Radikulopathie

Kurze Charakterisierung der Erkrankung

Der Hauptsymptom der Radikulitis ist Schmerz

Radikulopathie ist eine Nervenkrankheit, die durch Entzündung und Kompression der Wurzeln des Rückenmarks gekennzeichnet ist. Das Hauptsymptom dieser Erkrankung ist ein Schmerz im Rücken oder Nacken an der Verletzungsstelle.

Ursachen der Radikulopathie

Radikulopathie entsteht infolge einer Entzündung und Reizung der Nervenwurzeln. Hauptursache ist oft eine unbehandelte Osteochondrose. Weitere Auslöser können alte Wirbelsäulenverletzungen, Bandscheibenvorfälle, Salzablagerungen auf Knorpel und Gelenken sowie Stresssituationen, Stoffwechselstörungen oder das Heben schwerer Lasten sein.

Symptome der Radikulopathie

Das Hauptsymptom ist ein Schmerz, dessen Lokalisation von der betroffenen Nervenwurzel abhängt. Der Schmerz kann stumpf oder scharf und heftig, intermittierend oder konstant sein und den Patienten bis zur Erschöpfung quälen. Zudem werden eine Schwächung der Muskelkraft, Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen sowie Kribbeln und Brennen beobachtet.

Formen der Radikulopathie

Die Radikulopathie wird je nach Lokalisation des betroffenen Nervenwurzels unterschieden in:

- zervikal;

- zerviko-skapular;

- zerviko-thorakal;

- thorakal;

- lumbal.

Die zervikale Radikulopathie wird durch eine Entzündung der Nervenwurzeln in der Halswirbelsäule charakterisiert. Das Hauptsymptom ist ein Schmerz im Nacken, der sich auf die Muskulatur des Arms ausstrahlt. Der Schmerz hat einen plötzlichen Charakter, kann beim Beugen des Kopfes auftreten und verstärkt sich bei unglücklichen Dreh- oder Kopfbewegungen. Dem Patienten fällt es schwierig, eine bequeme Schlafposition zu finden; nachts können heftige stechende Schmerzen im Nacken und Arm beunruhigen. Die Schmerzempfindungen lassen sich durch vorsichtiges Umdrehen oder Neigen des Kopfes etwas lindern. Wesentlich kann die Muskelkraft in den Armen bis zum vollständigen Verlust der Sensibilität schwächeln.

Die thorakale Radikulopathie wird durch die Lokalisation der Erkrankung in der Brustwirbelsäule charakterisiert. Sie tritt seltener auf als die lumbale oder zervikale Form. Zu den Symptomen gehören Schmerz, Brennen und Taubheit der oberen Extremitäten sowie eine Verminderung der Muskelkraft. Ursachen für diese Erkrankungsform können Osteoarthrose, Bandscheibenvorfall, Osteophyt sowie verschiedene Traumen der Wirbelsäule sein.

Die lumbale Radikulopathie ist die häufigste Form der Erkrankung. Die Lokalisation liegt im Lendenbereich der Wirbelsäule. Manchmal wird diese Form auch als Ischialgie bezeichnet; dieser Begriff bedeutet eine Entzündung des ischiadischen Nervs, infolgedessen der Patient starke einseitige Schmerzen in den Gesäßbacken und dem Oberschenkel empfindet. Das Hauptsymptom ist ein Schmerz im unteren Rücken, der sich auf die Gesäßbacken oder das Hüftgelenk ausstrahlen kann. Die Schmerzempfindungen sind heftig und haben einen plötzlichen Charakter. Dem Patienten fällt es sehr schwer, eine Haltung zu finden, die den Schmerz lindert. Unglückliche Bewegungen können die Symptome verstärken; dem Patienten ist es kompliziert, eine bequeme Schlafposition zu finden. Nachts können schießende Schmerzen im Bein oder unteren Rücken beunruhigen. Eine Verminderung der Muskelkraft in den Beinen wird beobachtet, manchmal verschwindet die Sensibilität der unteren Extremitäten vollständig.

Die Diagnostik der Radikulopathie

Zur Diagnosestellung untersucht der Arzt am Verletzungsort die Muskelkraft und den Bewegungsumfang; zudem erfolgt eine neurologische Untersuchung zur Prüfung des Empfindungsvermögens, während Röntgenaufnahmen strukturelle Veränderungen in der Wirbelsäule sichtbar machen. Ergänzend kommen MRT- und CT-Untersuchungen zum Einsatz.

Die Behandlung der Radikulopathie

Schmerzreduktion – eine der notwendigen Voraussetzungen für die Behandlung einer Radikulopathie

Das Therapiekonzept zielt nicht nur auf die Schmerzreduktion, sondern auch auf die Wiederherstellung der Beweglichkeit und die Normalisierung der Nervenfunktion ab.

Die medikamentöse Therapie umfasst entzündungshemmende Wirkstoffe (z. B. Ortophen, Diclofenac), Analgetika sowie Vitamine der Gruppe B; zusätzlich kommen physikalische Verfahren wie Ultraschall, Elektrophorese mit Medikamenten und dynamische Strömungen zum Einsatz. Ergänzend werden Bewegungstherapie, Manuelle Therapie und Heilmassage angewendet, wodurch eine Kombination aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Methoden den maximalen Behandlungserfolg ermöglicht.

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