Magnetotherapie

Magnetotherapie – Behandlungsmethode durch Einwirkung eines magnetischen Feldes Die Erscheinungen des Magnetismus waren dem Menschen bereits in alten Zeiten bekannt. So wurden in China und Indien viele Erkrankungen durch das Auflegen magnetischer Konkremente auf die betroffenen Stellen behandelt. Es ist bekannt, dass Kleopatra, die ägyptische Herrscherin, zur Erhaltung von Jugend, Schönheit und Gesundheit die wohltuenden Eigenschaften magnetischer Amulette nutzte.

Der Großteil der Verbreitung der Magnetotherapie erfolgte im 18. Jahrhundert. Zuerst wurde sie in Frankreich eingesetzt und verbreitete sich danach bis nach Amerika. In dieser Zeit wurden recht primitive Methoden unter Ausnutzung verschiedener magnetischer Armbänder, Stäbe und Gürtel angewendet. Bereits im 20. Jahrhundert wurde die Magnetotherapie als offizielle medizinische Methode anerkannt, und seitdem ist sie untrennbarer Bestandteil der Physiotherapie.

Aussagen zur Magnetotherapie

Das magnetische Feld verfügt über einen umfangreichen Heileffekt und kann daher für die Behandlung der verschiedensten Erkrankungen eingesetzt werden. Heute lassen zahlreiche Forschungen mit aller Gewissheit zu, dass die günstige Wirkung der Magnetotherapie auf den menschlichen Organismus insgesamt feststeht.

Vor allem werden folgende Wirkungen der Magnetotherapie hervorgehoben:

  • Verbesserung des Blutkreislaufs sowie des allgemeinen Zustands der Blutgefäße;
  • Stimulation der Enzymsysteme;
  • Wiederherstellung der normalen Polarität der Blutgefäße, die durch pathologische Veränderungen von Geweben und Organen beeinträchtigt ist.

Beschreibung der Magnetotherapie-Methode

Je nach den Angaben zur Magnetotherapie kommen sowohl stationäre als auch tragbare Geräte zum Einsatz.

Portable-Geräte eignen sich ideal zur Magnetotherapie unter häuslichen Bedingungen. Hierzu werden zwei Arbeitsflächen des Geräts auf bestimmte Körperzonen aufgelegt. Innerhalb dieser Flächen befinden sich Induktionsspulen, die das magnetische Feld erzeugen. Die Magnetotherapie zu Hause ist dadurch komfortabel und kann jederzeit durchgeführt werden. Das Therapieschema sowie die Dauer können festgelegt werden; nach Ablauf der Zeit wird das Gerät abgenommen.

Stationäre Ausrüstung besteht aus einem groß dimensionierten Induktionsapparat, in dem der Patient vollständig in flacher Lagerung aufgenommen wird. Der Kopf des Patienten bleibt dabei frei, was insbesondere für Menschen mit Klaustrophobie vorteilhaft ist. Der Apparat wird eingebaut, und der Patient liegt die erforderliche Zeitdauer.

Da das magnetische Feld keine physische Substanz oder einen Elektroimpuls darstellt, kann es vom Menschen nicht wahrgenommen werden. Daher wird Magnetotherapie nach Rezensionen von keinem Empfindungen begleitet.

Folgen der Magnetotherapie

Laut Rezensionen bewältigt die Magnetotherapie hervorragend die Folgen eines asthenischen Syndroms. Daher ist diese Methode im Rahmen einer komplexen Behandlung des Alkoholismus sehr populär, da nach einigen Sitzungen etwa 70 % der Patienten eine wesentliche Erleichterung erfahren.

Die Magnetotherapie aktiviert die medialen biologischen Reserven des Organismus und trägt zur Fixierung des Effekts der Pharmakotherapie über einen längeren Zeitraum bei.

Im Rahmen einer komplexen Therapie trägt die Magnetotherapie zur Wiederherstellung der normalen Organfunktion auf Zellniveau bei. Durch die Wirkung der magnetischen Strahlung werden die kognitiven Funktionen des Gehirns restauriert.

Die Anerkennung der Magnetotherapie als offizielle Therapiemethode zeugt bereits von ihrer hohen Wirksamkeit. Physiotherapeuten setzen diese Methode häufig zur Behandlung diverser Erkrankungen ein.

In den Rezensionen zur Magnetotherapie berichten Patienten über wesentliche Verbesserungen des allgemeinen Gesundheitszustands, eine Hebung der Stimmung sowie das Verschwinden diverser Schlafprobleme (wie Einschlafstörungen oder Schlaflosigkeit). Viele beschreiben zudem eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit, eine Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit und einen Rückgang vegetativer Störungen (etwa Blutdruckschwankungen, Kopfschmerzen oder Muskelschwäche). Magnettherapiesitzung

Kontraindikationen für die Magnetotherapie

Die Methodik der Magnetotherapie zeichnet sich durch eine verlängerte Wirkdauer aus: Während herkömmliche Tabletten nur einige Stunden im Körper wirken, bleibt der magnetische Effekt über mehrere Tage bestehen. Aus diesem Grund sollte die Methode trotz ihres scheinbar hohen Sicherheitsniveaus nicht unkontrolliert angewendet werden, insbesondere nicht in häuslichen Bedingungen. Es ist essenziell, die angegebenen Instruktionen strikt einzuhalten und die Dauer der magnetischen Wirkung nicht zu überschreiten.

Absolute Kontraindikationen für die Magnetotherapie sind:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Stadium der Dekompensation (Herzinsuffizienz Grad II–III, Aortenaneurysma, Vor- oder Nachinfarktphase sowie schwere Rhythmusstörungen);
  • Aktive Tuberkulose;
  • Vorhandensein eines Herzschrittmachers beim Patienten;
  • Erhöhte Blutungsneigung (z. B. Hämophilie, Thrombozytopenie);
  • Akute psychiatrische Erkrankungen (z. B. paranoide Zustände, Schizophrenie, Psychose);
  • Infektionskrankheiten in der akuten Phase.
  • Systemische Blutkrankheiten
  • Alkoholrausch
  • Starkes allgemeines Abmagern
  • Thrombosen, einschließlich rezidivierender sowie thromboembolischer Komplikationen
  • Beliebige Zustände mit erhöhter Körpertemperatur
  • Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems (Rückenmarks- und Wirbelsäulenverletzungen, ischämische Hirninfarkte, Störungen des zerebralen Blutkreislaufs)
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (Magengeschwüre und Zwölffingerdarm, Kolitis, Gallengangsdyskinesien sowie langdauernde Gastritis)
  • Akute und chronische Erkrankungen des Urogenitalsystems (Prostatitis, Blasenentzündung, Klimakterium sowie krankhafte Menstruationen)
  • Hauterkrankungen (Brandwunden, Erfrierungen, Ekzeme, Druckgeschwüre sowie verzögert granulierende Wunden)

Zudem bestehen einige individuelle Kontraindikationen für die Magnetotherapie.

Ob Das ist bekannt:

Wer von einem Esel fällt, bricht sich statistisch eher den Hals als bei einem Sturz vom Pferd. Diese Aussage widerlegen Sie nicht.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt