Tadenan

Tadenan – das Mittel zur konservativen Behandlung des Prostataadenoms.

Der pharmakologische Effekt.

Tadenan ist ein pflanzliches Präparat, das durch Extraktion der Wirkstoffe aus der Rinde eines immergrünen Baumes – der afrikanischen Pflaume – gewonnen wird. Es neutralisiert den Hauptwachstumsfaktor der Fibroblasten (Bindegewebszellen) und verringert dadurch deren Vermehrung sowie die Fibrose in der Prostata. Tadenan in der Packung

Nach der Gebrauchsanweisung wirkt Tadenan entzündungshemmend auf die Prostata, verbessert ihre Funktion und fördert die Sekretion. Der entzündungshemmende Effekt wird durch Unterdrückung der Aktivität von Leukotrienen und anderen Wirkstoffen realisiert. Die Hormonaktivität der Drüse bleibt bei der Behandlung unverändert.

Tadenan wirkt zudem komplex auf die glattmuskulären Strukturen der Harnblase ein und verbessert deren Funktion. Das Präparat lindert unangenehme Symptome funktioneller Störungen wie Dysurie (unangenehme Empfindungen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen), Nykturie (beschleunigtes Nachts Wasserlassen) und Pollakisurie (häufiges Wasserlassen).

Es ist besonders wirksam in frühen Stadien des gutartigen Prostatawachstums bei leichter bis mäßiger Symptomatik, solange noch kein chirurgischer Eingriff erforderlich ist. Dieses Medikament wird als Prophylaxe gegen das Prostataadenom für Personen mit entsprechender Veranlagung empfohlen. Die positive Dynamik der Krankheitsentwicklung unter Anwendung von Tadenan sowie seiner Analoga wurde durch zahlreiche unabhängige klinische Studien im Bereich der konservativen Urologie belegt.

Eine Untersuchung der Pharmakodynamik und des Metabolismus von Tadenan erscheint aufgrund der pflanzlichen Herkunft des Präparats nicht möglich.

Das Analogon zu Tadenan ist das Präparat Trianol, das seit langem von Urologen in den USA zur Behandlung nichtchirurgischer Prostataadenome eingesetzt wird. Auch ausländische Patienten haben gute Bewertungen über Tadenan erhalten.

Die Darreichungsform.

Das Präparat wird in Kapseln zu 50 Milligramm verabreicht.

Anwendungshinweise zu Tadenan

Die Anwendung von Tadenan ist indiziert bei der Behandlung des Prostatakarzinoms in frühen Stadien, zur Prophylaxe einer langdauernden Prostatitis sowie nach operativer Entfernung des Prostataadenoms oder der gesamten Prostata.

Kontraindikationen

Das Präparat darf nicht bei Patienten mit Nephrose der Komponenten verwendet werden. Insbesondere enthält das Medikament Erdnussöl; bei entsprechender Allergie kann ein anaphylaktischer Schock auftreten. Das Präparat ist für Frauen nicht indiziert.

Anwendungshinweise zu Tadenan

Das Präparat ist zur oralen Einnahme bestimmt. Es stehen zwei Dosierungsvarianten zur Verfügung: einmalig 100 mg oder zweimal täglich je 50 mg (1 Kapsel) mit einem Intervall von 12 Stunden. Die Einnahme sollte idealerweise zu den Mahlzeiten erfolgen. Die Therapiedauer beträgt 4 bis 8 Wochen und wird vom behandelnden Arzt festgelegt. Wiederholungskurse sind möglich. Tadenan als Tabletten

Vor Beginn der Therapie muss zwingend ein bösartiger Charakter einer Prostataerkrankung mittels Ultraschall, rektaler Palpation oder spezieller Laboruntersuchungen ausgeschlossen werden. Der Zustand der Prostata sowie die Verlaufsbeobachtung während der Behandlung müssen regelmäßig kontrolliert werden. Wichtig ist zu beachten, dass Tadenan eine operative Behandlung des Prostatakarzinoms im Falle ihrer Notwendigkeit nicht ersetzt. Während der Therapie sollte auf den Alkoholkonsum verzichtet werden.

Nebenwirkungen von Tadenan

Nach klinischen Studien wird Tadenan gut vertragen; gelegentlich können jedoch Übelkeit, Appetitverlust, Verstopfung oder Durchfall, Gynkomastie sowie Schmerzen im Hodenbereich, Nesselsucht und anaphylaktischer Schock auftreten.

Ob Das sollten Sie wissen:

Die seltenste Erkrankung ist die Kura-Krankheit; sie betrifft ausschließlich Vertreter des Stammes For in Neuguinea und führt zum Tod durch Gelächter. Es wird angenommen, dass die Ursache eine Art „Vergessen des menschlichen Gehirns" ist.


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