Verfolgungsmanie

Verfolgungsmanie – eine Störung des psychischen Geschehens, die in der Psychiatrie auch als „Verfolgungswahn" bezeichnet wird. Psychiatrer ordnen diese Störung den Hauptmerkmalen des psychischen Wahns zu.

Der Wahn ist ein Die Manie der Verfolgung wird auch als «Verfolgungsdelirium» bezeichnet Verstoß des Denkens, wenn die falschen Gedanken und die Ideen, die das Bewusstsein des Patienten nicht nachgebenden äußerlichen Einfluss vollständig ergreifen, ungeachtet ihrer vollen Nichtübereinstimmung die Realität entstehen. Zugrunde der Wahnideen liegen die falschen Sendungen. Vorzugsweise der Wahn ist ein Merkmal irgendwelcher psychischen Erkrankung (die Schizophrenie). Aber es kommt vor, dass der Wahn auch ein selbständiger Verstoß ist.

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden oft Äußerungen und Überlegungen anderer Menschen, die unseren Begriffen nicht entsprechen, fälschlicherweise als 'Wahn' bezeichnet. Diese ähnlichen Äußerungen dürfen jedoch nicht mit dem echten Wahn oder der Verfolgungsmanie verwechselt werden, da diese folgende Merkmale aufweisen:

  • Diese Erscheinungsform der Krankheit.
  • Dieser Zustand wird durch das Erfinden von Tatsachen über die Realität begleitet.
  • Diese falschen Gedanken lassen sich nicht durch die Überzeugungen anderer Menschen korrigieren.
  • Dies führt zu einer Störung der sozialen Anpassung, wodurch das Leben und Arbeiten in der Gesellschaft erschwert wird.

Hauptursachen der Verfolgungsmanie

Die psychiatrische Fachliteratur beschreibt den pathologischen Prozess seit langem; dennoch bleiben die Entstehungsgründe unklar, wobei nichtwissenschaftliche Theorien oft auf mediale und extrinsische Faktoren zurückgeführt werden. Bei Patientinnen wird ein spezifischer Aufbau des Zentralnervensystems beobachtet, der psychische Verwirrungen voraussetzt.

Psychologische Traumata, familiäre Probleme und fehlerhafte Erziehung tragen erheblich zur Krankheitsentstehung bei: Wird auf diesen empfänglichen Boden eine schwere Stressbelastung gelegt, kann die menschliche Psyche dies nicht ertragen. Dennoch ist keiner der möglichen Auslöser wissenschaftlich bewiesen.

Symptome der Verfolgungswahn

Ein Hauptmerkmal dieser Wahnvorstellung ist die obsessive Überzeugung, dass versucht wird, den Menschen zu finden, einzufangen und zu gefährden. Dem Kranken erscheint ständig, dass eine Person oder Gruppe ihn verfolgt – ihn zu schädigen, zu töten oder zu berauben. Je nach Grad der Systematisierung des Wahns kann sich die Verfolgungswahn variieren; ein detailliertes Beschreiben von Schaden und Mitteln deutet auf einen hohen Grad an Systematik hin, was auf eine längere Dauer der Symptome schließen lässt.

Der Wahn lässt sich zunächst nicht systematisieren; ihm geht eine bestimmte "Wahnstimmung" voraus. In dieser Phase interpretiert der Patient den gesamten Außenraum negativ, fühlt ständige Bedrohung und erwartet, dass ihm etwas geschehen wird. Allmählich entwickelt die Unruhe einen ständigen Charakter und mündet in die Verfolgungswahn über.

Die Verfolgungsmanie verschlimmert sich im Laufe der Zeit: Die Zahl der verdächtigen Personen wächst stetig. So kann eine Patientin zunächst glauben, dass man sie vergiften will; später schließt sie auch Nachbarn ein und schließlich identifiziert sie diese als Agenten geheimer Dienste. Das Wesen des Denkens sowie die Persönlichkeit des Patienten verändern sich dabei fundamental: Er beschreibt Ideen sehr ausführlich, unterscheidet jedoch nicht zwischen Wichtigem und Unwichtigem und vermischt reale Details (wie das Äußere der Verfolger) mit irrelevanten Aspekten (wie Schuhfarben).

Die Symptome der Verfolgungswahn sind nicht nur auf Denkstörungen beschränkt; sie schließen sich oft Persönlichkeitsveränderungen an. Angehörige bemerken häufig, dass sich die betroffene Person stark verändert hat: Sie wird aggressiv und misstrauisch, antwortet auf Fragen kaum noch und zeigt ein auffällig seltsames Benehmen. Die Manie der Verfolgung ist eine Störung des psychischen Apparats der Manie der Verfolgung werden von ein nur von den Verstößen im Denken nicht erschöpft. An diese Merkmale schließen sich auch die Persönlichkeitsverstöße an. Die Verwandten des Kranken bemerken nicht selten, dass er sich stark geändert hat, wurde aggressiv und verdächtig, antwortet auf die Fragen tatsächlich nicht, benimmt sich seltsamerweise.

Häufig treten sogenannte 'superwertvolle Ideen' im Zusammenhang mit dem Wahn auf. Diese basieren zwar auf realen Tatsachen oder Ereignissen, werden vom Patienten jedoch falsch gedeutet. Dieses Phänomen kann auch bei psychisch gesunden Menschen vorkommen (z. B. das Gefühl, verfolgt zu werden, während andere lediglich denselben Weg gehen), wird aber im Kontext psychischer Störungen wie Depression häufiger untersucht und pathologisiert.

Behandlung der Verfolgungswahn

Die therapeutische Behandlung der Verfolgungsmanie gestaltet sich als besonders schwierig, was oft auf eine unzureichende (imperfektive) Therapie zurückzuführen ist. Trotz langjähriger Forschungsergebnisse zu diesem Phänomen konnte bis heute keine adäquate Therapie entwickelt werden. Es besteht die weit verbreitete Auffassung, dass Wahn ein Zeichen für Funktionsstörungen des Gehirns darstellt. Bereits Iwan Petrowitsch Pawlow wies darauf hin, dass der anatomisch-physiologische Grund der Verfolgungsmanie in einem pathologischen Reizherz liegt, das die volle Funktion des Gehirns stört; dabei unterwirft sich das gesamte Leben des Kranken diesen verderblichen Gedanken.

Die heutige Behandlung der Verfolgungsmanie basiert vor allem auf pharmakologischen Methoden. Der Psychiater verschreibt dem Patienten Medikamente, um den Krankheitsverlauf zu hemmen.

Bei paranoischen Zuständen sind Elektroschocktherapie und Insulinbehandlung in der Regel nicht effektiv.

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