Geburtshilfe

Hämodermie (Synonyme: Hämatodermie, Hämatodermatose) – Bezeichnung für Hautinfektionen, die durch eine maligne Proliferation der retikulären Gefäßstrukturen und hämatopoetischer Organe hervorgerufen werden.

Spezies der Hämodermie:

  • Nichtspezifisch (Synonym: Leukämie; Nonspezifika) – bedingt durch toxisch-allergische Reaktionen, die den pathologischen Hauptprozess begleiten und sich als papulöse, erythematös-sklerotische oder erythematöse Effloreszenzen äußern. Blasige oder vesikuläre Formen sind selten.
  • Spezifisch (Spezifika) – manifestiert als Erythrodermie oder monomorphe Läsionen (Papeln, Knoten). Diese entstehen autochthon, also unabhängig von exogenen Faktoren, durch eine extramedulläre Hämatopoese in der Haut.
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