Stevia ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Asteraceen; ihre Art sind Steviolglycoside. Sie kommt in Süd- und Mittelamerika vor und weist gewisse medizinische Eigenschaften auf.
Wildwachsende Stevia findet sich in trockenen Ebenen und Bergregionen Mittelamerikas sowie Asiens. Nach der Kultivierung begann die Pflanze, sich vegetativ fortzupflanzen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie erstmals von Akademiker Wawilow aus Lateinamerika nach Russland eingeführt.
Stevia wurde erstmals in Südamerika kultiviert und war eine beliebte Pflanze bei den Maya.
Im 18. Jahrhundert erkannten spanische Konquistadoren, dass Ureinwohner Tee mit Stevia bei verschiedenen Erkrankungen tranken, und begannen ebenfalls, diese Pflanze zu Heilzwecken einzusetzen.
Im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Pflanze über ganz Lateinamerika sowie in europäischen Ländern.
Ende der 1970er Jahre wurde in der UdSSR ein spezielles Programm "Stevia" entwickelt, wonach diese Pflanze als Lebensmittel für eine gesunde Ernährung von Militärs, Kosmonauten, U-Boot-Mannschaften, Wissenschaftlern und Regierungsbeamten vorgesehen war.
Es ist erwiesen, dass Stevia im Vergleich zum Haushaltszucker vorteilhafter wirkt und bei Diabetes mellitus, Fettleibigkeit sowie Störungen des Wasserhaushalts und Lipidstoffwechsels nützlich ist.
Basierend auf den Ergebnissen der Studien des Weltkongresses wurde bestätigt, dass Stevia eine Arzneipflanze mit zahlreichen therapeutischen Eigenschaften ist.
Der hohe Nutzen von Stevia ist durch verschiedene internationale Studien belegt; diese Pflanze wirkt medizinisch und kann als natürlicher Süßstoff eingesetzt werden.
Die therapeutischen Effekte von Stevia zeigen sich in der Normalisierung des arteriellen Blutdrucks, der Senkung des Blutzuckerspiegels sowie des Cholesterinspiegels und in der Verbesserung der Verdauungsorgane und der Reinigung des Organismus.
Die Stevia-Tinktur eignet sich zur Mundspülung bei entzündlichen Prozessen sowie als natürliche Zahnpasta, die den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch verbessert.
Getränke auf Basis dieser Pflanze verbessern die Funktion des Schilddrüsen-Hypophysen-Systems (SCHKT), fördern die Verdauung der Nahrung und unterstützen die Darmfunktion.
Dank der antibakteriellen Eigenschaften der Pflanze ist eine Prophylaxe von Hauterkrankungen sowie Störungen des kardiovaskulären Systems möglich.
Stevia hilft bei der Desinfektion von Wunden und besitzt eine entzündungshemmende Wirkung.
Die breite Nutzung von Stevia hat sich in Japan etabliert, wo sie sowohl in der Nahrungsmittelindustrie als auch in der Medizin aktiv eingesetzt wird. Aus Stevia werden Steviolglycoside gewonnen, die beim Marinieren von Gemüse, dem Austrocknen von Meeresfrüchten sowie bei der Zubereitung von Sojasauce und Miso verwendet werden.
In japanischen Diätplänen wird diese Pflanze für die Zubereitung von Vorspeisen, Ragouts und Salaten genutzt.
Florid wird Stevia bei der Zubereitung von Desserts und süßen Gerichten sowie bei Korngrützen, Joghurt, Eis und Bonbons eingesetzt.
In China und Malaysia wird Stevia als Nahrungsergänzungsmittel genutzt; zudem dient sie als Zutat für Honigtee, der die Verdauung fördert und zur Gewichtsreduktion beiträgt.
In den lateinamerikanischen Ländern wird diese Pflanze als wirksames Mittel zur Behandlung von Diabetes eingesetzt: Sie wird in Tees sowie andere Lebensmittel eingearbeitet und wie ein Süßstoff verwendet.
Stevia ist eine ungiftige Pflanze ohne mutagene Aktivität. Klinische Studien zeigen, dass ein Extrakt aus den Blättern dieser Pflanze den Testosteronspiegel senkt, die sexuelle Funktion bei Männern verbessert und zur normalen Gehirnfunktion beiträgt.
Bei Bluthochdruck verstärkt der Extrakt aus den Blättern dieser Pflanze die Gallenbildung und verbessert das Wasserlassen. Stevia wirkt dabei fördernd, tonisierend und allgemein kräftigend auf diese Effekte.
Als Kontraindikationen gelten individuelle Unverträglichkeit sowie eine Neigung zu allergischen Reaktionen auf die Pflanze. Da die Blätter dieser Pflanze einen blutdrucksenkenden Effekt besitzen, ist Stevia für Menschen mit niedrigem Blutdruck kontraindiziert.
Sind große Mengen Stevia für Menschen mit Diabetes und Stoffwechselstörungen schädlich? Beim Konsum der Pflanze muss der Blutzuckerspiegel ständig kontrolliert werden.
Stevia kann bei Menschen mit Stoffwechselstörungen sowie schweren Atemwegserkrankungen schädlich sein (aufgrund des Gehalts an ätherischen Ölen, Gerbstoffen etc.).
Die Anwendung von Stevia ist bei schwerwiegenden Erkrankungen des Verdauungssystems, bei kritischen Kreislaufstörungen, hormonellen Dysbalancen sowie in der postoperativen Phase kontraindiziert.
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Für die Mehrheit der arbeitenden Menschen stellt das Problem der Übersäuerung eine erhebliche Belastung dar. Ob früh oder spät, stellt sich die Frage: Ist es möglich, dies schnell zu beheben?
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Die Augen sind ein einzigartiges Organ, dessen Struktur es dem Menschen ermöglicht, etwa 80 % der Informationen über die Umwelt – wie Form...
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Die nächste Grippeepidemie löst erneut Panik aus. Im Vorjahr wurden bereits ähnliche Manipulationen beobachtet: die professionell beunruhigte Stimme des Nachrichtensprechers, die Zusammenfassung mit der Auflistung der verstorbenen Patientinnen, das Interview mit medizinischem Personal in weißen Kitteln sowie die Werbung für antivirale Medikamente.
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