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Muskeldehnung

Eine Muskeldehnung ist eine Verletzung des muskulären Apparats, die durch übermäßige Belastung und Spannung entsteht. Meistens tritt dieses Problem bei intensiver körperlicher Arbeit oder Sport auf, wenn Bewegungen zu schnell und heftig ausgeführt werden. Eine entscheidende Rolle im Entstehungsmechanismus spielt die Unvorbereitetheit der Muskulatur für intensive Belastungen. Muskeldehnung – Folge von übermäßiger Belastung durch Zugkräfte

Symptome der Muskeldehnung

Das Dehnen zeigt sich durch starken Schmerz. Es kann das Empfinden entstehen, als würde etwas reißen oder aufreißen im Bereich des Muskels. Weiterhin wird die Bewegung in der betroffenen Gliedmaße sowie im Nacken und Rücken erschwert oder stark beeinträchtigt. In den folgenden Minuten bildet sich nach dem Dehnen am Ort des Traumas eine Schwellung und ein Bluterguss; diese Erscheinungen hängen mit Rissen in den Gefäßen zusammen. Das Dehnen der Hüft- und Rückmuskulatur ist für diesen Traumatyp besonders typisch. Das Dehnen der Rückenmuskeln ist oft mit dem Aufwärtstreben des Gewichts verbunden, insbesondere wenn die Bewegungen sehr heftig ausgeführt wurden. Die Rückenmuskeln können in der Sporthalle beschädigt werden; dies ist auch im ländlichen Bereich oder beim Umzug möglich. Ist das Trauma eingetreten, wird die Bewegung in der Wirbelsäule durch starken Schmerz eingeschränkt; es ist oft schwierig, den Rumpf und den Nacken zu drehen. Das Dehnen der Hüftmuskulatur tritt bei sportlichen Aktivitäten und besonders in der Winterzeit häufig auf, wenn heftige Bewegungen im Zusammenhang mit dem Verlust des Gleichgewichts durch Eisglätte erfolgen. Dieses Trauma kann das Gehen stark einschränken. Um eine Beschädigung des Knochengewebes auszuschließen, wird manchmal die Durchführung einer Röntgenuntersuchung gefordert.

Die Behandlung von Muskeldehnungen

Massage – eine der Behandlungsmethoden für Muskeldehnungen Die Therapie von Muskeldehnungen ist ein langwieriger Prozess, der eine Woche bis anderthalb Monate dauern kann. Es ist entscheidend, dem Betroffenen unmittelbar nach dem eingetretenen Trauma zu helfen. Die Bewegung im Bereich des geschädigten Muskels muss für 48 Stunden eingeschränkt werden. Beim Dehnen der Rückenmuskulatur über einen Zeitraum von zwei Tagen darf keine Gewichte gehoben sowie keine Dreh- oder Neigebewegungen ausgeführt werden. Nach dem Dehnen der Hüft- und Unterschenelmuskulatur sollte die Patientin das Gliedmaße entlasten, sich bettlägerig halten oder sich mit Hilfe von Krücken bewegen.

Auf den Körperteilen, in denen nach dem Trauma eine Schwellung und ein Bluterguss entstanden sind, muss ein Kaltwasserumschlag gelegt oder Eis verwendet werden. Zuerst wird die Haut gekühlt, anschließend werden Eispakete oder beliebige kalte Gegenstände (eingefrorene Lebensmittel, Eiskubus usw.) aufgelegt. In den ersten zwei Tagen ist es empfehlenswert, das Eis an den betroffenen Muskel alle drei bis vier Stunden für 20 Minuten anzuwenden. Auf den beschädigten Körperteil wird ein Druckverband aus Schürhülsen angelegt, um die Schwellung und die Entzündungsreaktion zu verringern. Ist eine Gliedmaße beschädigt, sollte sie in gehobener Lage fixiert werden.

Nach zwei Tagen ersetzen die kalten Verfahren durch Aufwärmverfahren. Man kann wärmende Kompressen oder ein Wärmebad verwenden. Es ist notwendig, leichte Übungen zur Spannungsreduktion und eine Selbstmassage (Glasieren, Einreiben) durchzuführen. Die medizinische Intervention bei Muskeldehnungen umfasst physikalische Therapie, medizinische Massage und die Gabe von schmerzstillenden Mitteln. Zu den physiotherapeutischen Verfahren gehören meist Magnetotherapie, Lasertherapie und Phonophorese. Auf die Haut im Bereich des Traumas können entzündungshemmende und wärmende Salben aufgetragen werden. In ihre Zusammensetzung gehen nichtsteroidale entzündungshemmende Mittel (Nimesil, Diclofenac, Indometacin, Ibuprofen und andere) oder Schlangengifte sowie Extrakte aus rotem Pfeffer ein.

Wenn der Schmerz stark stört und das Einschlafen verhindert, kann der Arzt am Tag des Traumas sowie in den folgenden zwei bis drei Tagen schmerzstillende Tabletten oder Injektionen verschreiben. Wenn die Muskeldehnung das Gehen und die Arbeit beeinträchtigt, gilt dies als Grundlage für die Ausstellung eines Attests zur vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit (Krankenschein).

Ob Sie sollten wissen:

Der menschliche Knochen ist viermal so stark wie Beton.


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