Der Brotfruchtbaum – einheimischer Obstbaum aus der Familie der Sapotaceae; seine Heimat sind die westlichen Pazifik-Inseln, wobei angenommen wird, dass er ursprünglich in Neuguinea wuchs und sich später auf Ozeanien ausbreitete.
Der Brotfruchtbaum ist eine ziemlich große und schnellwüchsige Pflanze; unter günstigen Bedingungen kann seine Höhe 26 Meter erreichen, doch vorzugsweise wächst der Baum nicht höher als 20 Meter. Äußerlich lässt sich die Pflanze mit dem Eichenholz vergleichen: Die Rinde ist glatt und von grauer Farbe, während die Zweige vielfältig sind – entweder fein und lang oder dick und kurz.
Je nach Klimabedingungen ist das Laub des Baumes sommergrün oder immergrün; die Form der Bäume variiert ebenfalls stark: Manche sind rund, andere sperrig verzweigt. Die Blätter sind groß und dick. Alle Pflanzenteile, einschließlich unreifer Früchte, enthalten einen Milchsaft (Latex), der beim Anfassen klebrig wirkt.
Der Brotfruchtbaum blüht grünlich gefärbt; die Blüten bilden große, zweihäusige Blütenstände. Die männlichen Blüten erscheinen zunächst und formen verlängerte, optisch wenig ansprechende Trauben. Die weiblichen Blüten sind in großen Rispen gruppiert. Nach der Bestäubung entwickeln sich diese zu Früchten, die optisch einer knolligen Melone ähneln. Mit dem Reifungsprozess ändert sich ihre Farbe von grün zu bräunlich-gelb.
Die Früchte des Baumes sind groß; ihre Masse kann gelegentlich 4 kg übersteigen, der Durchmesser erreicht bis zu 30 cm. Grüne Früchte besitzen eine feste Struktur mit faserigem, kracheligem Fruchtfleisch, während reife Früchte weicher werden: Das Fruchtfleisch schmeckt süß und ist cremefarben-gelb gefärbt.
Der Brotfruchtbaum ist gegenüber Trockenheit relativ unempfindlich und erträgt bis zu drei Monate ohne Bewässerung; eine regelmäßige Bewässerung ist jedoch wünschenswert, damit der Baum gute Früchte trägt. Der Baum ist zudem an das Wärmeregime wenig anspruchsvoll und gedeiht bei Temperaturen von +40 °C bis 0 °C.
Unter günstigen Klimabedingungen trägt der Brotfruchtbaum bis zu neun Monate im Jahr und liefert jährlich zwischen 150 und 700 Früchte. Die Pausen zwischen den Fruchtkreisläufen betragen lediglich drei Monate. Die Lebensdauer des Baumes liegt bei etwa 60 bis 70 Jahren.
Eine interessante Tatsache ist, dass der Brotfruchtbaum nicht durch Insekten bestäubt wird, sondern von Fledermäuse (Pteropodidae), die ihn pollinieren.
Europäer erkannten den Brotfruchtbaum im 17. Jahrhundert durch den englischen Seefahrer William Dampier, der berichtete, dass Eingeborene ihn als Nahrungsmittel nutzten. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Baum nach Hungersnöten auf Jamaika etabliert und diente als Quelle für Kalorien sowie erschwingliche Nahrung für Sklaven. Auf Tahiti versuchte die berühmte „Bounty" jedoch vergeblich, Brotfrüchte zu sammeln; erst das Schiff „Providence" erreichte 1793 die Neue Welt mit den ersten Brotfruchtbäumen. Heute ist der Baum in vielen tropischen Regionen weit verbreitet.
Getrocknete Früchte enthalten 76,7 % Kohlenhydrate und 4,05 % Proteine. Ihr Kaloriengehalt beträgt 331 kcal pro 100 g Produkt; der Nährwert setzt sich aus 14 % Zucker, 60–80 % Stärke und 0,2–0,8 % Fett zusammen.
Vorzugsweise werden die Früchte in praktischen Zwecken genutzt. Ihre Verwendung in der Küche ist vielfältig: sie können gekocht, gebacken, getrocknet oder eingelegt sowie frisch verzehrt werden; sogar zur Herstellung von Pfannkuchen dienen sie. Interessant ist, dass unreife Früchte als Gemüse und reife Früchte wie Obst verwendet werden. Über die Reifestufe lässt sich anhand der auf der Schale auftretenden Latextropfen erkennen.
Geschmacklich ähneln die Früchte Kartoffeln. In vielen Regionen, insbesondere auf ozeanischen Inseln, stellen sie ein wichtiges Ernährungsprodukt dar. Da das frische Fruchtfleisch schnell verdirbt, wurden verschiedene Methoden zur Haltbarmachung entwickelt: So können aus den Früchten Zwieback hergestellt werden, der über Jahre nicht verderbt; gereinigte Früchte lassen sich in Bananenblätter und die Pflanze einbetten, wodurch sie zu einer essbaren, teigartigen Masse fermentieren, die lange haltbar ist.
Auch Samen des Brotfruchtbaumes werden als Nahrung genutzt, entweder gebraten oder gekocht mit Salz verzehrt.
Neben den Früchten werden auch das Holz und die Blätter des Baumes genutzt. Aus diesen Teilen lässt sich Vieh, wie Ziegen und Schweine, erfolgreich füttern. Das Holz zeichnet sich durch eine hohe Resistenz gegen Parasiten aus und eignet sich hervorragend zur Bootsbaumung.
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