Unter Urolithiasis versteht man die Bildung von Konkrementen im Harntrakt, insbesondere in den Nieren.
Alle Bevölkerungsgruppen sind einem Steinentwicklungswachstum ausgesetzt; diese kann bereits bei Neugeborenen auftreten. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko für die Bildung von Nierensteinen.
Der Typ der Konkrementbildung hängt maßgeblich vom Alter des Menschen ab. Ältere Personen leiden häufiger an Steinen, die aus Salzen der Milchsäure (Lactat) bestehen; seltener treten Konkreme anderer Art auf. Diese können sich nicht nur in den Nieren, sondern auch in der Harnblase sowie im Ureter bilden. Ihre Größe kann variieren: von einigen Millimetern (was als „Sand“ bezeichnet wird) bis zu mehreren Zentimetern.
Eine Hauptursache für die Entstehung einer Urolithiasis liegt in Stoffwechselstörungen im Organismus; Steine bilden sich bei Veränderungen der Wasser-, Salz- und chemischen Zusammensetzung des Blutes. Zudem beeinflussen eine Reihe weiterer Faktoren ihre Bildung.
Eine Urolithiasis verläuft sehr selten absolut symptomfrei; Nierensteine werden meist zufällig entdeckt, wenn der Patient wegen einer anderen Erkrankung untersucht wird.
Das häufigste Symptom bei Nierensteinen ist das Auftreten von Schmerzen im Lendenbereich auf einer oder mehreren Seiten. Diese können sich bei körperlicher Belastung oder bei Lageveränderungen des Körpers verstärken.
Das therapeutische Vorgehen bei Nierenerkrankungen umfasst heute sowohl operative als auch konservativen Maßnahmen.
Bei der konservativen Therapie von Nierensteinen werden medikamentöse Präparate zur Auflösung der Konkrementen, die Normalisierung des Stoffwechsels sowie die Unterdrückung entzündlicher Prozesse im Harnsystem eingesetzt. Zusätzlich wird eine diätetische Therapie empfohlen. Ist das Volumen der Steine gering, so ist dieses Verfahren relativ erfolgreich. Die Behandlung der Nierensteinkrankheit erfolgt unter direkter Aufsicht durch einen Urologen.
Zur chirurgischen Therapie der Nierensteine kommen bei Vorhandensein großer Steine oder komplex geformter Konkrementen offene Eingriffe zum Einsatz; heute bietet sich jedoch eine hervorragende Alternative an: die Zerkleinerung der Nierensteine mittels ferngesteuerter Stoßwellenlithotripsie. Diese Behandlungsmethode der Urolithiasis basiert auf gebündelten elektrohydraulischen oder akustischen Stoßwellen, die unter ihrer Wirkung die Steine in den Nieren sowie in der Harnblase zerkleinern und so in kleinen Sand verwandeln, der ohne Schwierigkeiten über den natürlichen Weg ausgeschieden wird.
Es gibt zahlreiche nicht-traditionelle Behandlungsmethoden für Urolithiasis, darunter verschiedene pflanzliche Aufgüsse, die zur Zerkleinerung der Nierenkonkremente und zu ihrer schmerzlosen Ausscheidung beitragen. Bevor jedoch auf eine Behandlung mit Volksmitteln zurückgegriffen wird, ist unbedingt eine Konsultation des behandelnden Arztes erforderlich. Dies liegt daran, dass Harnsteine unterschiedliche chemische Zusammensetzungen haben können (Oxalate, Urate, Eiweißsteine usw.), weshalb für ihre Auflösung jeweils spezifische Mittel notwendig sind. Eine falsch ausgewählte Phytopharmakotherapie führt nicht nur nicht zur Zerkleinerung des Konkrements, sondern kann im Gegenteil dessen weitere Vergrößerung oder die Auslösung einer renalen Kolik provozieren.
Die Ernährung bei Urolithiasis sollte unter Berücksichtigung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Urin, der chemischen Zusammensetzung der Steine sowie der Stoffwechselbesonderheiten gestaltet werden. Ihre Hauptprinzipien sind:
Die diätetische Behandlung bei Nierensteinen muss unbedingt unter Berücksichtigung möglicher Begleiterkrankungen erfolgen. So wird beispielsweise bei Vorliegen einer Herzinsuffizienz die Anwendung großer Flüssigkeitsmengen, wie sie für die Urolithiasis empfohlen werden, ausgeschlossen. Bei Kombination von Nierensteinen mit Fettstoffwechselstörungen sollte eine kalorienarme Ernährung gewählt werden.
Bei Harnsäuresteinen ist es erforderlich, purinreiche Lebensmittel (wie Bohnen, Pilze, Erdnüsse, Blumenkohl, Radieschen, Feigen, Sauerampfer und Fleischprodukte) von der Ernährung auszuschließen.
Bei Oxalatsteinen sollte die Aufnahme von purinreichen Lebensmitteln beschränkt werden; gleichzeitig ist auf eine ausreichende Zufuhr von bindenden und oxalatreduzierenden Nahrungsmitteln zu achten (z. B. Pflaumen, Birnen, Äpfel, hellfarbige Weintrauben und Kornelkirschen).
Bei Phosphatsteinen wird eine Diät mit strenger Einschränkung aller Früchte, des Gemüses und Milchprodukte empfohlen; stattdessen sind Eier, Fleisch, Fisch, Bohnen sowie bestimmte Getreide-, Beeren- und Gemüsearten (z. B. Preiselbeeren, säurehaltige Äpfel, Moosbeeren, grüne Erbsen, Kürbisse) erlaubt. Diese Diät ist physiologisch nicht haltbar; daher sollte sie nur kurzzeitig, etwa während einer akuten Verschlimmerung der Erkrankung, eingehalten werden.
Körperliche Belastungen dürfen nicht vernachlässigt werden. Während des Trainings wird Kalzium aus dem Blut in die Knochen überführt, wodurch das Risiko für Nierensteinbildung verringert wird.
Nicht nur auf die Wasserqualität, sondern auch auf eine ausreichende Trinkmenge (mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag) zu achten ist entscheidend. Durch reichliches Trinken wird der Urin weniger konzentriert, was die Salzablagerung verhindert.
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