Staminozid

Stamin-Kapseln

Staminozid – Wirkstoff zur Therapie neurologischer und psychiatrischer Störungen.

Der pharmakologische Effekt von Stamina.

Stamina ist ein Nootropikum, das den Stoffwechsel im Gehirn positiv beeinflusst, den ATP-Spiegel in den Geweben anhebt sowie die Leistung der Phospholipide und RNA und die Glukoseverwertung verstärkt.

Stamina hilft bei Hypoxie, Elektroschocks und Vergiftungen – es schützt das Gehirn vor den Schäden, die diese Zustände verursachen können. Zudem verbessert Stamina die Hirndurchblutung und wirkt sich positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit aus.

Stamina bewirkt keinen psychoaktiven Beruhigungseffekt. Die Wirkung des Medikaments entwickelt sich allmählich.

Darreichungsformen von Stamin

Stamin ist als Granulat, Sirup, Kapsel, Lösung oder Tablette verfügbar.

Anwendungshinweise

Stamin wird bei vaskulären Hirnerkrankungen eingesetzt, insbesondere bei zerebrovaskulärer Insuffizienz mit chronischem Verlauf. Das Präparat kann Sprachstörungen, Defizite in der Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistung sowie Kopfschmerzen und Schwindel lindern.

Weitere Indikationen für Stamin sind weitere Durchblutungsstörungen des Gehirns; subkomatöse und komatöse Zustände; die Rekonvaleszenz; neurotische Syndrome; Defekte bei vegetativen Funktionsstörungen; psychiatrische Erkrankungen organischen Ursprungs; Depressionen, die auf Antidepressiva nicht ansprechen; eine schlechte Verträglichkeit von Neuroleptika mit daraus resultierenden psychischen und neurologischen Komplikationen sowie Myoklonien.

In der Narkologie wird Stamin zur Behandlung des abstinenten Morphinsyndroms, des alkoholischen Syndroms, der akuten Vergiftung mit Ethanol, Phenaminom, Morphin oder Barbituraten sowie zur Behandlung des langdauernden Stadiums des Alkoholismus und der serösen Zellanämie eingesetzt.

In der pädiatrischen Praxis wird Stamin bei Zuständen eingesetzt, die eine Beschleunigung der Entwicklung erfordern; zur Beseitigung der Folgen perinataler Hirnschädigungen, die durch intrauterine Infektionen provoziert wurden; bei Stammtraumen oder Hypoxie. Zudem kann Stamin Kindern bei geistiger Entwicklungsverzögerung (Oligophrenie) und DZP verschrieben werden.

Anwendung von Stamin

Zu Beginn der Therapie erfolgt eine intravenöse Gabe von Stamin in einer Anfangsdosis von 10 g pro Tag; bei schwerem Krankheitsverlauf kann die Dosis auf bis zu 12 g pro Tag erhöht werden.

Anwendung von Stamin

Zur Behandlung des psychoorganischen Syndroms bei Patienten im fortgeschrittenen Alter werden 1,2 bis 2,4 g pro Tag verschrieben.

Zur Therapie zerebrovaskulärer Störungen im akuten Stadium wird eine Tagesdosis von 12 g über einen Zeitraum von zwei Wochen verabreicht; anschließend erfolgt die Umstellung auf eine Tagesdosis von 4,8 bis 6 g.

Bei kortikaler Myoklonie wird zunächst eine Tagesdosis von 7,2 g verabreicht; anschließend erfolgt die zirkadiane Dosierung über drei bis vier Tage schrittweise mit jeweils einer Erhöhung um 4,8 mg pro Einnahme. Die maximale zirkadiane Tagesdosis beträgt 24 g; danach wird die Dosis halbjährlich um jeweils 1,2 g alle zwei Tage verringert.

Zur Behandlung von Schwindel werden Stamin in zwei bis drei Einzeldosen verschrieben, wobei die tägliche Gesamtdosis nicht mehr als 2,4 bis 4,8 g betragen sollte.

Bei Kindern kann eine Tagesdosis von 30 bis 50 mg verabreicht werden.

Für die Behandlung der serösen Zellulitis ist eine zirkadiane Dosierung von maximal 160 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zulässig.

Bei Alkoholikern wird eine Tagesdosis von 12 g Stamina verordnet; die zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolgs erforderliche Dosis beträgt 2,4 g.

Patienten in komaartigen Zuständen mit Traumaerleben erhalten zunächst 9 bis 12 g pro Tag. Die Therapiedauer umfasst drei Wochen.

Stamin-Präparat

Nebenwirkungen von Stamina.

Stamina kann Reizbarkeit, Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit, psychische Erregung, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Angstzustände, Gastralgien, Durchfall, gesteigerten Appetit, Kopfschmerzen, Zunahme der sexuellen Aktivität, Krämpfe, Erbrechen, Zittern sowie Verstopfung verursachen. Zudem kann die Einnahme bei Angina pectoris zu einer Verschlechterung des Zustands führen.

Nebenwirkungen

Stamina kann Reizbarkeit, Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit, psychische Erregung, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Angstzustände, Kopfschmerzen, Zunahme der sexuellen Aktivität, Krämpfe, Erbrechen, Zittern sowie Verstopfung verursachen. Zudem kann die Einnahme bei Angina pectoris zu einer Verschlechterung des Zustands führen.

Stamin darf nicht bei Hirninfarkt, schwerer Niereninsuffizienz und Überempfindlichkeit angewendet werden.

Das Präparat sollte unter ärztlicher Kontrolle bei Patienten mit Hämostasestörungen, nach schweren Operationen, bei starken Blutungen, während der Stillzeit sowie in der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Das menschliche Blut fließt in den Gefäßen unter hohem Druck; bei einer Ruptur kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


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