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Rauchen während der Stillzeit

Rauchen ist für viele Menschen eine Methode zur Stressbewältigung. Stillende Mütter stoßen häufig auf die Schwierigkeiten, die mit dieser stressauslösenden Gewohnheit verbunden sind. Zigarettenrauch enthält nicht weniger als 3800 Komponenten, und Nikotin ist eine Substanz, die zu einer allmählichen Abhängigkeit führt. Zigarettenrauch schädigt Kinder, da das Risiko für respiratorische Infektionen und Lungenkrebs erhöht wird.

Risiken des Rauchens während der Stillzeit

Die Risiken des Rauchens während der Stillzeit

Studien zeigen, dass Nikotin dem Kind durch die Muttermilch übergeben wird, wenn die Mutter vor dem Füttern raucht. Da die Halbwertszeit von Nikotin etwa eineinhalb Stunden beträgt, ist es im Laufe von mindestens drei Stunden nach dem Rauchen noch in der Muttermilch vorhanden. Das Rauchen während der Stillzeit kann die Milchproduktion unterdrücken sowie den Gehalt an Vitamin C reduzieren, das das Kind über die Muttermilch erhält.

Nikotin gilt als giftige Substanz; hohe Konzentrationen von Nikotin in der Muttermilch können bei Kindern Nikotinsucht und Vergiftungen hervorrufen. Zu den Symptomen einer Nikotinsucht gehören Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Reizbarkeit. Symptome einer Nikotinvergiftung umfassen Erbrechen nach dem Füttern, blasse Hautfarbe, flüssigen Stuhl sowie Pulsbeschleunigung und Unruhe. Bei Kindern, die passiv rauchen, steigt das Risiko für das plötzliche Kindstodesyndrom.

Die größte Gefahr für die Gesundheit des Kindes bei Rauchern, die stillen, ist das Übertragen von Nikotin über die Muttermilch. Da die Halbwertszeit von Nikotin im Körper etwa eineinhalb Stunden beträgt, kann es passieren, dass der Säugling kurz nach dem Füttern hohe Nikotinkonzentrationen aufnimmt.

  • Das Risiko für Atemwegsallergien beim Kind ist erhöht.
  • Verzögerungen in Wachstum und Entwicklung des Kindes
  • Ein erhöhtes Risiko für Atemwegs- sowie Magen-Darm-Erkrankungen
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Ein erhöhtes Risiko für Apnoe (kurze Atemaussetzer)
  • Schielen
  • Hörstörungen
  • Erhöhte Infektionsanfälligkeit
  • Allergien
  • Immundefekte

Kleinkinder, die während der Stillzeit dem Zigarettenrauch ausgesetzt sind, weisen ein deutlich erhöhtes Morbiditätsrisiko für Lungenentzündung, Asthma, Ohreninfektionen, Bronchitis, Brustinfektionen sowie Augenreizungen auf.

Je mehr Zigaretten geraucht werden und je intensiver das Rauchen während der Stillzeit erfolgt, desto höher ist das Gesundheitsrisiko für das Kind. Wenn eine Frau nicht in der Lage oder nicht bereit ist, mit dem Rauchen aufzuhören, ist es für das Kind am sichersten, die Anzahl der Zigaretten zu reduzieren.

Die führenden Kinderärzte sind der Meinung, dass nicht nur das Nikotin, das durch die Muttermilch auf das Kind übertragen wird, sondern auch das Rauchen in einem Raum mit dem Kind als Reizfaktor gilt. Kinder, die einer passiven Rauchexposition im Haushalt ausgesetzt sind, weisen einen niedrigen Cholesterinspiegel im Blut auf. Neuere Studien zeigen zudem, dass in Familien, in denen beide Elternteile rauchen, das Risiko für Lungenkrebs beim Kind im weiteren Leben verdoppelt wird.

Das Rauchen während des Stillens beeinflusst den Prolaktinspiegel – das Hormon, das die Milchproduktion steuert.

In einer Studie (Laurberg 2004) wurde festgestellt, dass Frauen aus Gebieten mit leichtem oder mäßigem Jodmangel, die während der Stillzeit rauchen, einen verringerten Jodgehalt in der Muttermilch aufweisen. Ein ausreichender Jodgehalt ist für die Schilddrüse des Kindes notwendig. Im Vergleich zu nicht rauchenden Müttern weisen diese Kinder ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsenstörungen auf. Die Autoren der Studie empfehlen stillenden Müttern, die rauchen, zusätzlich jodiertes Salz zur Ernährung hinzuzufügen.

Um das Risiko für Morbidität beim Kind durch Rauchen während der Stillzeit zu verringern, sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Erstens sollte man in einem vom Kind getrennten Raum oder im Freien rauchen, um das Kind vor dem erhöhten Einatmen von Sekundärrauch und festen Partikeln zu schützen.
  • Zweitens ist es ratsam, unmittelbar nach dem Stillen zu rauchen, um den Nikotinspiegel in der Milch bis zum nächsten Stillvorgang zu senken;
  • Drittens sollte die Anzahl der Zigaretten pro Tag wünschenswerterweise auf maximal fünf reduziert werden.
Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Bei 5 % der Patientinnen ruft das Antidepressivum Klomipamin einen Orgasmus hervor.


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