Wesentliche Punkte > Kosmetische Verfahren > Der korrekte Heilungsverlauf nach der Entfernung eines Papilloms

Der korrekte Heilungsverlauf nach der Entfernung eines Papilloms

Wundbehandlung nach der Entfernung des Papilloms Nach der Abtragung des Papilloms ist ein sorgfältiger Wundabgang notwendig, da eine Infektion der Wunde möglich ist. Die sich im Laufe der Heilung bildende Kruste darf nicht angefeuchtet, in der Sonne überhitzt oder mechanischen Einwirkungen ausgesetzt werden. Auch die junge Haut nach dem Abfallen der Blutkruste benötigt eine schonende Behandlung. Als Empfehlung zur Bearbeitung des beschädigten Bereichs nach der Abtragung sollte der Experte, der die Prozedur durchgeführt hat, hinzugezogen werden. In der Regel werden verschiedene Antiseptika im Komplex mit einer Vitamintherapie verschrieben.

Die Wundpflege nach der Entfernung des Papilloms

Die Wunde nach der Entfernung des Papilloms stellt einen trichterförmigen Sinus dar, dessen Durchmesser und Tiefe denen der entfernten Hautbildung entsprechen. Innerhalb von 24 Stunden sind nach der Operation eine Wassergeschwulst und die Rötung der umgebenden Haut wahrscheinlich. Da die Heilung ohne Verband erfolgt, bilden sich mit der Zeit aus den nekrotisierten Geweben Blutkrusten. Dieser Prozess dauert 2–4 Wochen; als Ergebnis klebt die Schale aus Lymphflüssigkeit und eingedicktem Blut die Oberfläche dicht zu und schützt sie vor pathogener Mikroflora.

Für die Bildung der Blutkruste ist eine ständige Belüftung der Wunde notwendig. Die frische Luft verdunstet das auf die Oberfläche tretende Lymphexsudat, welches sich eindickt und zunächst einen Film sowie dann die Kruste bildet. Unter dieser Schale erfolgt die Epithelisation der Wunde gleichmäßig; deshalb kann sie als „biologischer Verband" bezeichnet werden.

Nach der Entfernung der Papillome dürfen Verstöße gegen das Prinzip des Gesamtbehandlungsplans oder eine vorzeitige Ablösung der Kruste nicht zugelassen werden, da dies starke Blutungen, die Bildung von Narben und Pigmentflecken sowie eine Infektion der frischen Wunde nach sich zieht. Es ist streng verboten, selbstständig die Kruste oder das nekrotische Gewebe des Papilloms abzulösen. Man muss bedenken, dass das Ablösen der Blutkruste sowohl durch deren Erweichen als auch durch Über trocknung erfolgen kann. Aus diesem Grund darf die Wunde vorübergehend nicht befeuchtet werden; es wird empfohlen, Salben, Cremes und andere kosmetische Mittel nicht aufzutragen. Zudem sollte die Einwirkung ultravioletter Strahlung maximal begrenzt werden.

Hat sich nach der Entfernung des Papilloms eine Infektion der Wunde eingetreiten und hat sich unter der Blutkruste eitriger Inhalt angesammelt, so ist es unter ärztlicher Kontrolle erforderlich, die Kruste zu entfernen. Dazu wird sie sorgfältig mit Furazolidon oder einer Wasserstoffperoxid-Lösung benetzt; nach dem Aufweichen wird sie für den abzutrennenden Bereich vorsichtig angehoben. Die Blutkrusten werden so abgeschnitten, dass der fixierte Bereich an Ort und Stelle bleibt, ohne übermäßige Anstrengungen, mittels steriler Scheren.

Im normalen Verlauf der Wundheilung hinterlässt das Ablösen der Krusten eine feine Haut, die sich durch eine hellrosa Färbung auszeichnet. Nach einigen Monaten glättet sich das Farbumfeld, und der Operationsbereich unterscheidet sich nicht mehr von dem umgebenden Gewebe.

