Pantokalsin

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Ab 482 Rubel

Pantokalzin-Tabletten Pantokalzin – ein Nootropikum mit neuroprotektiver, neurometabolischer und neurotropher Wirkung.

Darreichungsform und Lagerbestand

Tablettenform: flachzylindrische Form, weiß gefärbt, mit Rillen zur Teilbarkeit (in Umriß-Plastblister zu je 10 oder in Glasbehältern zu je 50; im Karton 5 Packungen oder 1 Behälter).

Wirkstoff Pantokalcium (Calcium-Gabapentinat; Calciumsalz der Gabenbinsäure), pro Tablette 0,25 g oder 0,5 g.

Hilfsstoffe: Gleitmittel Magnesiumhydroxid, Kartoffelstärke, Calciumstearat.

Anwendungshinweise

  • Zitterlähmung, gepatozerebrale Dystrophie, Chorea Huntington sowie weitere erbliche Pathologien des Nervensystems mit extrapyramidaler Hyperkinese.
  • Kognitive Störungen infolge organischer Hirninfektionen sowie neurotischer Verwirrungen;
  • Komplextherapie bei zerebrovaskulärer Insuffizienz aufgrund atherosklerotischer Gefäßveränderungen im Gehirn, beginnender seniler Demenz und rezidivierender organischer Hirninfektionen im reifen und fortgeschrittenen Alter.
  • Zerebrale organische Insuffizienz bei Patientinnen mit Schizophrenie (in Kombination mit Antidepressiva und Neuroleptika);
  • Komplextherapie der Folgen von Schädel-Hirn-Traumen sowie Neuroinfektionen.
  • Prophylaxe und Korrektur nebensächlicher Effekte von Neuroleptika, insbesondere des akinetischen und hyperkinetischen extrapyramidalen Syndroms;
  • Verzögerung psychischer Prozesse bei Epilepsie (unter begleitender Therapie mit Antikonvulsiva);
  • Senkung der physischen und geistigen Leistungsfähigkeit sowie psychoemotionale Überlastungen – zur Verbesserung des Gedächtnisses und der Konzentrationsfähigkeit;
  • Störungen des Urinierens: zwingende Dränge, Pollakiurie, Tagesinkontinenz und Enuresis;
  • Zerebrale Kinderlähmung, Epilepsie (kombiniert mit Antikonvulsiva in der Therapie, insbesondere bei Kindern mit kleinen epileptischen Anfällen und polymorphen Attacken), Retardierung bei Kindern (Hemmung der Sprach-, psychischen und motorischen Entwicklung) sowie Psychoglossie (hauptsächlich bei klonischer Form).

Kontraindikationen

  • Schwere Niereninsuffizienz
  • Alter unter 3 Jahren
  • Erstes Schwangerschaftsdrittel
  • Unverträglichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen des Präparats

Anwendung und Dosierung

Die Tabletten Pantokalzin werden nach der Mahlzeit (15 bis 30 Minuten später) eingenommen.

Empfohlenes Therapieschema

  • Bei Epilepsie: Dreimal bis viermal täglich – Erwachsene mit 0,5–1 g, Kinder mit 0,25–0,5 g; die Behandlung dauert maximal sechs Monate.
  • Neuroleptisches Syndrom (zur Korrektur des Nebenwirkungsprofils der Antipsychotika): Erwachsene – dreimal täglich mit 0,5 bis 1 g; Kinder – dreimal bis viermal täglich mit 0,25 bis 0,5 g; über einen Zeitraum von 1 bis 3 Monaten.
  • Bei Hyperkinesien (Fazialkrämpfe) bei Erwachsenen: 1,5 bis 3 g pro Tag über 1 bis 5 Monate; bei Kindern: einmal täglich mit 0,25 bis 0,5 g über 1 bis 4 Monate.
  • Bei Folgen von Schädel-Hirn-Trauma und Neuroinfektionen: Dreimal bis viermal täglich nach 0,25 g.
  • Bei Harninkontinenz: Bei Erwachsenen dreimal bis viermal täglich mit einer Dosis von 0,5–1 g (nicht mehr als 3 g pro Tag); bei Kindern mit 0,25–0,5 g oder maximal 0,05 g pro kg Körpergewicht. Die Therapiedauer richtet sich nach dem Schweregrad der Pathologie und dem therapeutischen Effekt und beträgt 0,5 bis 3 Monate.
  • Zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bei Asthenie und großen Belastungen: Dreimal täglich mit je 0,25 g.
  • Bei geistiger Minderentwicklung bei Kindern: Einmal täglich mit 0,5 g über drei Monate (4–6-mal).
  • Zur Überwindung von Sprachentwicklungsverzögerungen bei Kindern: Dreimal bis viermal täglich mit je 0,5 g über zwei bis drei Monate.

Ein erneuter Kurs wird nach einer Pause von drei bis sechs Monaten durchgeführt.

Nebenwirkungen

Mögliche allergische Reaktionen manifestieren sich als Hautausschlag, Rhinitis oder Konjunktivitis.

Besondere Hinweise

Die Sicherheit der Anwendung von Pantokalzin während der Schwangerschaft (2. und 3. Trimester) sowie im Rahmen der Stillzeit ist nicht bekannt.

Medikamentöse Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme des Präparates kann die Wirkung von Carbamazepin, Phenobarbital und Neuroleptika abschwächen.

Pantokalzin verstärkt die Wirkung von Arzneimitteln zur Stimulation des Zentralnervensystems, lokalen Anästhetika (z. B. Procain) sowie krampflösenden Mitteln; zudem verlängert es die Wirkdauer von Barbituraten.

Glykokoll und Ksidifon potenzieren ihren Effekt bei der begleitenden Therapie mit Gopantenol.

Lagerungsdauer und Lagerungsbedingungen

Vor Kindern schützen.

Lagern Sie das Arzneimittel bei Temperaturen von bis zu 25 °C an einem lichtgeschützten und trockenen Ort.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 4 Jahre.

Preise in Online-Apotheken

Name des Arzneimittels

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Pantokalin Tabletten 250 mg N° 50, Valenta – Gesellschaft für pharmazeutische Produkte

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Pantokalin-Tabletten 500 mg, 50 Stück

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Pantokalin 500 mg, 50 Tabletten, pharmazeutische Produktion der Volkswirtschaft

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