Werigo-Effekt

Werigo-Effekt (nach B.F. Werigo, einheimischer Physiologe, 1860–1925; lateinisch: effectus – der Effekt, die Wirkung; Synonyme: Nadelwald-Effekt) beschreibt die Abhängigkeit der Dissoziationsstufe des Oxyhämoglobins vom partialen Druck von Kohlendioxid in der Luft, die die Lungenalveolen ausfüllt, sowie im Blut. Bei einer Verringerung dieses Drucks wird eine Erhöhung der Sauerstoffaffinität zum Hämoglobin beobachtet, was den Übergang des Sauerstoffs aus den Kapillaren ins Gewebe erschwert.

Ob Sie wissen:

Nach Angaben der WHO erhöht ein tägliches Halbstündiges Gespräch am Handy die Wahrscheinlichkeit einer Gehirntumor-Entwicklung um 40 %.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt