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Chronische Herzinsuffizienz

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Chronische Herzinsuffizienz

Die chronische Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, die durch einen Sauerstoff- und Nährstoffmangel in den vom kardiovaskulären System versorgten Organen gekennzeichnet ist. Ein gesundes Herz bewältigt diese komplexe Aufgabe mühelos, indem es den Blutfluss je nach Intensität der körperlichen Belastung reguliert. Entstehen jedoch Probleme bei der Herztätigkeit, erhalten Organe und Gewebe nicht die ihnen notwendige Sauerstoffmenge, was zu verschiedenen Komplikationen bis hin zum Tod führen kann. Die Tücke dieser Erkrankung liegt darin, dass ein Mensch lebenslang mit der Diagnose chronische Herzinsuffizienz leben kann, ohne zu ahnen, dass im Organismus ernsthafte Veränderungen stattfinden.

Der häufigste Auslöser für eine chronische Herzinsuffizienz ist eine Verengung der Gefäße. Diese Form der Erkrankung tritt bei Personen fortgeschrittenen Alters typischerweise auf; in den letzten Jahren wird sie jedoch auch bei relativ jungen Männern zunehmend diagnostiziert. Zudem ist festzustellen, dass verschiedene Gefäßpathologien bei Frauen häufiger vorkommen als bei Männern. Die rasche Progression von Erkrankungen bei der stärkeren Geschlechterhälfte kann oft zum Tod führen, noch bevor eine Vasokonstriktion eintritt und die Herzinsuffizienz auslöst.

Zu beachten sind unter anderem weitere Faktoren, die das Auftreten und die Entwicklung dieser Pathologie beeinflussen:

  • Chronische Herzinsuffizienz
  • Hypertonie, Alkohol- und Drogenabhängigkeit
  • Hormonelle Störungen
  • Strukturwandel der Herzklappen
  • Myokarditis

Langzeitfolgen der Herzinsuffizienz

Je nach den Effekten, die auf verschiedenen Stadien der Krankheit vorhanden sind, scheiden die Ärzte folgende Typen der Herzmangelhaftigkeit ab:

  • Klasse I – Die Erkrankung führt zu keiner wesentlichen Beschränkung der körperlichen Aktivität und verringert nicht die Lebensqualität.
  • Klasse II – Die langdauernde Herzinsuffizienz wird im Alltag praktisch nicht empfunden, führt jedoch zu leichten Einschränkungen bei körperlichen Belastungen und sportlichen Aktivitäten.
  • Klasse III – Die Symptome der Krankheit verschwinden in Ruhephasen, treten aber unter intensiver Belastung deutlich hervor, wodurch die gewöhnliche Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist.
  • Klasse IV: Bei diagnostizierter chronischer Herzinsuffizienz ist eine unverzügliche Behandlung erforderlich, da sonst ein vollständiger Verlust der Arbeitsfähigkeit sowie starke Schmerzen entstehen können, die auch in Ruhephasen auftreten.

Langdauernde Herzmangelhaftigkeit – Symptome und Krankheitsbild

Bei chronischer Herzinsuffizienz ist die normale Blutbildung gestört. Dies führt zu einer exzessiven Flüssigkeitsansammlung im Gewebe verschiedener Organe, insbesondere in Lunge, Beinen, Leber sowie dem Bauchraum. Die Folge sind eine Verzögerung der Blutströmungsgeschwindigkeit, ein Anstieg des Blutdrucks in den Herzkammern und eine Verkleinerung der Gesamtblutmenge, die das Herz als Motor ins Kreislaufsystem fördert.

Unter Einwirkung von Flüssigkeitsansammlungen in verschiedenen Körperteilen beginnt der Organismus der Patientinnen zu versagen. Folgende Symptome werden bei Betroffenen beobachtet:

  • Atemstörungen: Dies ist eine Folge davon, dass die langdauernde Herzinsuffizienz den Sauerstofftransport zu den Geweben und Organen behindert. In der Regel treten Erstickungsanfälle nachts auf.
  • Traumverwirrungen: Sie sind ein Zeichen für Atemstörungen.
  • Ein rasches Gewichtsansteigen infolge von Wassereinlagerungen in den Weichgeweben;
  • Die Entstehung eines Ascites – ein gefährlicher Zustand, bei dem sich Flüssigkeit in der Bauchhöhle ansammelt.
  • Eine Verminderung der Leistungsfähigkeit sowie eine schnelle Ermüdung.
  • Reizbarkeit, Tendenz zu emotionalen Belastungen und Stress.

Die chronische Herzinsuffizienz beeinflusst sämtliche lebenswichtigen Systeme des Organismus, führt zu schwerwiegenden Komplikationen und Todesfällen. Aus diesem Grund ist sie ein Gegenstand intensiver Forschung von Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern weltweit. Sie untersuchen den Einfluss der Pathologie auf das Bindegewebe und Organe, erarbeiten Lösungsansätze, entwickeln neue medikamentöse Präparate sowie diagnostische Methoden.

Die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz

Behandlung der Herzinsuffizienz

Wie bei anderen kardiovaskulären Erkrankungen bleibt auch für die Herzinsuffizienz die beste Behandlung die Prophylaxe. Diese umfasst das Gesundheitsverhalten, eine angepasste Ernährung, körperliche Bewegung sowie regelmäßige Besuche beim Kardiologen zur frühzeitigen Diagnostik von Bluthochdruck oder Atherosklerose.

Zur medikamentösen Therapie: Bei einer langdauernden Herzinsuffizienz ist die Behandlung durch den Einsatz bestimmter Wirkstoffgruppen wie Herzglykoside, Diuretika, Beta-Blocker und Kalziumkanalblocker gekennzeichnet. Das wirksamste und am häufigsten verwendete Mittel sind die Herzglykoside; sie waren bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt und haben auch heute noch ihre klinische Relevanz nicht verloren. Diese Wirkstoffgruppe fördert die Kontraktilität, verbessert den Stoffwechsel und sichert eine normale Funktion des Kreislaufsystems.

Liegt die chronische Herzinsuffizienz auf einem Klappenfehler, so wird dem Patienten in der Regel ein chirurgischer Eingriff zum Ersatz der Herzklappe angeboten.

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