Das Organ der Harnröhre ist ein hohles Röhrchen, das für den Abtransport von Urin aus der Harnblase nach außen bestimmt ist. Der Aufbau der Harnröhre weist geschlechtsspezifische Unterschiede auf.
Die Länge der Harnröhre bei Frauen beträgt etwa 3,0 bis 3,5 cm; sie beginnt an der Harnblase und stellt ein leicht gebogenes Rohr dar, das hinten und unten durch den Scheidenhals verläuft. Die Hinterwand der weiblichen Harnröhre ist eng mit der Vorderwand der Scheide verbunden. Außerhalb des Durchgangszeitraums grenzen sich die Wände dieser Harnröhre dicht aneinander an, was eine Infektion in die Harnblase erschwert. Die Wände der weiblichen Harnröhre verfügen jedoch über gute Dehnbarkeit, sodass ihr Lumen bis zu 10 mm erweitert werden kann.
Bei Männern dient die Harnröhre nicht nur dem Ausscheidungssystem, sondern auch dem sexuellen System. In diesem Zusammenhang weist die männliche Harnröhre einen komplexeren Aufbau auf. Ihre Länge beträgt 20 bis 25 cm und gliedert sich in drei Bereiche:
1. Der prästatorische Bereich – beginnt am medialen Öffnung der Harnblase und durchdringt die Prostata. Seine Länge beträgt etwa 4 cm; an beiden Seiten dieses Abschnitts befinden sich die Mündungen der Ejakulationsgänge des Samenleiters.
2. Der membranöse Bereich – der kürzeste und engste Abschnitt der männlichen Harnröhre. Seine Länge übersteigt nicht 2,0 cm.
Der bulbäre Bereich – der längste Abschnitt der Harnröhre beim Mann mit einer Länge von 17 bis 20 mm; in die Hinterwand des bulbären Bereichs münden die Ausführungsgänge der Bulbourethraldrüsen.
Über den gesamten Verlauf der Harnröhre finden sich zahlreiche längslaufende Schleimhautfalten, die eine Vergrößerung des Lichtstreifens beim Wasserlassen und bei der Ejakulation bedingen.
Die Entzündung der Harnröhre wird als Urethritis bezeichnet. Urethritiden werden in infektiöse und nichtinfektiöse unterteilt. Zu den infektiösen Entzündungen gehören spezifische Erreger (z. B. Gardnerella, Chlamydien, Gonokokken) sowie nichtspezifische Erreger (Streptokokken, E. coli, Staphylokokken). Nichtinfektiöse Urethritiden entstehen durch mechanische Verletzungen der Harnröhrenwand beim Abgang von Konkrementen oder bei Katheterisierung und Zystoskopie; weitere Ursachen können Allergien und stagnierende Prozesse im kleinen Becken sein.
Das erste Symptom einer Urethritis ist das Brennen in der Harnröhre, das sich beim Wasserlassen intensiviert. Daneben treten Harnröhrenausflüsse auf, die einen schleim-eitrigen Charakter haben. Die Symptomatik der Urethritis ist bei Männern ausgeprägter; bei Frauen verläuft die Erkrankung oft mit weniger ausgeprägten oder gar ohne Symptome.
Bei vielen Menschen kann während sexueller Erregung eine geringe Menge farblosen Schleims aus der Harnröhre austreten, was als normale Variante gilt. Das Auftreten anderer Sekrete ist ein Zeichen für Erkrankungen des urogenitalen Systems:
In vier Tafeln dunkler Schokolade sind etwa zweihundert Kalorien enthalten; wenn Sie nicht genesen wollen, ist es besser, die Menge auf zwei Tafeln pro Tag zu beschränken.
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