Osteoarthrose

Arthrose (Osteoarthrosis; griechisch arthron – das Gelenk, das sich zum Gelenk verhält + gretsch – Suffix) – die Erkrankung; Synonym: Osteoarthritis. Der allgemeine Name bezieht sich auf Gelenke, bei denen die Degeneration des Knorpels zu dessen Zerstörung und Faserverlust führt, was zur Entblößung des darunterliegenden Knochens, zum Knochenwuchstum (Osteophyten) und zur Störung der Gelenkflächenkongruenz führt.

Unterteilen Sie folgende Arthrose-Formen:

  • Sekundär: Entwickelt sich als Folge einer Grunderkrankung oder Gelenksschädigung.
  • Generalisiert (Polyarthritis): Wird durch die Beteiligung mehrerer Gelenke charakterisiert.
  • Deformierend: Zeichnet sich durch ausgeprägte hyperplastische und destruktive Veränderungen der Knochenenden aus; gekennzeichnet durch starke Schmerzen, fortschreitende Funktionsstörung sowie deutliche Gelenkverformung. Häufig betroffen sind Knie- und Hüftgelenke.
  • Primär (Osteoarthritis): Die Entwicklung erfolgt ohne erkennbaren Auslöser; betrifft gleichzeitig den Knorpel in vielen Gelenken. Wird meist bei Patienten ab dem 40. Lebensjahr beobachtet.
  • Uncus vertebrae (Vorwölbung des Wirbelkörpers): Eine Form der deformierenden Arthrose, die sich zusätzlich zwischen den lateralen Oberflächen der Wirbelkörper III bis VII entwickelt; manifestiert sich durch Merkmale von Schulter- und Scheitellähmungen sowie weiteren neurologischen Symptomen.
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