Lipolytika

Die schlank gestaltete Figur, von der überschüssigen Fettansammlung befreit, ist nicht nur ein Tribut an die Mode, sondern auch ein Zeichen außergewöhnlicher Gesundheit. Da wir uns ununterbrochen in beschleunigten lebenswichtigen Rhythmen befinden, schaffen wir es oft nicht, die richtige Nahrungsmenge sicherzustellen; stattdessen greifen wir zu Fast-Food-Dienstleistungen und verwenden Fertiggerichte in unserer Ernährung. Folglich wurde die Fettüberlastung von der WHO als weltweite Epidemie anerkannt: Diabetes mellitus, Schlaganfälle, Herzinfarkte – dies ist ein unvollständiges Verzeichnis oft tödlicher Erkrankungen, die durch das Übergewicht hervorgerufen werden. Alcafite – eines der Lipolytika-Präparate

Die Gewichtsreduktion ist eine anspruchsvolle und langwierige Aufgabe. Erst wenn man sich selbst besiegt hat, kann man seine Gewohnheiten ändern und vom Schicksal den Bonus in Form von Schönheit und Gesundheit erwarten. Inzwischen gibt es jedoch gegenteilige Beweise zu dieser Position: Immer häufiger werden die wunderbaren Präparate – Lipolytika – beworben, die ohne besondere Anstrengung überschüssiges Fettgewebe auflösen. Mehrmals muss das Lipolytikum injiziert werden: Es wird mit Hilfe einer speziellen, extrem feinen Nadel direkt in den Körperteil mit Fettüberschüssen eingeführt, wo es sich spurlos auflöst.

Die wundersamen Fermente: Lipolytika zur Gewichtsreduktion

Das natürliche Sojaferment Phosphatidylcholin (oft als PPC bezeichnet), das auch unter dem Namen Lecithin bekannt ist, stellt jenes Präparat dar, das in der Methodik der injektiven Lipolyse verwendet wird. Im Laufe des menschlichen Lebens wird es von der Leber produziert und nimmt am Fettstoffwechsel teil, indem es die Funktion des Fettabbaus erfüllt. Neben dieser Hauptfunktion normalisiert das Ferment den Blutkreislauf durch die Eliminierung von Cholesterin aus dem Organismus sowie die Reste beschädigter Zellhüllen unter Belastung.

Unter Berücksichtigung der Fähigkeit von Lipolytika, bereits zerstörte Adipozyten aufzulösen, werden sie im Komplex mit einer anderen Substanz – Desoxycholat –, die eigentlich den Adipozyten zerstört, eingesetzt.

Dadurch ist es dem RRS möglich, Fette in eine Emulsion umzuwandeln, die vom Organismus im Rahmen der Phagozytose verwertet wird.

Lipolytika: Die Geschichte ihrer Anwendung.

Noch in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Lipolytikum-Lecithin als Injektion zur Behandlung von Patientinnen mit kleinen cholesterinhaltigen Plaques florid eingesetzt; in der ästhetischen Industrie wurden damit lokale Fettablagerungen im Bereich des Nabels, der Backen, des Kinns und an den Seiten korrigiert.

Heute meinen einige Experten, dass Lipolytika im Kampf gegen Cellulite besonders bei fortgeschrittenen Stadien mit subkutanen Tuberkeln helfen, obwohl die komplexe Anwendung von lymphodrenierenden und mesotherapeutischen Verfahren dazu gefordert wird.

Lipolytika: Rezensionen und Besonderheiten der Anwendung.

Die Anwendung von Lipolytika wird häufig mit der Mesotherapie gleichgesetzt; tatsächlich weisen die Methodiken zwar Ähnlichkeiten auf, unterscheiden sich aber prinzipiell. Bei der Mesotherapie (wobei das Wort „meso“ zwischen übersetzt) wird das Wirkstoffgemisch auf eine Tiefe von 6 mm in den Bereich zwischen den Hautschichten injiziert. Das Wirkstoffgemisch besteht im Wesentlichen aus einem Cocktail verschiedener Enzyme, Vitamine und Aminosäuren. Diese ähnliche Methodik wird nicht nur zur Gewichtsreduktion, sondern auch in der komplexen Hautverjüngung breit eingesetzt. Lipolytische Injektionen zur Gewichtsreduktion

Lipolytika für die Gewichtsreduktion werden in die subkutane Fettlage auf eine Tiefe von 12 mm injiziert. Da diese Intervention wesentlicher ist, sollte sie nicht im Schönheitssalon, sondern in einer lizenzierten medizinischen Klinik durchgeführt werden. Die Injektion von Lipolytika muss durch einen Chirurgen, Kosmetiker oder Dermatologen erfolgen – also durch einen Facharzt mit der höchsten medizinischen Qualifikation und Ausbildung für die Durchführung einer injektiven Lipolyse.

Vor Ernennung eines Kurses mit Lipolytika führt der Arzt eine ausführliche Anamnese durch, da diese Präparate Kontraindikationen aufweisen; das Nichteinhalten der Injektionstechnik kann zur Entstehung von Abszessen oder sogar Nekrosen des Gewebes an der Einstichstelle führen.

Laut zahlreichen Rezensionen sind Lipolytika nach Abschluss eines Therapiekurses, der üblicherweise aus 6–10 Sitzungen besteht, in der Lage, das Fettgewebe um 2–6 cm zu verkleinern; es scheint jedoch notwendig, auf radikalere Methoden wie die Liposuktion zurückzugreifen, um eine stärkere Umfangsreduktion zu erreichen.

Unter Berücksichtigung verschiedener individueller Faktoren beträgt das Intervall zwischen den Sitzungen eines Lipolyse-Kurses zwei bis drei Wochen; so dauert ein solcher Kurs etwa drei Monate.

Laut den Rezensionen einiger Patientinnen wird die Anwendung von Lipolytikain von bestimmten Schmerzempfindungen begleitet; an den Injektionsstellen können zudem Anschwellungen und Rötungen auftreten. Die Ergebnisse zeigen sich bemerkenswert nach etwa anderthalb Monaten.

In der professionellen Umgebung fehlt derzeit eine einheitliche Meinung zum Nutzen und Schaden von Lipolytika. So ist die intramuskuläre Lipolyse in Frankreich beispielsweise wegen des hohen Komplikationsrisikos untersagt.

Ob Sie sollten wissen:

Im Bestreben, Patienten zu motivieren, überschätzen Ärzte häufig. So hat beispielsweise der Chirurg Charles Jensen zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen zur Entfernung von Neubildungen durchgeführt.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt