Autointoxikation

Autointoxikation (Autointoxicatio; griechisch autos = selbst/eigen + intus = innerhalb + griechisch toxikon = Gift; Synonym: endogene Intoxikation) – eine Vergiftung des Organismus durch giftige Substanzen, die sich im Körper bilden.

Ausscheidung:

  • Infektiöse Autointoxikation (Autointoxicatio infectiosa): Vergiftung durch Geweb zerfallsprodukte bei Infektionen oder bakterielle Gifte im Rahmen einer Selbstinfektion.
  • Enteralen Autointoxikationen (Autointoxicatio intestinalis): Resorptive Intoxikation durch Fäulnis- und Gärungsprodukte im Darmkanal (Skatol, Phenol, Indol u. a.).
  • Die metabolische Autointoxikation (Autointoxicatio metabolica): Vergiftung durch Stoffwechselprodukte eines gestörten Stoffwechsels, wie Salpetersäure, Phenol und saure Kohlenhydrate.
  • Die resorptive Autointoxikation (Autointoxicatio resorptionalis): Vergiftung durch toxische Substanzen aus Körperhöhlen, die ins Blut aufgenommen werden, beispielsweise im Rahmen einer Eiterung.
  • Die retentive Autointoxikation (Autointoxicatio retentionalis; griechisch Retentio – das Zurückhalten): Vergiftung durch den Rückhalt giftiger Stoffwechselprodukte, die sich im Organismus während des normalen Lebensprozesses gebildet haben.
Ob Das ist bekannt.

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