Das dorsale Mesenterium (Synonyme: Rückengekröse, Hintergekröse; lateinisch: mesenterium dorsale). Es entwickelt sich aus dem viszeralen Blatt des ventralen Mesoderms beim Embryo zu einer Falte, die an der hinteren Körperwand befestigt ist. Aus diesem dorsalen Gekröse entstehen das große Omentum, das Dünndarmmesenterium (quer zum Darm verlaufend) sowie weitere Strukturen.

Das dorsale Mesenterium allgemein (m. dorsalis commune – PNA [anatomische Nomenklatur Pariser]; m. commune – BNA [anatomische Nomenklatur Baseler]; mesenterium, JNA [anatomische Nomenklatur Jenenser]). Unter dieser Bezeichnung versteht man eine Entwicklungsabnormalität, die sich durch die Erhaltung des dorsalen Mesenteriums auf allen Abschnitten des Darmkanals äußert und zu einer übermäßigen Beweglichkeit führt.

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