Über die Pneumologie

Pulmologie – Diagnose und Behandlung von Erkrankungen

Die Pneumologie ist ein Fachgebiet der klinischen Medizin, das Erkrankungen des Atmungssystems umfasst: Lungen, Pleura, Luftröhre und Bronchien. Zudem konzentrieren sich Pneumologen auf die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für das Atemsystem sowie auf Prophylaxe und Diagnostik. Zu den vergleichbaren Erkrankungen zählen unter anderem Abszesse, bronchiales Asthma, Lungenkrebs, Bronchitis, Emphysem, Pneumokoniose, Lungenembolie, Silikose, Apnoe und Sarkoidose.

Ein eigenständiger Zweig der Pneumologie ist die Phthisiologie. Dieses Fachgebiet befasst sich mit Diagnostik, Behandlung und Prophylaxe der Lungentuberkulose. Die Tendenz zur Integration von Phthisiologie und Pneumologie ist in den letzten Jahren bemerkenswert, was auf eine veränderte Herangehensweise an die Ursachen und den klinischen Verlauf des Tuberkulose-Erkrankungsprozesses zurückzuführen ist. In der modernen Medizin werden diese Erkrankungen zunehmend mit anderen Krankheiten in Verbindung gebracht, die allergische, onkologische oder berufliche Infektionen des Atmungssystems verursachen. Das Problem besteht darin, dass es hundertprozentig wirksame Behandlungsmethoden für Tuberkulose nicht gibt, und die Anzahl der Erkrankten jedes Jahr zunimmt.

Ungeachtet der offensichtlichen Probleme entwickelt sich die Pneumologie als Wissenschaft ständig weiter. Heute können Ärzte Krankheiten erfolgreich behandeln, die früher als unheilbar galten, wobei sie sich bereits in frühen Stadien zeigen, was den Heilungsprozess und die Wiederherstellung des Organismus erheblich erleichtert. Zur Erstellung einer korrekten Diagnose werden Methoden wie Bronchoskopie, Computertomographie sowie labor- und radiologische Untersuchungen eingesetzt.

Ob Sie sollten wissen:

Wenn sich Liebende küssen, verlieren beide pro Minute 6,4 Kilokalorien, tauschen dabei jedoch fast 300 verschiedene Bakterienarten aus.


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