dieser Zusatzstoff findet sich zudem in Rezepturen für alkoholische und alkoholfreie Getränke sowie Bier.

In der pharmazeutischen Produktion dient das Arabische Gummi als Bindemittel und Tablettenhülle, wirkt reizmildernd bei Sirupen zur oralen Einnahme und fungiert als Emulgator in bestimmten Arzneimitteln.

Das Arabische Gummi ist Bestandteil von Aquarellfarben; es fördert die optimale Haftung der Farben auf dem Papier und verstärkt deren Glanz.

Das Arabische Gummi wird in der Kosmetik in Rezepturen für Lotionen, Cremes und Gesichtsmasken verwendet.

Ob Wussten Sie das bereits?

Die seltenste Erkrankung ist die Kuru-Krankheit; sie betrifft ausschließlich Angehörige des Stammes der Fore in Neuguinea. Der Patient stirbt durch Gelächter. Als Ursache wird angenommen, dass es sich um eine Art Hirnverdauung handelt.


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