Wodjanika – eine Pflanze aus der Heidekrautfamilie. Andere Namen sind Schikscha und Woronika. Sie wächst an hellen Stellen, in der Tundra, zwischen Felsenspalten, in Kiefernwäldern und auf Sümpfen. Auf sauren Böden gedeiht sie besonders gut.
Der lateinische Name der Pflanze wird so übersetzt, dass er die Lebensbedingungen ausreichend widerspiegelt. Nach einer anderen Theorie leitet sich der Name Wodjanika daraus ab, dass die Pflanze bestimmte Eigenschaften besitzt. Aufgrund ihrer Fähigkeit, die Harnbildung zu verstärken, ist das Fruchtfleisch mit dem der Wassermelone vergleichbar.
Äußerlich erscheint die Pflanze als niedriger, aufrechter Strauch, dessen Stiel bisweilen eine Länge von einem Meter erreicht. Die Oberfläche der Blätter ist mit weißen oder bernsteinfarbenen Punkten bedeckt. Die Triebe sind dunkel-graubraun gefärbt, verzweigen sich stark und sind dicht mit kleinen Blättchen besetzt. Diese Blättchen sind eng, gerippt, bis zu 10 mm lang; ihre Ränder sind nach unten gebogen, wodurch sie den Fichtennadeln ähneln. Die Blätter bleiben mindestens fünf Jahre am Zweig haften, und die Lebensdauer der Pflanze kann bis zu 100 Jahren betragen.
Die Blüten von Wodjanika sind unauffällig, klein und rosa oder rot gefärbt; sie erscheinen im April bis Mai. Das Ödem wird durch kleine Polstchen – Kirtchen – behandelt. Die Pflanze lebt in Symbiose mit Pilzen: Sie nimmt Mineralstoffe von diesen auf und gibt als Gegengabe die bei der Photosynthese gebildeten Nährstoffe zurück.
Wodjanika fruchtet im August mit schwarzen oder roten Beeren, die eine harte Schale und Samen besitzen. Von außen sind sie behaart und erinnern etwas an Heidelbeeren. Der Saft ist innen purpurfarben und sehr wässrig. Aufgrund des geringen Zuckergehalts und der Säure schmeckt er ungesalzen, was im Namen der Beere ebenfalls widergespiegelt wird. Die Früchte überwintern auf den Blättern der Pflanze und bleiben bis zum Frühling an den Trieben erhalten.
Im Norden wird Wodjanika als Nahrung genutzt: entweder roh oder ausreichend gekocht, wobei sie in die Milch eingearbeitet wird. In der Kochkunst findet sie Verwendung bei der Herstellung von Wein, Getränken, Marmelade sowie als Zutat für Fischgerichte. Die Beeren sind fester Bestandteil des Tolokus – einer traditionellen nordischen Platte aus flachem Fisch und tierischem Fett. Für die Winterlagerung werden die Früchte in Fässer eingelegt; dank des Vorhandenseins von Benzoesäure bleiben sie lange haltbar. Auch bei der Einfrierung behält das Produkt seine nützlichen Eigenschaften gut bei.
In der Antike wurden aus den Beeren dieser Pflanze Farbstoffe für Wolle gewonnen; im Saft des Wodjanika ist das Anthozyan enthalten, welches die beständige rote Färbung verleiht.
Es gibt dekorative Sorten des Wodjanika, die erfolgreich bei der Begründung alpiner Gärten eingesetzt werden. Das schwarze Wodjanika wird seit langem kultiviert und dient zur Erhaltung der Früchte durch Vermehrung über Samen und Ableger.
Im Bestand des Wodjanika finden sich Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine, Alkaloide, Kumerone, Harze sowie flüssige und fette Öle und eine Reihe von Vitaminen.
Das Wodjanika wurde seit langem als Heilpflanze genutzt; dabei werden sowohl die Beeren als auch die vegetativen Teile mit den Blättern verwendet. Es verbessert den Stoffwechsel, wird bei allgemeiner Erschöpfung sowie bei Kopfschmerzen eingesetzt. Dank des hohen Gehalts an Ascorbinsäure stärkt das Wodjanika das Immunsystem und hilft beim Kampf gegen Infektionen und Erkältungskrankheiten; es beugt zudem Symptomen einer Hypovitaminose vor.
Der Aufguss aus den Früchten (Wetotschek) wirkt regenerierend bei Wunden, Rissen und Schnittverletzungen und ist ein besonders beliebtes Mittel in den Völkern des Nordens. Ein Sud aus den Wurzeln wird gelegentlich auch zur Behandlung von Augenerkrankungen verwendet.
Die heilsamen Eigenschaften des Wodjanika werden bei der Behandlung von Leber- und Nierenerkrankungen sowie des Nervensystems (besonders bei Epilepsie und Lähmungen) und des Gastrointestinaltrakts genutzt. Das Wodjanika wirkt gut gegen Wassergeschwülste, da seine Beeren und das Kraut über eine entwässernde Wirkung verfügen.
In der kosmetologischen Anwendung wird ein Sud aus den Blättern des Wodjanika zur Stärkung des Haars verwendet; Bäder mit dem Kraut kommen bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems zum Einsatz.
Beim Verzehr der Beeren des Wodjanika ist Vorsicht geboten, insbesondere im Falle einer individuellen Unverträglichkeit.
Die höchste Körpertemperatur wurde bei Uilli des Jones (aus den USA) festgelegt, der ins Krankenhaus mit einer Temperatur von 46,5 °C eingeliefert wurde.
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