Prostatitis

Unter Prostataentzündung versteht man die Prostatitis. Heute neigen Urologen dazu, die Prostatitis nicht als einheitliche Erkrankung zu betrachten, sondern als Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen des männlichen Sexualtraktes. Sie ist eine der häufigsten Pathologien im urogenitalen Bereich von Männern. Nach Schätzungen der Experten steigt der Anteil der Männer, die an einer Prostatitis in dieser oder jener Form leiden, kontinuierlich an. Das Risiko, im Alter an einer Prostatitis zu erkranken, nimmt zu. Prostatitis – Entzündung der Prostata bei Männern Zur Zeit neigen die Urologeen zur Meinung, dass die Prostatitis nicht eine einheitliche Erkrankung ist, und vereinigt etwas Erkrankungen des sexuellen Männerbereiches. Es ist eine der häufigsten Pathologien des urogenitalen Männertraktes, und nach den Schätzungen der Experten, das Prozent der Männer, die an der Prostatitis in dieser oder jener Form leiden, wächst ständig. Mit zunehmendem Alter das Risiko an die Prostatitis krank zu werden nimmt zu.

Ursachen der Prostatitis

Als Hauptursachen gelten gleichwertig zwei Faktoren: erstens Stagnationserscheinungen im kleinen Becken (in der Prostata) und zweitens der Eintritt einer Infektion. In vielen Fällen lässt sich jedoch ein infektiöser Erreger in den Geweben nicht nachweisen; vermutlich sind bei diesen Fällen Autoimmunprozesse ursächlich, was bedeutet, dass die Prostata durch Angriffe des körpereigenen Immunsystems infolge innerer Funktionsstörungen geschädigt wird.

Als Vorbedingungen für das Entstehen einer Prostatitis gelten: eine Abschwächung der Immunität infolge von Infektionen, Unterkühlung und Stress; hormonelle Störungen, unvollständige Sexualität, Hypokinese sowie Ernährungspräferenzen (Vorliebe zu gebratenen, fettigen, geräucherten und scharfen Speisen) und häufiges Unterbrechen des Wasserlassen. Als weitere verbreitete Ursache gilt ein unregelmäßiges Sexualleben.

Formen der Prostatitis

Die internationale Klassifikation der Prostatitis, die sämtliche Entzündungsformen umfassend berücksichtigt, lautet wie folgt:

  • Kategorie I: Akute Prostatitis
  • Kategorie II: Chronisch-bakterielle Prostatitis
  • Kategorie III: Nichtbakterielle chronische Prostatitis (Chronisches pelvin-prostatitisches Schmerzsyndrom); eine Erkrankung, bei der sich die Infektion nicht nachweisen lässt und die Symptome länger als drei Monate bestehen. - Untergruppe III A: Langdauernde entzündliche Schmerzen; im Gewebe der Prostata klären sich die Leukozyten.
    - Podkategorija des III. A.Sindroms langdauernd entzündlich tasowoj die Schmerzen (im Geheimnis der Prostata klären sich die Leukozyten);
    - Podkategorija des III. B.Sindroms langdauernd nicht entzündlich tasowoj die Schmerzen (im Geheimnis der Prostata fehlen die Leukozyten);
  • Kategorie IV: Asymptomatische chronische Prostatitis (im Prostatagewebe sind Leukozyten vorhanden; der Patient äußert keine Beschwerden; die Erkrankung zeigt sich zufällig).

Symptome der Prostatitis.

Man spricht von einer sogenannten "Prostatitis-Triade", die sich aus den drei häufigsten Symptomen zusammensetzt:

1. Schmerzen im Bereich des kleinen Beckens und der Geschlechtsorgane.

2. Störungen beim Wasserlassen, darunter ein schwacher Strahl, unterbrochener Strahl sowie unvollständiges Entleeren der Harnblase, begleitet von häufigem Wasserlassen.

3. Störungen des sexuellen Funktionselements.

Es ist zu beachten, dass nicht alle drei Symptome zwingend erforderlich sind; zudem verlaufen chronische Prostatitiden unterschiedlich und können akut auftreten. Symptome einer Prostatitis

Symptome der akuten Prostatitis: heftige Schmerzen in der Prostata, die auf den After, das Perineum, die Hoden und die Lendenregion ausstrahlen; Verschlechterung des Allgemeinzustands mit Fieber sowie Kopf- und Muskelschmerzen; allgemeine Schwäche; Störung des Wasserlassen bis hin zur akuten Harnretention infolge der Prostatenschwellung und der Kompression der Harnröhre.

