Wollustwurz

Woloduschka Woloduschka – die vieljährige Graspflanze der Familie Sontitschnyje. Den medikamentösen Wert haben drei Speziese woloduschki – goldig, koselezelistnaja, mnogoschiltschataja. Die Präparate leisten aufgrund der gegebenen Speziese scheltschegonnoje, antiphlogistisch, antiseptisch, scharoponischajuschtscheje, schmerzstillend, ranosaschiwljajuschtscheje, kapilljaroukrepljajuschtscheje und protiwoopucholewoje den Effekt.

Der chemische Wirkstoff

Die heilenden Eigenschaften der Pflanze sind von ihrer chemischen Zusammensetzung abhängig.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Woloduschka (je nach Art) folgende Inhaltsstoffe enthält:

  • Flavonoide (Isorhamnetin, Quercetin, Narzixin, Isoquercitrin, Rutinosid), Saponine, Gerbstoffe, Carotin und Ascorbinsäure;
  • Mnogoschiltschataja – Flavonoide (Quercetin, Isorhamnetin, Isoquercitrin, Narzixin);
  • Koselezelistnaja – Saponine, Alkaloide, Fitosterine, Gerbstoffe, Carotin, Kumarine, ätherisches Öl, Flavonoide (Isorhamnetin, Quercetin, Narzixin, Kempherol), Phenolkarbonsäuren (Feruloyl-, Chlorogensäure);

Die therapeutischen Eigenschaften

Den medizinischen Wert stellen die Blätter, Stiele und Blüten der Pflanze dar. Ihre heilenden Wirkungen werden sowohl in der Volksmedizin als auch in der Schulmedizin genutzt.

Aus Woloduschka (Mnogoschiltschataja) wird das Präparat Buplerin gewonnen; es wird in der Pharmakotherapie als kapillärstabilisierendes Mittel bei der Behandlung kardiovaskulärer und infektiöser Erkrankungen eingesetzt. Auch wird die Wirkung des Präparats zur Stärkung der Blutgefäße und zur Verkleinerung der Kapillardurchlässigkeit bei Augenoperationen genutzt.

In der Volksmedizin werden Sud und Aufgüsse als hepatoprotektives, detoxizierendes und choleretisches Mittel bei der Behandlung von Leber und Gallenblase eingesetzt. Unter ihrem Einfluss kommt es zur Steigerung der Gallesekretion, zu Veränderungen ihrer chemischen Zusammensetzung sowie zur Reinigung des Organismus von Cholesterin.

Die Präparate aus der Pflanze wirken auf die Stimulierung der sekretorischen Funktion der Bauchspeicheldrüse ein.

Die heilkräftige Wirkung der Woloduschka bei entzündlichen Prozessen im Urogenitalsystem, insbesondere zur Behandlung von Impotenz.

Aufgrund ihrer antiphlogistischen Eigenschaften wird die Pflanze bei Fieber sowie zur Behandlung von Tuberkulose, Influenza und Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Die Sudform der Pflanze findet Anwendung bei starken Kopfschmerzen, Schwindel, Nierenerkrankungen sowie Erkrankungen des Nervensystems; zudem wirkt sie als Laxans.

Für die Therapie von eitrigen Wunden und Furunkeln wird das trockene oder frische Gras zur Herstellung feuchter Kühlverbände verwendet; der Sud dient zum Waschen, während das Pflanzpulver für Pulverbehandlungen genutzt wird.

Anwendungshinweise

Erkrankungen und Zustände, bei denen Präparate aus Woloduschka eingesetzt werden: Leberzirrhose, Hepatitis (virus- oder toxisch), Cholezystitis, Cholangitis, Gallengangdyskinesie, Influenza, Fieber, Lungenentzündung, Tuberkulose, Hypertonie, Zystitis, Nephritis, Kopfschmerzen, Neurose, Impotenz, Epilepsie, radikuläre Syndrome, Rheuma sowie Verstopfung.

Zum prophylaktischen Zweck ist es empfehlenswert, Tees und Sud aus der Pflanze zu trinken; sie wirken allgemein kräftigend und tonisierend.

Kontraindikationen

  • Magengeschwür und Zwölffingerdarmgeschwür.
  • Gastritis.
  • Die Gallensteinkrankheit;
  • Der Zeitraum der Schwangerschaft und der Stillzeit;
  • Das frühe Kindesalter;
  • Individuelle Konzentration chemischer Substanzen in der Pflanze.

Vor Beginn der Anwendung ist eine ärztliche Konsultation erforderlich.

Hausmittel aus dem Wollgras

Der Sud des Wollgrases: 5–10 g Gras mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten einweichen, dann abseihen und 45 Minuten ziehen lassen. Bei Gallenblasen- und Lebererkrankungen nach 100 ml dreimal täglich 30 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen. Zur äußerlichen Anwendung bei entzündeten Wunden zum Waschen verwendet.

Die Tinktur: 25 g getrocknetes Gras mit 100 g Wodka übergießen, regelmäßig schütteln, 30 Tage an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen und abseihen. Zur Behandlung von Lebererkrankungen dreimal täglich bis zu 25–30 Tropfen einnehmen.

Der Aufguss: 3 Kaffeelöffel Gras mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 4 Stunden in einer Thermoskanne ziehen lassen und abseihen. Bei Hepatitis und Cholezystitis dreimal täglich je 60 ml der warmen Brühe vor den Mahlzeiten einnehmen, über einen Zeitraum von 3–4 Wochen.

Ob Sie wissen Folgendes:

Laut den Forschungen der WHO erhöht das tägliche halbstündige Gespräch am Handy die Wahrscheinlichkeit einer Hirntumor-Entwicklung auf 40 %.


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