Pneumoconiose

Allgemeine Merkmale der Erkrankung

Pneumokoniose

Die Pneumoconiose ist eine chronische Lungenkrankheit, die sich durch das langfristige Einatmen von Staub und schädlichen Substanzen manifestiert. In den meisten Fällen ist eine Behandlung für Personen notwendig, die in gesundheitsschädlichen Produktionsstätten arbeiten. Derzeit sind sechs Formen der Erkrankung bekannt. Die Klassifizierung stützt sich auf den Grad der Ausprägung pathologischer Prozesse, ihre Dauer, die Besonderheiten des Verlaufs sowie den Charakter des eingeatmeten Staubs und die Konzentration der schädlichen Verbindungen.

Die Entstehungsquellen der Pneumokoniose sind äußerst vielfältig; meistens tritt die Krankheit jedoch bei Menschen auf, deren Beruf mit Bohren (Art), Schleifen, Zerkleinern, Mahlen und der Bearbeitung von Quarz sowie fasrigen Materialien und Granit verbunden ist. Eine Prophylaxe für Pneumokoniose ist auch für Arbeiter notwendig, die sich mit Elektroschweißen, dem Schmelzen von Metallen oder der Oberflächenbehandlung beschäftigen. Für den Menschen ist feinst disperser Staub am gefährlichsten, dessen Teilchendurchmesser 5 µm nicht übersteigt.

Pneumokoniose – Symptome und Krankheitsbild

Die Anfangsstadien der Pneumokoniose werden durch folgende Symptome gekennzeichnet:

  • Trockener Husten;
  • Starkes Atemnotgefühl;
  • Brustschmerzen, die bei körperlicher Belastung und tiefer Inspiration auftreten;
  • Das Auftreten von Begleiterkrankungen, insbesondere einer deformierten Bronchitis.

Die Körpertemperatur bleibt in der Regel im Normbereich; einige Formen der Pneumokoniose können jedoch mit einem Fieber bis zu 38–40 °C einhergehen. Die Patienten bemerken dabei schnelle Ermüdbarkeit, Schwäche und teilweise einen heftigen Gewichtsverlust.

Je nach Ausmaß der fibrösen Prozesse entwickelt sich beim Menschen eine Ateminsuffizienz, begleitet von trockenem und feuchtem Rasseln sowie pleuralen Reibegeräuschen. In den späten Stadien ist eine dringende Behandlung der Pneumokoniose erforderlich, da die fortschreitende Ateminsuffizienz zu einer Dekompensation des Lungenherzens führen kann, was häufig Todesursache darstellt.

Die Behandlung der Pneumokoniose

Behandlung der Pneumokoniose

Zu den Heilmitteln und Schutzmaßnahmen gehören eine qualitativ hochwertige Ernährung mit hohem Eiweiß- und Vitamingehalt, eine fachkundige Organisation der Erholung, die Ausübung von Sportarten in frühen Stadien, Atemgymnastik, das Rauchverbot sowie Wasserbehandlungen.

Moderne Fitnessstudios bieten verschiedene Trainingsformen an, die je nach körperlicher Verfassung des Patienten oder dem Vorliegen bestimmter Erkrankungen ausgewählt werden.

Zu den therapeutischen Maßnahmen werden verschiedene Adaptogene eingesetzt. Diese Substanzen wirken allgemein stimulierend, verstärken die nicht-spezifischen Abwehrreaktionen des Körpers und unterstützen die schnelle Regeneration geschädigter Organe. Am häufigsten werden Tinkturen aus Echinacea und Pantocrinum sowie Nikotinsäure und Vitamine der Gruppen B, C und P verschrieben.

Wird beim Patienten keine ausgeprägte Lungeninsuffizienz beobachtet, so wird empfohlen: Kaliumchlorid zu verabreichen, Ionophorese mit Novocain durchzuführen und Ultraschall am Brustkorb anzuwenden. Diese Verfahren fördern die Blut- und Lymphbildung sowie die Ventilationsfunktion der Lungen erheblich. Bei Auftreten und Verlauf einer Bronchitis erhält der Patient zusätzlich expectorantische Mittel und Präparate zur Ausdünnung des Auswurfs (Altheawurzel, Thermopsis, Jodpräparate).

Patienten im schweren Stadium der Erkrankung werden einer stationären oder Sanatoriumsbehandlung zugeführt. Häufig eingesetzte Methoden sind die Sauerstoffüberdrucktherapie und Sauerstoffinhalationen. Wirksam erweisen sich auch bronchodilatatorische Mittel sowie Präparate, die den Blutdruck im kleinen Kreislauf senken (Reserpin, Papaverin, Eufillin). Bei Dekompensation des Lungenherzens werden diuretische Mittel und Herzglykoside verschrieben. Kortikosteroide werden in breitem Umfang eingesetzt.

Die Prognose der Pneumokoniose sowie deren Komplikationen hängt vom Stadium der Erkrankung ab; bei Formen wie Silikose, Berylliose oder Asbeststaublunge ist die Prognose ungünstig, wenn das Fortschreiten auch nach Beendigung des Kontakts mit dem Schadstoff weiterläuft.

Die Prophylaxe von Pneumokoniosen umfasst Maßnahmen zur Senkung der Staubkonzentration an den Arbeitsplätzen, die Anwendung individueller Atemschutzmittel sowie regelmäßige ärztliche Untersuchungen.

Zu den seltensten Erkrankungen zählt die Krankheit „Kura", bei der nur Vertreter des Stammes For in Neuguinea betroffen sind; es wird angenommen, dass das Essen menschlichen Gehirns die Ursache ist.

Ob Die ersten Rüttler wurden im 19. Jahrhundert erfunden und dienten ursprünglich zur Behandlung weiblicher Hysterie mittels Dampfmotor.

Zahnärzte waren vor kurzem erst entstanden; früher gehörten die Extraktion kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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