Nikodin

Nikodin – ein choleretisches, antiphlogistisches, mikrobizides und bakterizides sowie bakteriostatisches Präparat; abgeleitetes Formaldehyd und Nicotinsäureamid, erhöhend die sekretorische Funktion des Leberparenchyms, verstärkend die Gallensekretion und erleichternd deren Auswurf in den Darmkanal.

Die Form der Ausgabe und der Bestand

Die medikamentöse Form von Nikodin – Tabletten (je 10 Stück pro Packung).

Der Gehalt an Substanz in einer Tablette: Hydroxymethylnicotinamid – 500 Milligramme.

Die Aussagen zur Anwendung

  • Die Pathologien des hepatobiliären Systems: die Dyskinesie der Gallengänge, die Cholezystitis, die reaktive Leberentzündung;
  • Die Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: die Kolitis, die Gastritis, die Enteritis;
  • Die Infektionen der Gallengänge.

Kontraindikationen

Eine Kontraindikation für die Anwendung von Nikodin ist eine erhöhte individuelle Empfindlichkeit gegenüber Hydroxymethylnikotinamid.

Das Medikament sollte bei Cholestase und anazider Gastritis mit Vorsicht angewendet werden.

Anwendungsart und Dosierung

Die Tabletten sollten vor dem Essen eingenommen werden, mit 100 ml Wasser einnehmen.

Die empfohlene Dosierung beträgt 500–1000 mg dreimal bis viermal täglich.

Bei fieberhaften Erkrankungen sowie bei unzureichender Wirksamkeit der Antibiotikatherapie sollte die Dosis auf bis zu 8000 mg pro Tag erhöht werden; je nach Temperaturabsenkung wird die Tagesdosis auf 3000–4000 mg reduziert, gefolgt von einer Einnahme von 500–1000 mg täglich über 10–14 Tage.

Falls erforderlich, kann der therapeutische Kurs wiederholt werden.

Nebenwirkungen

  • Verschlimmerung der Verdauungsstörungen bei anazider Gastritis;
  • Intensivierung des Schmerzsyndroms bei Cholestase
  • Reaktionen der Hypersensibilität

Besondere Hinweise

Bei anazider Gastritis wird gleichzeitig mit Nikodin das getrennte Salzacidum (HCl) empfohlen, um den Magensaft oder Azidin-pepsin zu übernehmen.

Medikamentöse Zusammenwirkung

Notfalls das Präparat zusammen mit Antibiotika verabreichen.

Da Hydroxymethylnikotinamid keinen analgetischen und spasmolytischen Effekt leistet, ist bei starken Schmerzen und Krämpfen die gleichzeitige Anwendung von Nikodin mit Analgetika (Promedol) und Spasmolytika erforderlich.

Fristen und Bedingungen der Aufbewahrung

Darin an einem lichtgeschützten Ort für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Ob Beachten Sie Folgendes:

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus und verbraucht dabei rund 20 % des Sauerstoffs; diese Tatsache macht das Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel.


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