Der Rettich ist eine essbare Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler; er wächst in wilder Form in Mittelasien sowie als Kulturpflanze in Europa und Amerika. Die Früchte weisen eine längliche oder rundliche Form auf, sind weiß bis gelblich schattiert und besitzen einen süßlichen Geschmack.
Der Rettich ist eine Pflanze mit weitverzweigten Stielen und gelblichen Blumenblättern. Die Samen befinden sich am Fruchtstiel; die Früchte sind kugelig geformt und enden langgestreckt. Das Fruchthäutchen kann grünliche, rosa, violette oder schwarze Schattierungen aufweisen.
Der Rettich wurde erstmals im Territorium des alten Ägyptens kultiviert und war Hauptbestandteil für Pflanzenöl. Anschließend gelangte er nach Griechenland und verbreitete sich später über ganz Europa und Asien.
Die antiken Griechen und Ägypter schätzten die großen Heilwirkungen des Rettichs bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten sowie zur Stärkung des Organismus. Zudem wurde der Rettich häufig gegen Husten und Entzündungen der Atemwege eingesetzt.
Es gibt einige Hauptsorten des Rettichs:
Der Rettich enthält ätherische Öle, Vitamine der Gruppen B1, B2 und C sowie Fermente. Zudem sind organische Substanzen, Glukoside, Zucker und Aminosäuren vorhanden. Seine vorteilhaften Wirkungen resultieren aus dem Gehalt an Phytonziden sowie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zellstoff und weiteren Inhaltsstoffen.
Hackfrüchte enthalten große Mengen an Kohlenhydraten und Mineralsalzen, die für die Stärkung der Schutzfunktionen des menschlichen Organismus notwendig sind.
Der Rettich weist mikrobizide und bakterizide Eigenschaften auf, die im Kampf gegen Virusinfektionen helfen. Er ist als Hustenmittel besonders wirksam. Mischen Sie den Rettichsaft mit Honig und nehmen Sie ihn täglich ein. Verschiedene Rettichsorten können bei Bronchitis, Reflux sowie spastischem Husten eingesetzt werden.
Der rote Rettich wird zur Behandlung der Radikulitis eingesetzt, während die feuchte Pflanze in Öl zur Unterstützung des Verdauungssystems beiträgt, den Appetit steigert und dem Organismus überschüssige Flüssigkeit entzieht. Glukoside und ätherische Öle im Gemüse fördern die Auflösung von Konkrementen in der Harnblase.
Der Nutzen des Rettichs bei der Behandlung von Lebererkrankungen, zur Stärkung von Haaren und Nägeln sowie bei der Regeneration des Organismus nach entzündlichen Prozessen ist erheblich. Der Rettichssaft besitzt heilende Eigenschaften und enthält Raphanol sowie Butyl-gorchitschnoje-Öl. Kompressen aus dem Gemüsesaft mit Zugabe von Wodka werden auf kranke Gelenke aufgelegt.
Internationale wissenschaftliche Studien haben den Nutzen von Rettich für Menschen mit Atherosklerose, Gicht sowie Erkrankungen des Verdauungs- und Urogenitalsystems belegt.
Bei Influenza und akuten respiratorischen Virusinfektionen (ARVI) wird empfohlen, schwarzen Rettich mit Honig anzuwenden. Zudem ist eine Saftmassage bei Myositis sowie Neuropathien indiziert.
In Bezug auf den Kaloriengehalt ist Rettich anderen Gemüsesorten ähnlich und gilt als kalorienarmes Lebensmittel für die Ernährungsumstellung.
Der Kaloriengehalt von Rettich beträgt 36 kcal; zusätzlich enthält er 1 g Protein und 7 g Kohlenhydrate.
Rettich kann als Käse, gebratenes, gekochtes oder gedünstetes Gemüse sowie als Saft und Brei verwendet werden. Er eignet sich für Salate, kalte Suppen und Imbisse; das Laub wird in Suppen und Fleischgerichte eingearbeitet.
Scharfe Rettichsorten werden in Europa zur Zubereitung von pikanten Salaten mit Pflanzenöl, Essig, Gewürzen und Schwarzbrot verwendet. Vitaminsalate aus diesem Gemüse sind förderlich für die Immunität.
In Frankreich ist geröstetes Fleisch mit Rettich beliebt sowie Suppen mit gebratetem Gemüse. In Russland war Tschurja eine traditionelle Platte, bestehend aus einer kalten salzigen Suppe mit Knödeln.
Der Rettich ist bei schweren Erkrankungen des Verdauungssystems sowie nach Operationen an den Organen kontraindiziert.
Bei einer hohen Neigung zu allergischen Reaktionen auf ätherische Öle ist es notwendig, die Anwendung von Rettich zu vermeiden.
Menschen mit Nierenerkrankungen sowie Leber-, Bauchspeicheldrüsen- und Herzproblemen sollten frischen Rettich meiden; eine bessere Alternative ist der Verzehr von gekochtem Rettich oder dessen Kombination mit Öl, Möhren oder Äpfeln.
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