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Remo gegen Krätze

Remo-Wachs – eine hypoallergene Lösung zur regelmäßigen Reinigung der Ohrmuscheln. Remo-Wachs

Zusammensetzung und Abgabeform

Gemäß den Anweisungen wird Remo-Wachs als Lösung zur Einträufelung in das äußere Gehörgangslumen verabreicht. Der Inhalt eines Plastikfläschchens mit Dosierpumpen (10 ml) enthält: 3 mg Allantoin, 1 mg Benzetoniumchlorid, 1 mg Butylhydroxytoluol, 5 mg Phenylethanol, 2 mg Sorbinsäure, flüssiges Lanolin, Norketolöl, Emulgatoren sowie Füllmassen und Wasser.

Pharmakologische Wirkung von Remo-Wachs

Gemäß den Anweisungen trägt Remo-Wachs zur Auflösung des Ohrenschmalzes (Sekret der Drüsen des äußeren Gehörgangs) bei. Normalerweise wird das Ohrenschmalz beim Kauen selbstständig ausgeschieden. Bei bestimmten Zuständen – wie Reizung des Gehörgangs durch Staub oder Wasser von Kopfhörern, starkem Klimawechsel sowie Hauterkrankungen – nimmt die Schwefelproduktion zu, lagert sich an und kann einen schwefelhaltigen Pfropf bilden. Dieser führt seinerseits zu einer Senkung des Hörvermögens sowie zu Kopfschmerzen und Übelkeit.

Remo-Wachs enthält keine aggressiven Komponenten und keine antibakteriellen Präparate; daher kann es bereits bei Kindern ab Geburt verwendet werden. Die enthaltenen Bestandteile Lanolin, Norketolöl und Allantoin fördern die Ablösung der verhornten Schichten des Gehörgangs, verengen die Poren und unterdrücken das Wachstum von Mikroorganismen. Phenylethanol und Butylhydroxytoluol unterstützen die Durchtränkung anderer Komponenten in die Tiefe des schwefelhaltigen Pfropfs sowie dessen Erweichen. Sorbinsäure hilft, den Pfropf zu befeuchten, was eine leichtere Auswaschung ermöglicht.

Anwendungshinweise

Gemäß den Anweisungen wird Remo-Wachs zur Entfernung von überschüssigem Ohrenschmalz bei Erwachsenen und Kindern ab Geburt empfohlen. Besonders ist das Präparat für folgende Patientengruppen notwendig:

  • Kleinkinder;
  • Personen, die sich aktiv mit der Seefahrt beschäftigen;
  • Personen, die Hörgeräte und Kopfhörer verwenden;
  • Ältere Personen mit Hörstörung.

Kontraindikationen für die Anwendung von Remo-Wachs.

Dieses Präparat ist bei Ohrenbeschwerden, Sekreten im Gehörgang sowie bei Trommelfellverletzungen kontraindiziert.

Anwendungsmethode und Dosierung.

Gemäß der Anleitung ist es empfehlenswert, Remo-Wachs in den Gehörgang zu verabreichen. Vor der Anwendung sollte das Präparat für etwa zwei Minuten in der Handfläche gerieben werden, um seine Temperatur an die Körpertemperatur anzupassen.

Der Patient muss auf die Seite liegen. Zur Ausrichtung des äußeren Gehörgangs wird das Ohr nach vorne und unten gedreht (bei Säuglingen wird die Ohrmuschel nach hinten und oben geschoben). Anschließend werden 20 Tropfen des Präparats in den Gehörgang eingeführt; die Anzahl der zu verabreichenden Tropfen richtet sich dabei nach dem Durchmesser des Gehörgangs, sodass die Flüssigkeit bis zum Übergang zur Ohrmuschel reicht.

Achtung: Das Einträufeln der Lösung in das Mittelohr kann zur Bildung eines Luftpfropfs führen, insbesondere bei verengtem Ablauf infolge übertragener entzündlicher Erkrankungen.

Nach dem Einträufeln von Remo-Wachs kann der Patient gemäß den Bewertungen einige Minuten lang das Gefühl einer Flüssigkeit im Ohr verspüren; dieser Effekt ist auf die Vorhandensein von verdunstenden Komponenten im Präparat zurückzuführen.

Das Einlegen von Watte oder Wattestäbchen in das Ohr nach dem Einträufeln von Remo ist nicht erforderlich, da diese die Lösung bis zum Beginn ihrer Wirkung aufnehmen würden.

Nach dem Einträufeln sollten etwa 10 Minuten gewartet werden; danach kann man sich auf die andere Seite drehen und der Lösung eine Minute lang Zutritt gestatten (auch durch Neigung über der Ohröffnung). Die nachfolgende Lösung kann aufgrund des gelösten Schwefels braun gefärbt sein. Ein zusätzliches Waschen nach der Anwendung von Remo ist nicht erforderlich.

Das Präparat sollte einmal pro 14 Tage zur regelmäßigen Hygiene des Ohres angewendet werden. Arzneiform von Remo-Wachs: Tropflösung für den Gehörgang

Bei Vorhandensein eines schwefelhaltigen Pfropfes beim Patienten sollte die Einwirkzeit von Remo auf bis zu eine halbe Stunde verlängert werden. In Einzelfällen kann eine tägliche Wiederholung der Prozedur (bis zu fünfmal) erforderlich sein.

Nach den Bewertungen ist Remo hypoallergen und somit auch für Kinder mit allergischen oder Hauterkrankungen sicher. Klinische Studien haben die Sicherheit des Präparats bei Langzeitanwendung bestätigt.

Analoga von Remo

Es gibt kein vollständig ähnliches Präparat hinsichtlich der Wirkstoffe.

Zu den analogen Mitteln zählen A-Deruman, Audi-Baby und das Audi-Spray sowie Zerumen. Vor dem Ersatz von Remo sollte mit dem Arzt über die Verwendung des Analogons gesprochen werden.

Besondere Hinweise

Bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr kann die Anwendung von Wattestäbchen eine Ursache für eine äußere Ohrenentzündung sein. Wattestäbchen sollten ausschließlich zur Reinigung der Ohrmuschel verwendet werden. Die Haltbarkeitsdauer des Präparats Remo wird nach dem Öffnen des Fläschchens bei regelmäßiger Anwendung nicht verkürzt.

Ob Besondere Hinweise

Bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr kann die Anwendung von Wattestäbchen eine Ursache für eine äußere Ohrenentzündung sein. Wattestäbchen sollten ausschließlich zur Reinigung der Ohrmuschel verwendet werden. Die Haltbarkeitsdauer des Präparats Remo wird nach dem Öffnen des Fläschchens bei regelmäßiger Anwendung nicht verkürzt.


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