Gelbfieber

Allgemeine Charakteristik der Erkrankung

Gelbfieber – ein akutes hämorrhagisches Virusinfektionskrankheit Das Gelbfieber stellt scharf gemorragitscheskoje (begleitet vom Bluterguß) die Erkrankung dar, die die Virusätiologie hat.

Als Quellen der Infektion durch das Virus dienen wilde Tiere (meist Opossums und Affen) sowie kranke Menschen; als Überträger fungieren Mücken, während eine direkte Mensch-zu-Mensch-Übertragung nicht stattfindet. Die Krankheit ist endemisch in Lateinamerika und den tropischen Regionen Afrikas.

Nach Schätzungen infiziert das Virus jährlich weltweit etwa 200.000 Menschen; bei 30.000 davon verläuft der Krankheitsverlauf tödlich. In den letzten zwanzig Jahren wird ein Anstieg der Infektionsfälle beobachtet, was auf eine Abschwächung der Immunität, Verstädterung, Abholzung von Wäldern, Bevölkerungsmigration und Klimaveränderungen zurückzuführen ist.

Die wirksamste Maßnahme zur Prävention der Erkrankung ist derzeit die Gelbfieber-Impfung.

Symptome der Erkrankung

Der Inkubationszeitraum des Gelbfiebervirus beträgt etwa 3 bis 6 Tage, wonach die Infektionssymptome einsetzen.

Die Erkrankung kann ein oder mehrere Stadien durchlaufen. Das erste Stadium ist gekennzeichnet durch Fieberanstieg, Schüttelfrost, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen sowie Appetitverlust; hinzu kommen Erbrechen und Übelkeit.

Für die Mehrheit der Patientinnen beschränkt sich die Erkrankung auf dieses Stadium – die Symptome des Gelbfiebers dauern drei bis vier Tage an. Jedoch treten in 15 % der Fälle nach der Remission das zweite, toxische Stadium ein, bei dem die Körpertemperatur wieder ansteigt, eine Infektion der Organsysteme erfolgt und sich die Gelbsucht schnell entwickelt; die Patientinnen leiden unter Erbrechen und Bauchschmerzen.

Die charakteristischen Symptome dieses Stadiums sind Blutungen aus Nase, Mund und Auge. Eine Magenblutung kann auftreten, erkennbar durch Blut im Stuhl oder beim Erbrechen. Zudem kommt es in dieser Phase zu einer Exazerbation der Nierenfunktion. Daneben sterben etwa 50 % der Patienten, die das toxische Stadium erreicht haben, innerhalb von 10 bis 14 Tagen; die übrigen überleben meist ohne wesentliche Organschäden. Komplikationen wie Lungenentzündung, Myokarditis, Anthrax der Gliedmaßen oder weicher Gewebe können gelegentlich auftreten. Auch eine Sepsis durch den Beitritt einer zusätzlichen Bakterienflora ist möglich.

Die Symptome des Gelbfiebers ähneln denen schwerer Malaria, Leptospirose, Virushepatitis anderer hämorrhagischer Fieber sowie Vergiftungen; daher ist die Diagnosestellung sehr schwierig. Den Gelbfiebervirus nachweisen können nur hochqualifizierte medizinische Fachkräfte durch labormedizinische Untersuchungen von Blutproben oder postum gewonnenen Gewebeproben.

Die Behandlung des Gelbfiebers

Spezifische Medikamente zur Behandlung des Gelbfiebers sind derzeit nicht entwickelt; daher ist lediglich eine symptomatische Therapie möglich.

Patientinnen wird Bettruhe und eine hochkalorische Schonkost empfohlen. Die Behandlung umfasst eine massive Vitamintherapie, die Anwendung nichtsteroidaler entzündungshemmender Mittel (mit Ausnahme von Acetylsalicylsäure), parenterale Infusion von Plasmasubstituten sowie adsorbierende Präparate. Bei aufgetretenen Blutungen kann eine Bluttransfusion indiziert sein.

Die Prophylaxe der Erkrankung

Impfung – die beste Methode zur Vorbeugung von Gelbfieber Die Impfung vom Gelbfieber stellt die wichtigste und wirksame Weise der Prophylaxe der gegebenen Erkrankung dar. Die Vakzinierung ist nicht nur wohnend in den Endemiegebieten, sondern auch den in jene Ränder ausfahrenden Touristen notwendig.

Ein Impfnachweis gegen Gelbfieber ist für alle Personen erforderlich, die Reisen nach Afrika oder Lateinamerika planen. Wenn bei medizinischer Prüfung einer reisenden Person eine Kontraindikation vorliegt, muss sie von den zuständigen Behörden befreit werden.

Die Gelbfiebervakzine enthält einen abgeschwächten Virus und entwickelt bei 95 % der Geimpften innerhalb einer Woche eine sichere Immunität, die 30 bis 35 Jahre anhält und in manchen Fällen lebenslang erhalten bleibt. Obwohl diese Vakzine als eine der hocheffektivsten und sichersten in der Geschichte der Impfkunde gilt, weist sie Gegenanzeigen auf. Die vorliegende Vakzine ist nicht für Kinder unter neun Monaten vorgesehen.

  • Für Kinder jünger als neun Monate wird die regelmäßige Immunisierung erst später durchgeführt.
  • Bei Kindern unter sechs Monaten ist das Risiko für Gelbfieber aufgrund der Epidemie erhöht;
  • Für schwangere Frauen gilt eine Exklusion bei Ausbrüchen der Erkrankung;
  • Personen, die an einer schweren Allergie gegen Eichhörnchen leiden;
  • Personen mit einem schweren Immunitätsdefekt, der entweder durch andere Ursachen oder durch Erkrankungen des Thymus bedingt ist;

Ein infizierter Mensch stellt bei der leichten Form des Gelbfiebers keine Gefahr für das Umfeld dar; daher genügt es, den Kranken maximal vor Mückenbissen zu schützen. Eine Isolierung ist nur in den ersten vier Tagen sinnvoll, da er danach nicht mehr als Infektionsquelle für Mücken gilt;

Eine unspezifische Prophylaxe gegen Gelbfieber besteht im Kampf gegen Mücken durch Vernichtung der Brutstätten, Zerstäuben von Insektiziden zur Bekämpfung erwachsener Individuen sowie durch Einbringen dieser chemischen Präparate in Gewässer, in denen sich die Entwicklung der Larven abspielt;

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