Lisak

Lysak-Tabletten aus Schokolade Lisak – komplexes Präparat zur lokalen Anwendung mit ausgeprägter antiseptischer, fungizider und antibakterieller Wirkung.

Packungsgröße und Inhalt

Darreichungsform – Tablette zur oralen Einnahme mit drei Geschmacksrichtungen: Minze, Anis, Orange oder Schokolade (in Umrissschachteln zu 6 bzw. 10 Tabletten; im Pappkarton 1 oder 2 Packungen).

Gehalt an wirksamen Substanzen pro Tablette:

  • Dekvaliniumchlorid: 0,25 mg
  • Lysohydrochlorid: 10 mg

Zu den Hilfsstoffen der Tablette gehören unter anderem Laktosemonohydrat

Anwendungshinweise

Lisak wird bei entzündlichen Erkrankungen des Mundraums sowie des Pharynx eingesetzt; eine sensorische Beeinträchtigung durch das Präparat deutet auf Mikroorganismen hin:

  • Stomatologische Pathologien, einschließlich Gingivitis (ulzerös, fibrös und kataral);
  • Mundfäule
  • Candidose des Mundhöhlenraums
  • Pharyngitis, Laryngitis, Gaumenmandelentzündung, Glossitis sowie andere entzündliche Erkrankungen infektiösen Ursprungs werden in der Behandlung mit komplexer oder Monotherapie eingesetzt.

Zusätzlich zum Präparat wird dem Patienten nach chirurgischen Eingriffen im Mundhöhlenraum oder Rachenbereich zur Prophylaxe von Infektionskrankheiten verschrieben.

Kontraindikationen

  • Galaktosämie, Laktasemangel, Glukose-Galaktose-Malabsorption;
  • Alter bis zum vierten Lebensjahr
  • Individuelle Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Arzneimittels

Lisak ist während der Stillzeit mit Vorsicht anzuwenden.

Der Arzt beurteilt die Zweckmäßigkeit der Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft durch Abwägung des für die Mutter zu erwartenden Nutzens und des potenziellen Schadens für den Fötus.

Art der Verabreichung und Dosierung

Die Tabletten werden transbukkal eingenommen, d. h. sie werden zwischen Wangen und Zahnfleisch platziert, wo sich auflösen; die Pause zwischen Einnahme und Essen sollte mindestens 30 Minuten betragen.

Der Arzt legt die Indikation für das Präparat fest, basierend auf den klinischen Befunden.

Empfohlene Dosierung:

  • Bei Patienten über 12 Jahren: Die Anfangsdosis beträgt eine Tablette; bei Besserung des Zustands wird das Intervall zwischen den Einnahmen von 4 Stunden auf alle 2–3 Stunden verkürzt. Die Tagesdosis sollte 10 Tabletten nicht überschreiten.
  • Bei Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren: Nach einer Tablette wird bei akuter Infektion die Pause zwischen den Einnahmen zunächst auf 3 Stunden festgelegt; je nach Verlauf des Krankheitsbildes kann diese Pause bei Besserung auf 4 Stunden verlängert werden. Die Tagesdosis für Kinder sollte 5 Tabletten nicht überschreiten.

Die Dauer der Therapie richtet sich nach dem klinischen Verlauf. Es wird empfohlen, die Einnahme des Präparates mindestens zwei Tage nach Normalisierung des Zustands fortzusetzen, um Rückfälle zu vermeiden.

Fehlt nach sieben Tagen der Behandlung eine therapeutische Wirkung, so ist ein erneuter Besuch beim behandelnden Arzt zur Klärung der Diagnose oder zur Anpassung des Therapieschemas erforderlich.

Nebenwirkungen

Obwohl Lisak bei Erwachsenen und Kindern gut verträglich ist, können in seltenen Fällen Nebenwirkungen durch die Einnahme der Tabletten auftreten.

  • Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Nesselsucht;
  • Störungen des Verdauungssystems wie Übelkeit, starke Mundtrockenheit und eine gestörte Mundflora;
  • Weitere Symptome wie ein Brennen und/oder ein Reizgefühl im Mund beim Auflösen der Tabletten.

Besondere Hinweise

Das Präparat ist bei Auftreten von Anzeichen unerwünschter Wirkungen abzusetzen.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Die gleichzeitige Einnahme von Lisak und Kajeksalat kann zu einer schweren Schleimhautentzündung des Gastrointestinaltrakts führen.

Der mikrobiostatische Effekt des Präparats wird durch anionische Tenside, die in Zahncremes enthalten sind, herabgesetzt.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Bewahren Sie das Arzneimittel an einem trockenen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Die Haltbarkeit beträgt 2 Jahre.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Personen, die sich an ein regelmäßiges Frühstück gewöhnt haben, leiden seltener unter Fettstoffwechselstörungen.


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