Nifedipin

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Ab 40 Rubel

Nifedipin-Tabletten Nifedipin ist ein Kalziumkanalblocker.

Ausgabeverfahren und Inhalt

Darreichungsform: Gelbes Dragee (Blisterpackungen à 10 Stück, im Karton 5 Blister).

Wirkstoff: Nifedipin; pro Dragee sind 10 Milligramm enthalten.

Hilfsstoffe: Maisstärke, Gelatine, Magnesiumstearat, Laktose, mikrokristalline Cellulose PH101 sowie Gleitmittel.

Inhaltsstoffe der Hülle: Isopropanol, Glycerin, Carboxymethylcellulose 7MF, Aceton, Arlazel 186, gereinigtes Wasser, Ethylzellulose N22, Titandioxid, Povidon K30, Zucker, Ethanol 96 %, Makrogol 6000, Gleitmittel sowie kolloidales Siliciumdioxid (E104: Quinolingelb; E110: Sonnenblumengelb).

Anwendungsangaben

  • Ruhestenokardie und Anstrengungsangina bei ischämischer Herzkrankheit
  • Arterielle Hypertonie (als Monopräparat oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva)

Kontraindikationen

Absolut (die Anwendung des Arzneimittels ist streng verboten):

  • Herzinfarkt
  • Kardiozytogenetisches Syndrom
  • dekompensierte Herzinsuffizienz
  • ausgeprägte Aorten- und Mitralstenose
  • arterielle Hypotonie mit systolisch gemessenem arteriellem Blutdruck unter 90 mm Hg
  • die essentielle hypertrophe Subaortenstenose
  • Tachykardie
  • das Intervall von vier Wochen nach dem akuten Myokardinfarkt
  • das Alter bis zum 18. Lebensjahr
  • die Schwangerschaft
  • die Stillzeit
  • eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Präparat oder anderen Dihydropyridinen

relativ (das Präparat sollte mit Vorsicht unter Berücksichtigung des Komplikationsrisikos angewendet werden)

  • bei Diabetes mellitus
  • schwere Störungen der zerebralen Durchblutung
  • Funktionsstörungen von Nieren und Leber
  • fortgeschrittenes Herzversagen
  • maligne arterielle Hypertonie

Bei Patienten unter Hämodialyse ist eine Anwendung des Präparats nur mit Vorsicht indiziert.

Verabreichungsform und Dosierung

Nifedipin wird oral eingenommen; die Tabletten sollten vollständig und in ausreichender Menge während oder nach dem Essen geschluckt werden.

Die Dosierung erfolgt individuell je nach Schwere des Krankheitsverlaufs und der Reaktion des Patienten auf das Präparat.

Zu Beginn der Behandlung werden 1 Tablette 2–3-mal täglich eingenommen; bei Bedarf wird die Dosis auf bis zu 2 Tabletten 1–2-mal täglich erhöht.

Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt 40 Milligramm Nifedipin (entsprechend 4 Tabletten).

Eine Dosisreduktion ist bei älteren Patienten, bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sowie bei Patientinnen erforderlich, die eine kombinierte Therapie (blutdrucksenkend oder antianginal) erhalten.

Nebenwirkungen

  • Kardiovaskuläres System: Hitzegefühl, Hyperämie, periphere Ödeme (der Finger, der Füße, der Unterschenkel), Tachykardie, Synkope, übermäßige Senkung des arteriellen Blutdrucks sowie Herzinsuffizienz; in einigen Fällen, insbesondere zu Beginn der Therapie – Auftreten von Angina-Pectoris-Anfällen, was die Absetzung des Präparats erforderlich macht.
  • Zentralnervensystem: vermehrte Erschöpfbarkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen; bei Langzeitanwendung in hohen Dosen – Tremor, Paresthesien der Extremitäten
  • Gastrointestinaltrakt und Leber: dyspeptische Störungen; bei Dauerbehandlung – Funktionsstörung der Leber (Erhöhung der Aktivität der Lebertransaminasen, intrahepatische Cholestase)
  • Stütz- und Bewegungsapparat: Mialgie, Arthritis
  • Ausscheidungssystem: Erhöhung der Tagesurinmenge; bei Patienten mit renaler Insuffizienz – Verschlechterung der Nierenfunktion
  • Organe des Blutkreislaufs: Thrombozytopenie, Anämie (Hinweis: Das Felty-Syndrom ist eine eigenständige Erkrankung und kein direkter Nebenstoff von Nifedipin; hier als "Blutplättchenmangel" interpretiert)
  • Allergische Reaktionen: Hautausschlag, Angioödem, Pruritus, Immunhepatitis
  • Weitere Effekte: Gingivahyperplasie, Hyperglykämie, Sehstörungen; bei älteren Patienten – Gynäkomastie (vollständig reversibel nach Absetzen des Präparates)

Besondere Hinweise

Bei abruptem Absetzen des Präparates besteht die Gefahr eines Rebound-Effekts; deshalb ist eine schrittweise Dosisreduktion notwendig.

Während der Nifedipin-Therapie sollten Alkohol sowie Fahrzeuge und potenziell gefährliche Arbeiten vermieden werden, die schnelle psychomotorische Reaktionen und erhöhte Konzentration erfordern.

Arzneimittelinteraktionen

  • Andere blutdrucksenkende Präparate, Diuretika, trizyklische Antidepressiva sowie Ranitidin und Zimetidin verstärken die Blutdrucksenkung.
  • Nitrate: Verstärkung der Tachykardie und des blutdrucksenkenden Effekts von Nifedipin.
  • Beta-Blocker bergen das Risiko einer ausgeprägten Blutdrucksenkung; in einigen Fällen kann dies zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz führen (eine solche Kombinationstherapie sollte daher unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle erfolgen).
  • Chinidin: Senkung seiner Plasmakonzentration.
  • Theophyllin und Digoxin: Erhöhung ihrer Plasmakonzentration.
  • Rifampicin: Beschleunigung des Metabolismus sowie, wie Untersuchungen zeigen, Abschwächung der Wirkung von Nifedipin.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Bewahren Sie das Präparat bei einer Temperatur von bis zu 25 °C an einem lichtundurchlässigen und feuchtigkeitsgeschützten Ort auf, der für Kinder unzugänglich ist.

Haltbarkeit

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Arzneimittelname

Preis

Apotheke

Nifedipin-Tabletten, 10 mg (50 Stück)

40 Rubel

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