Die neu gebildete Hautdecke nach der Entfernung des Papilloms darf nicht mit alkoholischen Lotionen, Peelings oder abschleifenden Salben behandelt werden. Der Kontakt mit Haushaltschemikalien ist zu vermeiden, ebenso wie jede Exposition gegenüber chemischen Wirkstoffen. Bei hygienischen Maßnahmen ist Vorsicht geboten: Die junge Haut sollte nicht mit einem Waschlappen oder Bimsstein gerieben werden; zudem darf ein Rasiermesser im Operationsbereich nicht eingesetzt werden. Die Anwendung von Tintencreme und anderer dekorativer Kosmetik wird nicht empfohlen, wenn das Papillom an exponierter Stelle liegt. Gleichzeitig muss die Haut mit Sonnencreme geschützt werden, da sie gegenüber Sonneneinstrahlung sehr empfindlich ist und zu Verbrennungen sowie einer verstärkten Pigmentierung neigt.

Der korrekte Heilungsverlauf nach der Entfernung des Papilloms

In der Regel entstehen Komplikationen nach der Abtragung des Papilloms durch einen unkorrekten Wundablauf; am häufigsten sind die Bildung von Narben und eine verzögerte Genesung bei geschwächtem Immunsystem, während in einigen Fällen auch infektiöse Prozesse mit eitriger Entzündung auftreten können. Um solche Folgen zu vermeiden, ist es notwendig, sich strikt an die Empfehlungen des Experten zu halten, der die Entfernung der Hautbildung durchgeführt hat; die Liste der medizinischen Präparate wird je nach individuellen Merkmalen – wie Lokalisation der Wunde, Zustand der Haut und weiteren Besonderheiten – zusammengestellt, wobei antiseptische und entzündungshemmende Mittel unbedingt enthalten sein müssen.

Wie sollte man die Wundoberfläche nach der Abtragung des Papilloms behandeln? Geeignet sind Lösungen mit adstringierender Wirkung wie Brillantgrün, Jod und Kaliumpermanganat. Nach dem Ablösen der Krusten kann eine Hydrokortisonsalbe (1 %) zweimal täglich auf die Wunde im Verlauf von 10 Tagen aufgetragen werden.

Mögliche Komplikationen nach der Entfernung des Papilloms Im Rahmen der Rehabilitation ist es wichtig, die Regenerationsfähigkeit der Haut zu steigern, ihre Elastizität und Widerstandsfähigkeit gegenüber aggressiven Umweltfaktoren zu verbessern. Hierzu eignen sich Präparate mit Vitaminen der Gruppe A und E. Hyaluronsäurehaltige Cremes oder Gele bilden auf der Hautoberfläche einen dünnen Film, der den Sauerstoffaustausch nicht behindert, sondern die Synthese von Kollagen und Elastin fördert sowie die grob werdende Hautstruktur belebt. Ein sanftes Peeling mit Essigsäure entfernt absterbende Hautpartikel und glättet die Struktur der Haut, ohne sie zu verletzen.

Nach der Abtragung des Papilloms ist es notwendig, rechtzeitig die Synthese von Elastin und Kollagen zur Wiederherstellung einer geschlossenen Textur zu ermöglichen; dies gelingt nur bei intensiver Ernährung der Haut. Vitamine, Mineralien und Aminosäuren tragen in erheblichem Maße zur Genesung und Regeneration des Gewebes bei.

Die radikale Entfernung von Hautwucherungen birgt stets das Risiko für weitere Komplikationen; daher ist es ratsamer, sich an erfahrene Chirurgen statt an kosmetische Salons zu wenden. Unerwünschte Folgen können vermieden werden, wenn man den medizinischen Anweisungen strikt folgt und der Wunde eine sorgfältige Versorgung sowie einen behutsamen Heilungsverlauf gewährleistet.

Ob Wissen Sie das Folgende:

Selbst wenn das Herz eines Menschen nicht schlägt, kann er über einen langen Zeitraum dennoch leben. Dies demonstrierte der norwegische Fischer Jan Rewsdal: Sein „Motor" blieb vier Stunden stehen, nachdem sich der Fischer geirrt und im Schnee eingeschlafen war.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt