Die Kopfmuskeln

Eine besondere Gruppe der Muskeln im menschlichen Körper bilden die Kopfmuskeln. Sie werden in mimische und masticatorische unterteilt.

Kopfmuskulatur

Die mimischen Kopfmuskeln werden, im Unterschied zu allen übrigen Muskeln an den Knochen, nur von einer Seite befestigt und verschlingen sich mit den Fasern der Kopfhaut fest. Einige dieser Muskeln fangen nicht von den Knochen des Schädels, sondern von Bändern an. Eine weitere eigentümliche Besonderheit der mimischen Kopfmuskeln ist, dass sie keine Muskelbänder besitzen.

Das Oberteil des Kopfes ist durch die Stirn- und die Hinterhauptmuskulatur abgedeckt. Sie sind mit der Kopfhaut verwachsen und dienen unter anderem den Bewegungen der Augenbrauen.

Die Hauptkiefermuskeln sind der Schläfenmuskel und der Kiefermuskel. Sie werden an einem Ende an den Knochen des Schädels und am anderen zum unteren Gebiss befestigt.

Außer diesen Muskeln im okzipitalen Bereich des Kopfes ist auch der Nackenmuskel befestigt, der für die Haltung und Neigungen des Kopfes verantwortlich ist.

Die Kiefermuskeln des Kopfes: Funktionen

Die Kiefermuskeln sind für das Sprechen, Schlucken und vor allem, wie ihr Name bereits andeutet, für den Kauakt zuständig. Bei ihrer Kontraktion erfolgt die Annäherung des unteren Gebisses, wodurch die Kaubewegungen ermöglicht werden.

Die Mimeschen Kopfmuskeln: ihre Funktionen

Diese Muskelgruppe bestimmt das reiche Mimikvermögen des Menschen; verschiedene Gesichtsausdrücke entstehen durch vielfältige Kontraktionen dieser Muskeln. Die Mimeschen Muskeln umgeben die Augenhöhlen, Lidspalten sowie die Öffnungen für Ohr und Nase. Bei ihrer Kontraktion vergrößert sich der Lichtstrahl dieser Körperöffnungen, bei Entspannung verkleinert er sich.

Der Krampf der Kopfmuskeln

Die Spannungskopfschmerz-Erkrankung ist leider nicht allen erwachsenen Menschen bekannt. Der häufigste Typ ist der Spannungskopfschmerz; er entsteht durch den Krampf der Kopfmuskulatur – der Nacken-, Schläfen- und Stirnmuskeln sowie Gesichts- oder Kappenmuskeln. Tatsächlich tut in diesem Fall nicht der Kopf weh, sondern die Kopfmuskulatur.

Bei einem Krampf der Kopfmuskeln werden die darin liegenden Blutgefäße zusammengedrückt; dies führt zu einer Ischämie (Hypoxie) der Muskeln, zu Ödemen und Schmerzen. Die Patientinnen beschreiben diese monotonen, zusammenziehenden Schmerzen bildhaft: „Der Kopf wird wie in einen Reifen, Helm oder Schraubstock gepresst."

Warum tun die Kopfmuskeln weh?

Ein Krampf der Kopfmuskeln, der zu einem Spannungskopfschmerz führt, kann verschiedene Ursachen haben:

  • Depressionen, Sorgen und Stress; dabei klagen Patientinnen nicht nur über Kopfschmerzen, sondern auch über psycho-emotionale Störungen wie schlechten Schlaf, Appetitverlust, geistige und körperliche Leistungsminderung, Erschöpfung sowie Reizbarkeit und Angstzustände.
  • Ermüdung der Kopfmuskeln durch längeres Verbleiben in erzwungenen Haltungen (z. B. Autofahren, langes Arbeiten am Computer oder bei repetitiven Feinmotorik-Arbeiten).

Was tun, wenn die Kopfmuskeln weh tun?

Wenn bei Ihnen wegen des Krampfes der Kopfmuskel die Attacke der Kephalgie entstanden ist, so ist nötig es nicht sofort zu beginnen die schmerzstillenden medikamentösen Präparate zu übernehmen. Für viele Fälle, den Krampf der Kopfmuskel zu entfernen hilft der Spaziergang in der frischen Luft, die heiße Dusche, das Warmbad und die Massage der Muskeln der Schläfen, des Genickes, der Stirn. Diese Massage ist genug einfach, und es kann man selbständig erfüllen. Wenn die obengenannten Veranstaltungen die Erleichterung nicht bringen, so kann man ein-zwei Tabletten eines beliebigen schmerzstillenden Präparates übernehmen. Falls die Attacken der Kephalgie der Anstrengung bei Ihnen genug oft entstehen, so ist nötig es sich hinter der ärztlichen Betreuung zu wenden.

Ob Sie, dass wissen:

In die Arbeitszeit verbraucht unser Gehirn die Energiemenge, die dem Lämpchen die Macht ins 10 Watt gleich ist. So dass die Weise des Lämpchens über dem Kopf zur Zeit des Entstehens des interessanten Gedankens nicht so von der Wahrheit fern ist.


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