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Akute lymphatische Leukämie (ALL)

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Lympholeukose – bösartige Schädigung der lymphoiden Zellen Die lymphatische Leukämie ist ein malignes Neoplasma des Lymphsystems.

Unterscheiden Sie die akute lymphoblastische Leukämie von der chronisch-lymphatischen Leukämie.

Die akute lymphoblastische Leukämie betrifft vorwiegend Kinder im Alter zwischen zwei und vier Jahren; sie wird durch eine Vermehrung unreifer Lymphozyten im Thymus sowie im Knochenmark charakterisiert.

Bei der chronisch-lymphatischen Leukämie handelt es sich um eine Erkrankung, bei der sich Tumorzellen in Lymphozyten im Blut sowie im Knochenmark, in den Lymphknoten und anderen Organen bilden. Sie unterscheidet sich von der akuten Form durch das langdauernde Stadium; die Tumorzellen entwickeln sich langsam, und Störungen des Zellwachstums werden erst in späteren Krankheitsphasen manifest.

Die Prognose der chronisch-lymphatischen Leukämie ist im Langzeitverlauf deutlich günstiger als bei ihrem akuten Verlauf. Der chronische Typ verläuft über einen längeren Zeitraum langsam; die Behandlung führt meist zur Genesung. Die akute Form ohne zeitgemäße Therapie endet in den meisten Fällen tödlich.

Die Prognose der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) im unbehandelten Stadium ist ungünstig; das Überleben beträgt durchschnittlich weniger als vier Monate. Eine Therapie kann die Lebenserwartung auf mehrere Jahre verlängern, wobei eine weitere Behandlung in bestimmten Fällen indiziert sein kann.

Ursachen des Auftretens der Erkrankung

Die Entstehung der lymphoblastischen Leukämie wird auf genetische Faktoren, ionisierende Strahlung sowie karzinogene Einflüsse zurückgeführt. Zudem kann die Erkrankung als Komplikation nach der Behandlung anderer Krebsarten auftreten, wenn Zytostatika und andere Medikamente die Blutbildung unterdrücken.

Symptome der lymphoblastischen Leukämie

Blässe der Haut ist eines der Symptome einer Lympholeukose Symptome im akuten Stadium: Hautblässe, spontane Blutungen, Fieber, Gelenkschmerzen und Knochen- oder Wirbelsäulenbeschwerden. Bei Beteiligung des Zentralnervensystems zeigt sich der Patient reizbar; es können Kopfschmerzen und Erbrechen auftreten.

Im Langzeitstadium sind charakteristische Symptome wie Schwäche, Völlegefühl im Bauch (vorzugsweise in der rechten Oberbauchgegend aufgrund einer Milzschwellung), erhöhte Infektneigung, Lymphozytose sowie Ödeme und Gewichtsverlust.

Diagnostik der Erkrankung

Zur Feststellung des akuten Stadiums werden die klinischen Symptome beachtet und das periphere Blut untersucht. Zur Verifizierung der vorläufigen Diagnose erfolgt eine Untersuchung des Knochenmarks auf Blastzellen. Nach Durchführung zytochemischer, histologischer und zytogenetischer Analysen des Knochenmarks erfolgen Kontrolluntersuchungen durch den Urologen, Neurologen sowie Hals-Nasen-Ohren-Arzt, ergänzt um MRT, CT und Ultraschall der Bauchhöhle.

Diagnostik der chronisch-lymphatischen Leukämie

Die Diagnostik beginnt mit einer ärztlichen Untersuchung und der klinischen Blutanalyse. Anschließend erfolgt eine Knochenmarkpunktion, eine Biopsie des betroffenen Lymphknotens sowie die zytogenetische Analyse der Tumorzellen. Zudem wird der Immunglobulin-Spiegel gemessen, um das Infektionsrisiko zu bewerten.

Die Behandlung im akuten Stadium beginnt mit der Gabe von Medikamenten, die das Wachstum von Tumoren im Knochenmark und in den Blutgefäßen unterdrücken. Bei Befall des Nervensystems und der Hirnhaut wird zusätzlich eine Bestrahlung des Schädels durchgeführt.

Für die Behandlung im Langzeitstadium wurden verschiedene Methoden entwickelt: Eine Chemotherapie unter Nutzung purinischer Analoga (z. B. Fludarabin) sowie eine Bioimmuntherapie durch Einleitung monoklonaler Antikörper, die gezielt Krebszellen zerstören, ohne intakte Gewebe zu schädigen.

Sollten diese Verfahren ineffektiv sein, erfolgt eine hochdosierte Chemotherapie sowie eine Knochenmarktransplantation.

Bei ausgeprägter Ödembildung wird eine radikale Therapie als zusätzliche Maßnahme gewählt.

Bei lymphozytärer Leukämie kann die Milz vergrößert sein; bei signifikanter Organveränderung ist eine Splenektomie indiziert.

Prophylaxe der Erkrankung.

Zur Prävention des Ausbruchs muss das Risiko für Faktoren, die eine lymphatische Leukämie provozieren, begrenzt werden: chemische Einflüsse und Karzinogene sowie UV-Bestrahlung.

Für eine günstige Prognose bei lymphatischer Leukämie ist die Prophylaxe von Rückfällen von großer Bedeutung.

Es wird empfohlen, bei der Behandlung einer lymphatischen Leukämie proteinreiche Nahrung zu sich zu nehmen, hochkalorische Getränke zu trinken, das Blut regelmäßig zur Untersuchung streng abzugeben, dem therapeutischen Schema rechtzeitig zu folgen und den behandelnden Arzt über Lymphknotenschwellungen in Leiste, Achsel oder Hals sowie über unangenehme Bauchbeschwerden zu informieren; dies ermöglicht die Früherkennung eines Rückfalls. Aspirin und andere blutverdünnende Medikamente sollten vermieden werden, da sie Blutungen auslösen können. Zudem ist der Kontakt mit potenziell infektiösen Erregern zu meiden, da das Immunsystem in der Überleitungsphase der radikalen Therapie oder Chemotherapie geschwächt ist.

In einigen Fällen werden Patienten nach der Behandlung einer lymphatischen Leukämie zur Prophylaxe von Infektionen virustötende Präparate und Antibiotika verschrieben.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes: Bei der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) ist die Leitungsphase der radikalen Therapie oder Chemotherapie oft mit Schwäche verbunden.

In einigen Fällen werden Patienten nach Abschluss der Behandlung zur Prophylaxe von Infektionen virustötende Präparate und Antibiotika verschrieben.


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