Symptome einer chronischen Prostatitis: Schmerzen im Bereich der Prostata, jedoch weniger intensiv als bei einer akuten Prostatitis; Störungen des Wasserlassen sowie sexuelle Funktionsstörungen wie erektile Dysfunktion (unvollständige oder verkürzte Erektion), beschleunigte Ejakulation usw.; eine chronische Prostatitis kann einen wellenförmigen Verlauf aufweisen, wobei sich Phasen der Verschlimmerung mit Phasen der Besserung abwechseln, oder sie kann ein konstantes Schwächwerden der Symptome zeigen.

Im Gegensatz zu anderen entzündlichen Erkrankungen, bei denen eine chronische Phase oft das Ergebnis einer unbehandelten akuten Entzündung darstellt, tritt die chronische Prostatitis primär oder häufig rezidivierend auf, wenn der Patient Schwierigkeiten hat, den Beginn der Erkrankung festzustellen.

Diagnostik der Prostatitis

Zur Diagnosestellung der Prostatitis werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Analyse des Prostatasekrets;
  • Palpation (digitale Rektaluntersuchung);
  • Transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata;
  • Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Harnblase;
  • Bestimmung des prostatespezifischen Antigens (PSA) im Blut;
  • Allgemeinblutbild;
  • Harnsediment und Urinkultur;
  • Harnkultur zur Ausschlussdiagnostik einer urogenitalen Infektion vor und nach der Prostata-Massage;
  • Urinflussmessung (Quantifizierung des Wasserlassen).

Für die Diagnostik ist das Aufspüren der Ursache der Prostatitis entscheidend, da davon die Therapiemaßnahmen abhängen. Eine weitere Aufgabe der Diagnostik ist die Ausschlussdiagnostik eines Prostatakarzinoms.

Die Behandlung der Prostatitis

Die akute und chronische bakterielle Prostatitis wird mit antibakteriellen Mitteln behandelt. Bei der akuten Form werden hohe Dosen von Antibiotika verschrieben, bis Bakterien im Urin nachgewiesen sind (Bakterienkultur), da ein akuter Prozess eine unverzügliche Therapie erfordert. Im Komplex werden zusätzlich entzündungshemmende nichtsteroidale Medikamente eingesetzt, die auch schmerzstillend wirken.

Die Behandlung der chronischen Prostatitis erfolgt je nach auslösendem Faktor. Bei nicht-bakteriellen Formen kommen allgemein stärkende und immunmodulierende Präparate zum Einsatz. Die Therapie der Prostatitis umfasst obligatorisch physiotherapeutische Verfahren: Lasertherapie, Magnetotherapie, Elektrophorese von Medikamenten, Ultraschall usw.

Urologen betonen, dass die medikamentöse Behandlung der Prostatitis oft nur vorübergehende Linderung bringt; ohne Änderung des Lebensstils ist eine wirksame Heilung nicht möglich. Es gilt, schädliche Gewohnheiten zu vermeiden und einen aktiven Lebensstil anzunehmen. Hypokinese sowie Stagnationserscheinungen im kleinen Becken sollten durch spezielle Gymnastik verhindert werden. Zudem sollte die Zeit im Auto reduziert und mehr Bewegung sowie ausreichende Erholung in den Alltag integriert werden.

Auch das sexuelle Leben ist entscheidend zu regulieren: Es sollte regelmäßig praktiziert werden. Eine ausgewogene Ernährung ist ebenfalls von großer Bedeutung. Da die chronische Prostatitis zu Rückfällen neigt, müssen Änderungen des Lebensstils den Charakter einer dauerhaften Maßnahme annehmen, um eine vollständige Heilung zu erreichen.

Die Behandlung der Prostatitis mit Volksheilmitteln

Tibetische Heilpflaster sind unverzichtbar zur Behandlung von Prostatitis

Für die Therapie der Prostatitis werden insbesondere bei langdauernder Verlaufsform Volksmethoden erfolgreich eingesetzt. Sie gelten als sanftere Alternative zu medikamentösen Präparaten, weisen jedoch eine ausreichende Wirksamkeit auf und verursachen weniger Nebenwirkungen, sodass eine Behandlung über einen längeren Zeitraum bis zur Symptomfreiheit möglich ist.

Zur Behandlung der Prostatitis werden vorrangig Kräutertees mit entzündungshemmender und antibakterieller Wirkung eingesetzt (z. B. Kamillen-, Salbei- oder Ringelblumentee). Zudem finden diese Kräuter auch in Form von Tinkturen und Balsamen Anwendung. Als allgemeine Stärkungsmittel dienen Honig sowie Produkte der Bienenzucht; das Bienenwachs, welches bei langdauernder Prostatitis gute Wirkungen entfaltet und Paraffin ersetzt, wird ebenfalls genutzt. Zur Immunstärkung werden neben Echinacäa-Tinktur auch bestimmte Honigsorten erfolgreich verwendet.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Das menschliche Blut fließt unter hohem Druck durch die Gefäße; bei einer Verletzung der Gefäßwand kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


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