Aminosäureurie

Aminoazidurie (Hyperaminoazidurie) – vermehrte Ausscheidung einer oder mehrerer Aminosäuren mit dem Urin oder das Vorhandensein von Stoffwechselprodukten im Urin, die in der Norm nicht enthalten sind.

Ausscheidung ab:

  • Familiäre gutartige Aminoazidurie (familiäre benigne Aminoazidurie) – eine erbliche Störung der Aminosäuren-Reabsorption im Nierenkanälchen, die meist autosomal-dominant vererbt wird.
  • Erbliche Aminoazidurie (hereditäre Aminoazidurie) – Oberbegriff für genetisch bedingte Störungen des Aminosäurestoffwechsels, die zu einer vermehrten Ausscheidung von Aminosäuren im Urin führen.
  • Beschleunigungsbelastungs-Aminoazidurie (Synonym: vorrenale Aminosäureazidurie) – entsteht durch eine genetisch bedingte Erhöhung der Aminosäurekonzentration im Blut; sie verläuft ohne Defekt bei der Reabsorption im Nierenkanälchen oder tritt erneut auf bei Erkrankungen, die die Desaminierungsfunktion der Leber beeinträchtigen.
Ob Sie wissen:

Zahnärzte sind relativ kürzlich entstanden. Noch bis ins 19. Jahrhundert gehörten das Ausreißen kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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